Kampffischzucht, allgemeine Fragen?

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3 Antworten

Bin kapffischzüchter mein Vater hat das auch 10 jahre gemacht 1.es loht sich 2. als Babys kein Problem aber dann nachher müsste man die aggressiven Kampffischmännchen ausorden darum empfehle ich ein ca 25l (oder +)  abzuteilen 3. Filter währe als Anfänger gut aber stört eher dich wegen dem Lärm und den Fisch wegen der Strömung oder du wechselst das Wasser einfach bis zu 70% mit frischwasser und das einmal bis zweimal pro Woche 4.egal welcher Behälter muss nur eine Abdeckung geben mit Löchern (da sie Luft atmen und springen auch manchmal ) ich empfehle 1 Männchen und 2-3 Weibchen Lg.Elias

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1. Nein es ist sehr Zeit und Kostspielig, außerdem gibt es professionelle Züchter, die den Markt bestimmen (falls du daran denkst sie zu verkaufen). Als Amateurzüchter könntest du sie vielleicht verschenken.

2. Zwei Männchen dürfen NIEMALS in ein Becken, egal wie groß es ist.

Zudem würde ich dir empfehlen einem Fisch mindestens 30L zur Verfügung zu stellen (in einem Wurf sind mehrere 100 Fische, ich hoffe du kannst dir vorstellen wie viele Becken du brauchen würdest). Bedenke auch, dass die Weibchen jeweils einzelne Becken brauchen.

3. Ja in jedes Becken muss ein Filter, ich kann dir den Nano Eckfilter von Dennerle empfehlen. Für 10-40 Liter, erzeugt richtig eingestellt 0 Strömung.

4. Lass das mit dem Züchten! Du weist wohl nicht mal wie genau das mit dem Ableichen und der Brutpflege aussieht!

Ich werde dir aber deine Frage beantworten und dir eine Alternative anbieten, die weniger kostspielig ist und um einiges einfacher.

Kampffische sind Einzelgänger und treffen sich nur zur Brutzeit. Das Männchen baut ein Schaumnest welches sich unter/an der Wasseroberfläche befindet. Das Weibchen legt ihre Eier in das Schaumnest, da einige hinunterfallen sammelt das Männchen sie mit dem Maul auf und bringt sie zurück (Daher am besten keinen Bodengrund im Aufzucht Becken). Das Weibchen wird kurz darauf von dem Männchen nicht mehr akzeptiert und muss aus dem Becken genommen werden, da es sonst tödlich ausgehen kann.

Nun beginnt die Brutpflege des Männchens, es bringt hinausfallende Eier zurück, bewacht das Nest und fächelt dem Schaumnest frisches Wasser zu (das Schaumnest kann von Bakterien befallen werden). Dies tut es bis diese schlüpfen. Danach muss auch das Männchen entnommen werden. Da es sonst die kleinen Frisst. Danach müsstest du sie Füttern usw.

Wie du siehst ziemlich komplex und mit einem Aufzuchtbehälter nicht machbar! Sobald sich die Wasseroberfläche in Schwingung versetzt wird das Nest zerstört. ( Daher auch der Filter ohne Strömung) Du kannst auch an dem Schaumnest erkennen ob es deinem Fisch gut geht, baut er eins ist er zufrieden, wenn nicht stimmt etwas nicht. Auch akzeptiert er Weibchen nur wenn ein Schaumnest vorhanden ist. Ein Weibchen ist bereit wenn es senkrechte Streifen auf dem Körper hat. Sind sie waagerecht stimmt etwas mit dem Wasser nicht oder es fühlt sich gestresst durch andere Fische. Ähnliches gilt fürs Männchen.

Die Alternative; wären Guppys. Die vermehren sich praktisch von alleine, du musst nur aufpassen, dass die Eltern nicht ihre Kinder fressen. Mein Tipp:

Viele Pflanzen in denen sich die Babys verstecken können, am besten Wasserpest und Boden- plus Schwimmpflanzen. Du kannst das Aufzuchtbecken ins Aquarium hängen und die Babys mit einem kleinen Küchensieb rausfischen und ins Aufzuchtbecken setzen (Trenngitter raus nehmen, gewöhnliche Fischnetzte sind viel zu groß). Eigentlich soll man ja die leichende Mutter reinsetzten, das ist aber nicht so einfach, da man meist eine große Gruppe hat und nicht erkennen kann welche gerade leicht. Guppys sind natürlich Lebendgebärende Fische, heißt sie legen keine Eier.

Guppys gibt es in vielen schönen Farben und man brauch kein Profi sein um schöne Farbmischungen zu bekommen. ABER kauf deine Guppys bei einem Privatzüchter und nicht im Zoofachhandel, die Tiere überleben meist nicht allzu lang, was ziemlich schade ist. Von den Privatzüchtern kannst du dich auch gleich noch beraten lassen was dein Vorhaben angeht.

Noch was zu den Becken/ Beckengröße. Du scheinst mir ein Anfänger zu sein also noch ein kleiner Tipp, je kleiner das Becken umso höher die Chance das es kippt (stark veränderte Wasserwerte die zu hohem Fischverlust führen). Es ist schwer sein Becken danach wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Mit den Guppys kannst du auch ein größeres Becken wählen, da du da wenige bis keine Unverträglichkeiten hast. Und noch was lies dich am besten so viel ein wie möglich, kauf dir ruhig mehrere Bücher, du kannst dich auch in Internetforen mit erfahrenen Aquarianern austauschen.

Hoffe ich konnte dir helfen :) bei weiteren Fragen helfe ich gern.

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Kommentar von MOLLYFISH
26.07.2016, 10:44

Filter braucht man nicht

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Kommentar von MOLLYFISH
26.07.2016, 10:45

Was ist das für ein Ratschlag

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Hallo,

und wie viele von diesen kleinen Aufzuchtbecken möchtest du aufstellen?

Ist dir bewusst, dass es ohne Probleme 30 - 40 - oder 50 Jungtiere geben kann - wenn davon nur die Hälfte männliche Tiere sind - dann brauchst du entsprechend 10 - 20 - 30 - 40 von diesen Becken!

Unter diesem Aspekt solltest du dir das noch einmal überlegen.

Es dauert einige Monate, bis die kleinen Fische so groß sind, dass man sie verkaufen kann - mehr als 5 - 6 Euro bekommst du nicht dafür - und du musst entsprechend viele Privatleute finden, denn ein Zooladen darf sie dir nicht abnehmen.

Die ganze Aufzucht und die vielen Becken kosten einen Haufen Geld - verdienen lässt sich damit nichts.

Also, lieber noch einmal gut überlegen ....

Gutes Gelingen

Daniela

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Kommentar von JayAir
22.07.2016, 21:19

Ja, dass ist mir klar, aber die Becken baut wenn dann mein bekannter, es werden ca 80-100 Becken. Lg

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