Kamin nicht nutzbar wer haftet bei Hauskauf?

3 Antworten


Kann ich den Vorbesitzer dafür haftbar machen?

Nur was schriftlich festgehalten oder durch Zeugen belegbar ist  kannst Du einfordern.

Ansonsten gilt gekauft wie gesehen.
Auch wenn es jetzt für Dich blöd ist, Du musst beweisen, dass der Verkäufer um die Mängel wusste und diese vorsätzlich verschwiegen hat.


Oder den Schornsteinfeger davor der das immer zugelassen hat?

Wer sagt denn, dass der vorherige Schornsteinfeger den Betrieb zugelassen hat ?
Es ist ja nun nicht so, dass der Schornsteinfeger den Kamin eigenhändig zumauert wenn er nicht den Anforderungen entspricht ...
Die einzige Frage wäre, ob der Kamin 'wild' gebaut wurde, d.h. niemals vom Schorni abgenommen wurde. Das wäre dann allerdings ein Versäumnis vom Vorbesitzer ...

Der Kamin ist nicht erlaubt. Irgendein Schornsteinfeger muss ihn so abgenommen haben. Ich habe ein Haus mit nutzbaren Kamin gekauft. Der Vorbesitzer hat den Kamin so gelobt - wenn Sie den anmachen sitzen sie hier in Badehose. Der ist so toll- der ist nicht erlaubt. Erstickungsgefahr!!!

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Das heißt also wenn keiner ihn abgenommen hat - was der Vorbesitzer belegen müsste- kann er haftbar gemacht werden? Lg

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@Marco2017

Ein Kamin muss zwingend immer abgenommen werden. Ist dies nicht geschehen oder es wurden unerlaubt Veränderungen vorgenommen, ist der Kamin nicht nutzbar und es liegt ein Mangel vor. Genau vor solchen Dingen soll einen der Notarvertrag ja schützen.

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@Marco2017

Das heißt also wenn keiner ihn abgenommen hat - was der Vorbesitzer belegen müsste- kann er haftbar gemacht werden? Lg

So würde ich das tatsächlich sehen.

Der Vorbesitzer soll die 'Zulassungsunterlagen' vom Kamin herausgeben (die hätten m.E. sowieso beim Hauskauf übergeben werden müssen) sprich die Abnahmeerklärung des Schornsteinfegers oder zumindest die letzte Rechnung vom Schornsteinfeger (dann kannst Du die Unterlagen anfordern).

Wenn der Kamin aber - wenn auch Fehlerhaft - von einem anderen Schornsteinfeger abgenommen wurde, hast Du schlechte Karten.
Ist wie beim TÜV.

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Ich habe letztes Jahr eine Immobilie gekauft und im Notarvertrag musste die Verkäuferin versichern, dass sie keine Mängel verschwiegen hat bzw. alle kleineren Mängel detailliert aufgelistet wurden. Wie ich erfahren habe, ist dies eine Standardklausel. Die Sache mit dem Kamin erscheint hier ja recht eindeutig- es ist ein Mangel, den die Vorbesitzer kennen mussten. Insofern würde ich denken, dass man den Vorbesitzer hier gut haftbar machen kann.


Kann ich den Vorbesitzer dafür haftbar machen?


nur, wenn du belegen kannst, dass der VK dir unwahrheiten erzählt hat oder von mängeln wusste, die er dir bewusst verschwiegen hat


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Hallo zusammen,

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Hallo Leute.

Wir haben wieder angefangen unseren Schwedenofen anzuschüren. Die letzten Tage haben wir schon fleißig geschürt. Heute hat mein Freund also den Ofen angeschürt. Kurze Zeit später komme ich vom Keller hoch, es stank nach Qualm. Und mein Freund sagt zu mir, schau mal, es qualmt zum Ofenrohr am Wandanschluss heraus. Und als ich es mir näher ansah, wurde es immer mehr. Dann fiel mir der Lichtschalter daneben auf. Sogar aus dem qualmte es heraus!! Ich bat ihn, sofort den Schornsteinfegermeister anzurufen, den er aber nicht erreichte. Nachdem ich ihn 5 mal gefragt habe, was wir denn jetzt tun sollen, verfiel ich in totale Panik, da er mir keine Antwort gab und mir nicht erklären konnte weshalb es so qualmt.... im Ofen brannte nun, so wie es halt eigentlich auch sein sollte, ein vernünftiges Feuer...

Ich hab mir das ganze 5 Minuten angesehen, das wurde immer schlimmer. Der Lichtschalter aus dem es qualmte wurde wärmer. Zwischenzeitlich schlug der Rauchmelder alarm. Nachdem mein Freund immernoch keine Lösung wusste und niemanden erreichte, war ich fertig mit den Nerven und habe die Feuerwehr alarmiert. 8 Minuten später stand die Feuerwehr dann mit Drehleiter und Löschzug da. Inklusive 2 Polizeistreifen und einem RTW. Sie fanden mich komplett aufgelöst vor, meinen Freund kopfschüttelnd (da er der Meinung war ich hätte überreagiert) und in der Wohnung lag Rauch in der Luft, es drückte den Rauch zum Wandanschluss am Ofenrohr in den Raum und zum Lichtschalter kam es ebenfalls raus.

Die Feuerwehr hat also alles untersucht und stellte fest, dass es sich nicht um einen Kamibrand handelt, sondern ein Tiefdruckgebiet den Rauch zurück gedrückt hat in den Kamin. Scheinbar muss durch das Mauerwerk der Rauch in den Lichtschalter gedrungen sein und durch eine undichte Stelle am Ofenrohr reingedrückt haben.
(Sonst hat es den Rauch bei Tiefdruckgebieten immer in die Brennkammer zurückgedrückt und dort hat es sich dann gestaut. Aber heute kam es aus sämtlichen anderen Löchern heraus.)

Die Feuerwehr meinte zu mir, es ist keine Gefahr, wir sollen den Ofen ausgehen lassen, weiterhin beobachten und den Schornsteinfeger kommen lassen.

Wir müssen laut Schornsteinfeger, der eine Stunde nach dem Einsatz kam, den Ofen abbauen, komplett reinigen, Rohre reinigen und die Elektronikleitung des Lichtschalters aufklopfen und kontrollieren lassen. Eventuelle Schäden ausbessern und wieder neu verputzen.

Da die Feuerwehr nun also kam, jedoch nichts gemacht hat, bis auf zu untersuchen woher der Rauch kam, frage ich mich, ob ich nun den Einsatz zahlen muss, oder nicht. Ich hatte ja tatsächlich eine Rauchentwicklung im Haus, ich bin aber ja kein Profi um zu wissen, ob Gefahr besteht oder nicht. Falls eine Rechnung kommt, besteht die Möglichkeit diese bei einer Gebäudehaftpflicht/ Hausrat bzw. Privathaftpflicht geltend zu machen?

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