Kaminöfen mit blauem Engel

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Kaminöfen mit blauem Engel gibt es meines Wissens nicht. Beim Heizen mit Holz folgendes beachten: Kein behandeltes Holz verbrennen! Holz sollte mindestens 2 Jahre gelagert sein und eine Restfeuchte von ca. 30% haben. Holz ca. 7 -10 cm von der Scheibe, im hinteren Bereich des Brennraumes aufschichten. Am Anfang viel Luft geben und erst wenn starke Glut im Ofen ist, die Luft drosseln. Damit man Spass und immer einen klaren Blick in die Flammen hat, Scheiben vor der Brennsaison mit SUWELIT imprägnieren. Scheibe verrußt dann nicht. Suwelit gibt es bei www.bueromarkt24.de Nr. 4205583.

Pressemitteilung

Ein guter Kaminofen braucht keinen Filter

Immer wieder verunsichern Berichte und Reportagen in den Medien den Endverbraucher über die Vorschriften und Angebote für und von Kaminöfen. Aber eines ist klar, die Anschaffung eines Kaminofens ist die Anschaffung eines Investitionsgutes das noch in die „Erbmasse“ mit eingehen wird, also mit einer sehr langen Lebensdauer. Das heißt es geht hier um ein Möbel, das bereits heute die höchsten Anforderungen an die Technik erfüllen sollte. Die Besonderheiten und das Wissen darum sind heute vorhanden.

Der Kaminofen unserer Eltern hat mit den Kaminöfen von heute nicht mehr sehr viel zu tun, auch da gab es eine Weiterentwicklung. Im Fachhandel werden heute Kaminöfen mit einer besonderen Verbrennungstechnik angeboten. Das heißt diese Öfen haben einen Wirkungsgrad von über 80% was dadurch einen geringen Holzverbrauch mit sich bringt, das wiederum bedeutet dass kaum Asche vom verbrannten Holz übrig bleibt. Diese Werte werden von Öfen mit einer geregelten Primär- u. Sekundärluftzufuhr sowie Teritärluft erreicht. Die 3-fache Luftumwälzung versorgt die Flammen über die Brennraum-Rückwand zusätzlich mit Sauerstoff und sorgt für eine „Nachverbrennung“. Hohe Brennraum-temperaturen sorgen dafür dass die Schadstoffe reduziert werden, das ist zu erkennen an der Farbe der Flammenspitzen von gelb/orange in blau/violett. Dies setzt natürlich gut verarbeitete Schweißnähte des Ofens und einen Gussrahmen der Türe voraus.

Der Kaminofen von heute sollte weniger als 40 mg pro m³ Feinstaub produzieren und das ohne zusätzlichen Filter. Der Einbau von Filtern wird grundsätzlich von den Herstellern der Industriefilter als problematisch betrachtet. Filter bedürfen der regelmäßigen Wartung die durch einen Fachmann ausgeführt werden muss und jährliche Kosten verursacht. Außerdem müsste das Abgasrohr des Ofens, für den Fall dass der Filter nicht rechtzeitig gereinigt wurde, zur Sicherheit den verunreinigten Rauch am Filter vorbei lassen um die Menschen im Raum vor Vergiftung durch Rauchgase zu bewahren. Viele Hersteller von Kaminöfen haben sich die Verantwortung für Mensch und Umwelt auf die Fahne geschrieben und unterschreiten die heute gesetzlich vorgeschriebenen Werte für Feinstaub um ein vielfaches und das ohne Filter. Dadurch ist man auch bei der Gesetzesänderung in 2014 auf der sicheren Seite und muss keinerlei Auflagen fürchten.

Es werden heute sogar Kaminöfen ganz ohne Aschekasten angeboten, auf die alte Feuerungsart der Indianer zurückgreifend und das mit einem Feinstaubwert von 24 mg pro m³

Der Kaminofen gibt uns Sicherheit für Zeiten eines eventuellen Energieausfalles. Denken wir an 2005, das Münsterland war lange ohne Strom, 2006 brachten die Schneemassen 2 Hallen zum einstürzen, 2007 machte der Sturm Kyrill uns sehr zu schaffen und die Sommermonate Juli und August waren außergewöhnlich kühl. Januar 2008 waren weite teile Österreichs ohne Strom, ende Februar 2008 hatten wir durch Sturmtief Emma einige Stromausfälle in Deutschland. Man kann einen solchen Kaminofen mehrfach nutzen, zum Heizen wie auch zum Kochen oder sogar zum Backen bei entsprechendem Backfach.

Ein Kaminofen ist eine Investition in die eigene Heizsicherheit.

Die meisten Heizungsanlagen benötigen für ihren Betrieb etwas Strom sonst funktionieren sie nicht. Bei der auf uns zusteuernden Knappheit fossiler Brennstoffe werden die Öl- und Gaspreise immer weiter steigen. Mit einem Kaminofen lassen sich die Heizkosten um 650 bis 1500 Euro pro Jahr senken. Aus diesem Grund sollte auch in jeden Neubau immer ein mehrzügiger Schornstein mit eingeplant werden er ist in jedem Fall günstiger als ein nachträglicher Einbau.

Hat man bereits einen alten Kaminzug, ist der erste Mann für ein Vorgespräch der Schornsteinfeger, er sagt was mit dem alten Kamin los ist und was gemacht werden muss um einen Kaminofen anzuschließen. Am besten man lässt sich die geforderten Maßnahmen von ihm schriftlich geben. Ein neuer Stahlkamin incl. Montage und einem Kaminofen vom Fachhandel gibt es schon ab ca. 4.800,-- Euro.

ML-Kaminofenstudio in Duisburg-Huckingen

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