Kamera: Langzeitbelichtung... Was mache ich falsch?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Noch wichtiger als die ganze Technik ist die Person hinter der Kamera! Beschäftige dich mal mit den Grundlagen der Fotografie - auf youtube gibt es hunderte gute Tutorials zu dem Grundlagen der Fotografie. Such einfach auf youtube nach "Fotografie Grundlagen" oder "Fotografie Basics"!

Denn erst wenn man die ganzen Grundlagen beherrscht und richtig Einsetzt werden die Bilder wirklich gut. Eine DSLR ist nur ein Werkzeug, dass man allerdings beherrschen muss denn sonst ist die Gefahr groß versehentlich oder unwissend etwas einzustellen, dass die Bilder nicht gerade verbessert. Auch die ganzen Automatiken der Kameras sind allzuoft suboptimal und liefern oftmals nur mäßige Bildergebnisse. Darum ist das lesen der Bedienungsanleitung und der Erlernen der Grundlagen der Fotografie entscheidend!

Das Liegt einzig daran, dass du keine Ahnung hast wie Fotografie funktioniert.

Man kann die Zeit nicht beliebig lange verlängern wenn man "zuviel" Licht hat!

Die Lösung des Problems sind Filter!

Eine tolle Ergänzung sind Filter - zB:

  • ND-Filter (Erhöhen die Belichtungszeit für Wischeffekte bei Büschen, Gräsern oder Blättern), 3.bp.blogspot.com/-T0f_aDd_nq4/T3uLoolt9UI/AAAAAAAAA2s/2L1tetZhuvc/s1600/neutral-density-filter.jpg
  • zirk. Pol-Filter (beseitigen Reflektionen, erhöhen die Sättigung im Himmel oder im Grün, usw.), de.wikipedia.org/wiki/Polarisationsfilter
  • ND-Verlaufs-Filter (dunkeln zB den Himmel ab damit der nicht weiß überrannt wird bei Landschaftsaufnahmen - Oft ist der Kontrast zwischen "hellem" Himmel und "dunklen" Objekten im Vordergrund zu groß), blog.wexcameras.de/wp-content/uploads/2012/01/Filter-vorgehalten.jpg
Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Selbst an einem Trüben Tag belichtest du bei ISO 100, Blende 16 und 20 s Belichtungszeit dein Bild gnadenlos über. Die Werte passen eher in die späte Dämmerung. Wenn du bei Tageslicht Langzeitbelichtungen machen möchtest und du bekommst auch mit niedrigster Empfindlichkeit und geschlossener Blende nicht weiter dann benötigst du einen Graufilter. Ein ND4 ist für den Anfang nicht verkehrt. ND bedeutet Neutraldichte, 4 bedeutet das das Licht um 4 Blendenwerte abgeschwächt wird. Du kannst es auch mal mit einem Schweißglas probieren das du vor das Objektiv hältst. Dies macht allerdings Farbverfälschungen die nicht leicht zu korrigieren sind, aber wenn man das Endresultat in SW haben möchte spielt das kein Rolle.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also das Problem ist, dass du die Werte von Ben J. aus B nicht eins zu eins übernehmen darfst. Denn sein Himmel kann dunkler oder heller gewesen sein.

Im Grunde ist es aber nicht falsch sich an einen Daten zu orientieren, wird dein Bild aber zu hell musst du dafür sorgen, das weniger Licht auf den Sensor kommt also ab nach 15 Sekunden. Ist das Bild immer noch zu hell auf 10 Sekunden. Solange bis es für dich passt.

"Wasser"? Die Namens-Modi können nichts, was der M Modus nicht auch kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo!

Am hellen Tag Langzeitbelichtungen machen zu wollen, noch dazu einen Wolkenhimmel ... das geht nicht ohne ND-Filter (Graufilter)!

Der gesunde Menschenverstand müsste einem doch schon sagen, dass 20 Sekunden Belichtung am Tag nie funktionieren kann!

Abgesehen davon ist mir nicht klar, was eine Langzeitbelichtung von Wolken bringen soll ...? Ein unscharfes verwaschenes Bild der Wolke?

Ich weiss jetzt nicht, was deine Intention war, aber ich denke der Ansatz ist komplett falsch.

LG Bernd

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du tagsüber mit 20s belichten willst, ist Blende 16 immer noch zu weit offen. Da muss eher Blende 22 her und wenns geht noch ein Graufilter.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von FlexFlox
01.07.2014, 21:04

Danke! Aber Blende 22 hatte ich auch schon probiert. Wie stell ich den Graufilter ein?

0

Was möchtest Du wissen?