kamm der mensch ursprünglich wirklich aus afrika oder ist das nur eine theorie?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die ältesten Fossilien der Vorfahren des Menschen hat man in Afrika gefunden. Dort gab es vor etwa 7-14 Millionen Jahren zum einen Menschenaffen, aus denen sich ein Zweibeiner entwicklen konnte, und zum anderen eine Umwelt, die die Evolution des aufrechten Ganges begünstigte. Als Entstehungsort wird oft Ost-Afrika oder der Tschad diskutiert, aber so genau hat man es nicht lokalisieren können.

Eine schöne, aktuelle und informative Seite zum Thema Evolution Mensch findest Du hier

http://www.evolution-mensch.de/

Falls Ihr das Thema länger in der Schule macht, kann ich noch das kleine Beck-Buch von Friedemann Schrenk empfehlen, der sehr aktiv in Afrika forscht.

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also die ersten lebewesen kamen ja aus dem wasser.und tschad ist  mitten in afrika weit weg vom meer :-))

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@User9898909

Die ersten Lebewesen ist eine andere Geschichte und liegt noch viiiiiieeeel weiter zurück in der Vergangenheit, so etwa 3800 Millionen Jahre und hat irgendwo (genauer weiß man es nicht) im Meer stattgefunden.

Zu dem Einwand, dass der Tschad heute trocken ist:: Das Erdklima und die Verteilung der Kontinente haben sich stark verändert. Deutschland lag mal am Äquator ;-).

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@User9898909

Das ist eine Entfernung, die sich in 300-400 Millionen Jahren selbst im Schneckentempo leicht überwinden lässt.

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Sehe gerade, dass es hier Verwirrung um den Neanderthaler gibt und ergänze das rasch:

In Afrika:

- entwickelten Homininae vor ca. 7 Mio. Jahren den aufrechten Gang.

- entwickleten sich mit Homo rudolfensis die ersten Vertreter der Gattung Mensch vor ca. 2,5 Millionen Jahren.

Vor 2 Millionen Jahren breitete sich mit der Art Homo erectus zum ersten Mal auch Menschen außerhalb Afrikas aus und gelangten nach Europa und Asien. In Europa wurden daraus Neanderthaler (Homo neanderthalensis) und in Asien z.B. der Hobbit-Mensch (Homo floresiensis).

In Afrika entwickelt sich aus den zuhause gebliebenen Homo erectus oder Homo ergaster der arachaische Homo sapiens, unsere Art. Das war vor etwa 200.000 Jahren. Schon bald darauf gab es eine zweite Ausbreitungswelle, diesmal mit Homo sapiens.

In Europa und Asien traf er eventuell auf die Ableger der ersten Ausbreitungswelle, die aber von 27.000 Jahren (Neanderthaler) und etwa 8000 bis 5000 Jahren (Hobbits) ausstarben.

Heute gibt es nur noch eine einzige Menschenart, die in einer einzigen riesigen Population den Erdball umspannt: Homo sapiens.

Google mal Out of Africa again and again, da findest Du noch mehr Infos.

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@stenopelix

Bis heute kann niemand wirklich erklären wie das Leben entstanden ist

und

warum  es überhaupt den Menschen gibt.

 

Man kann nicht erklären wieso aus einer Affenart der Vormensch und dann angeblich  der Mensch entstehen konnte.

 

Die Wald-Savannentheorie ist schon längst fallen gelassen worden, weil damit nicht die Veränderung von den Vierbeinern zu den Zweibeiner erklärt werden kann.

Genauso wenig kann erklärt werden weshalb sich das Gehirvolumen und damit die geistigen (intellektuellen) Fähigkeiten vergrößert haben.

 

Mit der Hinfälligkeit der Wald und Savannentheorie ist auch die damit angebliche  verbundene Zunahme des Gehiirnvolumes regelrecht ins Wasser gefallen.

 

Man steht als erneut vor der Frage wie der Mensch entstehen konnte.

 

Die Antwort liegt auf  der Hand  nur wird sie von den naturalistischen

Evolutonisten 

nicht akzeptiert!

 

 

 

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@Liberius

Die Antwort liegt auf  der Hand  nur wird sie von den naturalistischen

Evolutonisten 

nicht akzeptiert!

Matrix 4ever!

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@gfuser9283

"Meerefossilien mitten auf dem (afrikanischen) Festland"

...und wieder ein Beweis für die biblische Sintflut, Danke;-)))

Durch die extrem widersprüchliche Evolutionstheorie sind die Meeresfossilien auf allen Bergspitzen der Erde niemals erklärbar.

Die Evolutionstheorie lässt sich längst widerlegen, siehe:

http://www.youtube.com/watch?v=JM2RXZUGgvw&feature=related

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@santoberger

Bitte nicht mit derart schwachsinnigen Kommentaren stören!

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@santoberger

Um diese angeblichen "Widersprüche" zu erklären reicht schon ein Grundkurs in Geologie. Nur christliche Fanatiker sind anscheinend unfähig, so etwas zu begreifen.

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Schon aus deiner Fragestellung wird deutlich, dass du das Wort "Theorie" im wissenschaftlichen Sinn missverstehst.

Ja, es ist eine Theorie, aber eine (z.B. anhand von Fossilien und genetischen Untersuchungen) sehr gut belegte.

Weitere Informationen findest du z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Ausbreitung_des_Menschen

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Man kann sogar so weit gehen und sagen, daß "Theorie" in der Wissenschaft genau das Gegenteil von dem bedeutet wie es in der Umgangssprache verwendet wird.

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Es ist eine Theorie. Es spricht einiges dafür (Fossilienfunde, genetische Untersuchungen), und einen Gegenbeweis gibt es nicht. Allerdings gab es schon vor 600 000 Jahren Menschen in China, Indonesien und vermutlich auch Indien. Leider sind Fossilfunde in Gegenden, die Menschen beste Lebensbedingungen bieten und daher dicht besiedelt sind (Gangesebene, Karamandelküste, Rotes Becken u.a.) kaum zu erwarten, da alles um- und umgepflügt wurde. Die Fundlage in Afrika ist dagegen begünstigt (Trockengebiete). Dass unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, in Afrika leben, bedeutet dagegen nichts. Es kann ebenso gut sein, dass diese sich nur in den Randgebieten der menschlichen Bevölkerung gehalten haben - wie andere Menschenaffen auch.

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