Kameradschaftskult und heldische Phrasen?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Bei Kameradschaft denke ich an Bundeswehr, Verbindungen oder Schützenverein. Das sind zum Teil Gruppierungen die sehr lange schon bestehen und besonders männliche Rituale haben. Zudem bedeutet jede Gruppierung oder Clubbildung, dass man zusammenrückt und auch Personen ausgrenzt. Dieses Gemeinschaftsgefühl wird weiter gestärkt durch gemeinsame Erlebnisse, Gruppenrituale und Parolen oder Gesänge.

Übersetzt könnte man das auch Kameradschaftskult und heldische Phrasen nennen. Wenn man nun gegen den betreffenden Verein ist oder zu den Ausgeschlossenen gehört sieht man das kritisch. Dann sieht man die gleichen Dinge belegt sie aber negativ. Aus den gemeinsamen Ritualen wird dann der Kameradschaftskult und die geklopften, betont männlichen Sprüche werden heldische Phrasen genannt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Naja, das liegt ja schon im Wort selbst, was Kameradschaft ist ja klar, da geht es um Zusammenhalt und Teamgeist - das berühmte "Einer für alle, alle für einen".

Man kann das natürlich auch übertreiben, so dass irgendwann nichts anderes mehr zählt als nur noch die Kameraden für die man alles tut und sich auch nur noch ihnen verpflichtet fühlt.

Das muss man natürlich dann auch stolz dem Rest der Welt zeigen, durch all möglichen Abzeichen und Uniformen. Man erfindet alle möglichen Sitten und Gebräuche und Regeln, hat natürlich auch eine eigene Rangordnung und fühlt sich geehrt, dass man dazugehören darf.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?