Kammern sind nicht nur zum Prüfen da?

3 Antworten

Die Kammern sind staatliche Einrichtungen die bestimmte Berufsbereiche organisieren, verwalten und vertreten sollen, sowie dafür sorgen, dass das Berufsrecht eingehalten wird.

Die Handwerkskammern sorgen für eine Ausbildung, bzw. eine Prüfung nach einheitlichen Standards, aber auch dafür, dass nur Personen mit einer bestimmten Qualifkation die jeweiligen Handwerksberufe ausüben.

Sie sind bei Streitfällen zwischen Ausbildungsbetrieb und Azubi die erste Anlaufstelle als Schlichter.

Sie vermitteln dem Azubi auch eine andere Ausbildungsstelle, wenn es notwendig ist.

Als ich meine Ausbildung angefangen habe, habe ich eine Kontaktperson bei der IHK benannt bekommen, an die ich mich wenden sollte, wenn es irgendwo - sei es in der Schule oder im Betrieb- Probleme gibt. So wie eine Art Vertrauenslehrer wurde uns das verkauft. Keine Ahnung was die heute noch so machen.

Nachzahlung für Azubis?

Ein Freund von mir, der in meiner Berufsschulklasse mit mir den Beruf "Kaufmann für Büromanagement" lernt (3. Lehrjahr hat gerade begonnen) hat von seiner Firma eine Nachzahlung seit dem 01.08.2015 bekommen wegen folgender Situation:

Die Firma stellt einen neuen Azubi ein, der monatlich 150€ mehr verdient als er in den Lehrjahren (also 1. LJ 100€ mehr als er im 1. LJ usw.). Nun kriegt er für die Monate seit dem 01.08.15 diese 150€ brutto mehr auf einen Schlag ausgezahlt. (Die Firma hat wohl bei der IHK oder so angerufen und nachgehakt, mehr weiß ich nun aber nicht)

Meine Firma stellt nun auch einen neuen Azubi ein, der 100€ pro Lehrjahr mehr verdient als ich, sprich im 1. LJ genauso viel wie ich jetzt im 3. LJ.

Muss meine Firma mir für die letzten 12 Monate nun auch den Betrag überweisen? Bzw gibt es etwas, wo das geschrieben steht, dass sie in der Pflicht sind?

Wäre sehr nett, wenn mir jemand diese Frage beantworten kann! :)

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Zu viel Kritik (Azubi)

Guten Morgen,

ich mache derzeit meine Ausbildung bei einer Anwaltskanzlei, als Rechtsanwalts- und Notarfachangesteltin.

Ich fühle mich dort total falsch am Platz, da ich immer nur kritisiert werde, wenn ich etwas nicht so richtig verstanden habe.

Zum Beispiel kommt meine Ausbildnerin zu mir, gibt mir mehrere Aufgaben, "tun sie das, danach das, anschließend das" usw. werde ich beim Nachfragen "was sollte ich anschließend noch mal tun wenn ich das und das erledigt habe?" kritisiert sie mich, ich würde nicht richtig zu hören oder wäre mit meinen Gedanken woanders.

Wenn ich dann mich nicht traue nachzufragen und das dadurch letzendlich vergesse zu erledigen was mir aufgetragen wurde, wird mir vorgeworfen, wieso ich nicht gefragt habe.....

Ich komm mir wie in einer Sackgasse vor, am liebsten will ich alles auf den Tisch werfen und gehen!

Meine beiden Ausbilder sind dafür bekannt, die Azubis zu ermahnen. Vor mir haben Azubis binnen wenigen Monaten die Ausbildung abgebrochen, weil ihnen das zu viel mit den Ermahnen wurde. (Mir wurde gesagt, dass vor mir, 5 Azubi abgebrochen haben!)

Ab und an werd ich auch gelobt, unteranderem, dass ich nicht abbreche. Aber die Kritik überwiegt leider.

Das problem ist, mein Selbstwertgefühl sinkt dadurch ENORM! Sobald mich irgendwer ermahnt oder ähnliches, bin ich entweder total depri (Habe teils Gedanken dass ich nimmer leben will, da ich ja alles falsch mache!!) oder raste aus und fang Streit an! Ich lass das derzeit seit April über mich ergehen, somit bin ich bereits aus der Probezeit raus. Und das kann ja nicht Sinn und Zweck sein....

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Azubi läßt sich ständig krankschreiben!

Ich habe folgende Frage: In unserem Betrieb ist eine Azubi, Probezeit endete Ende November. Im Dezember kam sie plötzlich an und sagte, sie wolle das Ausbildungsverhältnis beenden und bat um einen Aufhebungsvertrag, weil sie sich in der Firma nicht wohl gefühlt hat. Aufhebungsvertrag wurde geschrieben, dann verweigerte sie plötzlich die Unterschrift, kam seither auch nicht mehr in den Betrieb und auch nicht mehr in die Berufsschule. Sie meldet sich nicht am ersten Tag krank, sondern schickt dann einfach nur die Krankmeldung. Wir haben sie von der Berufsschule abgemeldet und auch bei der IHK Bescheid gegeben. Seit Anfang Dezember fehlt sie, sie meldet sich nicht telefonisch krank, schickt nur immer die Krankmeldungen, eine Abmahnung wurde schon geschrieben. So kann das nicht mehr weiter gehen, was können wir tun? Es ist doch Sinn und Zweck einer Ausbildung, daß die Auszubildende auch ihre Ausbildung macht, sie kommt nicht zur Arbeit und geht auch nicht zur Berufsschule. Und noch eines: SIE wollte die Ausbildung beenden und hat um einen Aufhebungsvertrag gebeten, nicht die Firma! Ich bitte um Tipps, wie wir weiter vorgehen können. Danke und viele Grüße, Brigitte

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Azubi beim Zahnarzt bekommt keine Pause

Hallo zusammen,

meine Tochter lernt bei einem Zahnarzt den Beruf der Zaharzthelferin. (Sie ist schon Volljährig und es ist ihre zweite Ausbildung) Seit einem Jahr ist sie nun schon dort und sie konnte gleich ins 2. Lehrjahr einsteigen. Alles was eigentlich während einer Lehre normal ist, z.B. Erklärungen oder während einer OP die Schritte erläutern gibt es dort nicht. Sie muss alles aus Büchern sich selbst aneignen.

Seit einiger Zeit kann sie nicht mal mehr etwas essen oder trinken. Und das den ganzen Tag. Sonnerstags arbeitet sie z.B. von 8 - 17 Uhr, Pause hat sie noch nie gehabt. Leider hat ein Gespräch mit dem Arzt nichts gebracht.

Nun meine Frage:

Wo kann man so eine Arzt melden, weil er keine Pausen gewährt und die Azubis und andere Helferinnen nicht essen geschweige denn trinken können?

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Ist eine Friseurausbildung ohne Haare schneiden erlaubt?

Hallo liebe Community,

Ich will nicht dass die Frage gelöscht wird, denn es ist eine richtige Frage und kein Trollbeitrag oder eine nicht ernst zunehmende Frage, daher von Anfang bis zum Schluss lesen!!!

Meine Ex mit der ich trotzdem noch zusammen wohne hatte Gestern in einer der besten und prominentesten Friseuren Deutschlands xy ein Vorstellungsgespräch und gleichzeitig eine art Probetag.

Sie darf dort in der Ausbildung aber keine Haare schneiden, da Prominente Gäste da sind und dort auf keinen Fall ein Fehler gemacht werden darf, nach der Ausbildung darf sie dort dann Haare schneiden.

So sorgt der Friseur natürlich dass die Azubis dort nach der Ausbildung arbeiten müssen, weil welcher Friseur will schon einen anstellen der in der Ausbildung keine Haare geschnitten hat?

Sie würde um die xy€ im Monat bekommen, aber als angestellte dann ziemlich viel.

Aber

Sie hat noch eine Stelle in xy angeboten bekommen, dort darf sie natürlich Haare schneiden und verdient xy€ und sie wäre wieder in ihrer Heimat.

Jetzt stellt sich die frage ob das überhaupt so geht und auch rechtlich gesehen, dass ein Friseur Azubi keine Haare schneiden darf, denn ein Azubi muss ja gefördert werden für diesen Beruf. Hat die IHK was dagegen?

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