Kameraeinstellungen für ein Konzert?

6 Antworten

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Der Automatikmodus funktioniert dabei schon auch recht gut. Wenn Du der Kamera vor gibst, eine Blendenstufe dunkler zu belichten bekommst Du auch recht kurze Verschlusszeiten hin, selbst bei niedriger ISO.

Ich weiß jetzt nicht, wie sehr die Kamera bei ISO 400 rauscht, aber das sollte noch sehr brauchbar sein.

Wenn Du keine Bewegungsunschärfe haben willst, kannst Du über die Blende noch viel raus holen - allerdings wirst Du dann weniger Schärfentiefe bekommen. Das heißst, dass die Ebene auf die Du fokusiert hast scharf ist, es aber davor und dahinter schneller unscharf wird. Allerdings ist bei einem so kleinen Sensor die Schärfentiefe ohnehin größer als bei einer Vollformat-SLR ;-)

Am einfachsten dürfte sein, wenn Du ISO um ca. 400 wählst. Ich glaube die SX 200 ist da noch recht rauscharm (musst vorher halt mal testen und am großen Monitor am PC anschauen, bevor Du ernst machst). Blitz natürlich aus - sonst gibt das Ärger. Und dann in der Programmautomatik P bleiben.

Du kannst Dir dann noch Av und Tv entsprechend vor einstellen, dass Du z.B. für Bewegungsunschärfen und höhere Tiefenschärfe eine Halbautomatik mit geschlossener Blende wählst (je kleiner die Zahl, desto weiter ist die Blende geöffnet. f2.8 heißt viel Licht und kurze Belichtung aber wenig Schärfentiefe => hohe Blendenzahl - z.B. f22 - heißt große Tiefenschärfe aber lange Verschlusszeit = Bewegungsunschärfe)

Als weiteres Stellst Du eine Halbautomatik auf eine Kurze Verschlusszeit, bei der Du nur wenig Bewegungsunschärfe haben wirst. z.B. 1/30 oder Kürzer (1/200 dürfte da dann schon seeehr Dunkel werden, drum musst Kompromisse eingehen). In dieser Einstellung wird die Halbautomatik die Blende weit öffnen und Du wirst eine geringere Tiefenschärfe haben => das macht Sinn, wenn Du Detailaufnahmen machen willst wie z.B. Close-Up auf die Hand eines Musikers...

Und Blitz ohnehin aus, denn das Stört die Leute auf der Bühne und reicht eh nicht bis ganz nach vorne. Da wird dann nur der Hinterkopf richtig belichtet oder Du bekommst ein Tolles Portrait von der Security...

Wenn Dir die Photos bei ISO 400 zu Dunkel werden sollten, die Kamera bei 800 aber zu sehr rauscht, dann kannst mit HeliconFilter noch viel retten ohne das Bild zu verschandeln. Der Filter ist zum entrauschen echt gut und das ergebnis wird nicht so platt wie bei den Kamera-Rauschfiltern oder Adobe...

Bei den üblichen Lichtverhältnissen bei Konzerten und höchstens ISO 400 gibt es bei der Blendeneinstellung aber keinen Spielraum; außer Offenblende ist vermutlich nichts drin - und das bedeutet bei der SX200 allerhöchstens Blende 3,4 - und das auch nur im Weitwinkelbereich. Bei maximalem Zoomen sind es dann nur noch 5,3. Da kann man über die Blende nix mehr "rausholen", wie GePeterF meint. Man muss die Schärfentiefe nehmen, wie sie ist - damit spielen geht nicht mehr.

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@soped

Ja, das stimmt soweit schon. In so einer Situation bist Du im Prinzip darauf angewiesen, einen Moment zu erwischen, wenn es auf der Bühne etwas mehr Licht gibt. Das kriegt man aber auch recht schnell raus, wann es soweit sein wird, wenn man sich in die Musik "hineifühlt" und versucht zu erahnen, nach welcher Systematik die Lichttechniker arbeiten. Meistens wird man bei ruhigen Passagen wenig Licht auf der Bühne einsetzen und wenn´s zur Sache geht, wirds auch etwas heller. Wenn man mit der Kamera gut zielen kann - also das Belichtungsmessfeld gut ausrichtet - kann man auch über die Spot-Messung (bei der SX200 wird das wohl eher "Mittenbetont" sein, ich weiß gar nicht, ob die eine Spotmessung kann...) denn Hellsten bereich anvisieren - dann wird zwar das Bild auch dunkler, aber dunkle Bereiche lassen sich aufhellen, überstrahlte aber sind verloren! Und da sollte dann schon die eine oder Andere Blendenstufe mal drin sein. Allerdings, wie soped gesagt hat, wird die Blende in den meißten Fällen ganz offen sein. Wenn man Abstriche in Kauf nimmt und die Belichtungsmessung geschickt einsetzt, bieten sich dann aber schon auch Gelegenheiten wo man mit der Schärfentiefe in gewissen Grenzen schon noch spielen kann...

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H finibini, wie ging es dir mit den Ratschlägen für die Konzertfotos? Wahrscheinlich hat die Kam die Möglichkeit, eine Zeitvorwahl zu treffen und die ISO einzustellen. Automatische ISO nehmen viele Kameras im Lowlight Modus, also einem vergleichbaren Szeneprogramm. Sollte das bei dir auch so sein, guck, ob du eine generelle Obergrenze für die ISO einstellen kannst. Nimm da z.B. 1600, dann mal 800 probieren. In den Szenemodi nehmen die Kompakten sonst die maximale Iso und die Bilder sind verrauscht. Bei Zeitvorwahl hab ich sehr gute Erfahrungen bei 1/60 sec gemacht, außer die Musiker hüpfen wild durch die Gegend. Oft ist, wie der andere Beitrag erwähnte, Bühnenbeleuchtung da, die man nutzen kann und das gibt auch eine interessante Stimmung. Viel Erfolg weiterhin

Das Bildrauschen von Kompaktkameras ist wirklich ein Problem bei Konzertfotos. Nicht zuletzt deshalb hatte ich dafür immer Fujifilm-Kameras, da der Fuji-Sensor (Super-CCD) der Konkurrenz beim Rauschen meistens um einiges voraus ist. Inzwischen habe ich eine Pentax-SLR (K-x) die man problemlos sogar bis ISO 6400 pushen kann. Wichtig ist, wie gesagt der ISO-Wert, um einigermaßen gute Zeiten zu erreichen. Du musst vorher herausfinden, wie hoch Du gehen kannst. Bei meiner Fuji F60 waren die Fotos bis ISO 800 noch brauchbar (eventuell hinterher vorsichtig entrauschen). Ich würde nicht den Tv-Modus, sondern die A-Einstellung nehmen und die größtmögliche Blende vorwählen - trotz Faustregel bei den Zeiten können auch bei relativ langen Zeiten einige Glückstreffer dabei sein. Die Belichtungsmessung auf Spot stellen und dann gezielt das Motiv anmessen - sonst misst die Kamera den (dunklen?) Hintergrund mit und es kommt zu Fehlbelichtungen. Möglicherweise musst Du aber trotzdem noch eine Belichtungskorrektur einstellen (z.B. -2/3 Stufen). Das kann man auch noch während des Konzertes oder kurz davor vor Ort mit ein paar Probeaufnahmen ausprobieren. Je größer die Brennweite (beim Heranzoomen!), desto geringer die Lichtstärke des Objektivs; deshalb möglichst wenig Zoomen (wenn Du eh nahe genug dran bist...) und lieber hinterher Ausschnittvergrößerungen machen - bei den (meist viel zu) vielen Megapixeln ist das kein Problem. Bewegungsunschärfe ist manchmal ganz gut (z.B. die Hände des Gitarristen, wenn sein Gesicht scharf ist), es kann aber auch sein, dass der Anteil an Ausschuss relativ hoch ist - aber das kostet ja nichts und ein paar gute Aufnahmen sind sicher dabei, auch wenn die Zeiten grenzwertig lang sein sollten. Noch ein Wort zum Blitz: den würde ich nicht einsetzen, weil man damit erstens die Lichtstimmung wegblitzt und zweitens eventuell die Musiker nervt; manche verbieten gerade deshalb das Fotografieren bei Konzerten - und ich kann das auch sehr gut nachvollziehen. Noch ein Tipp: nicht nur fotografieren, sondern auch das Konzert genießen! LG, soped Gut Licht

Martin Barre von Jethro Tull - (Kamera, Fotografie, Konzert)

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