Kamera-Kit Empfehlung bis 1000€?

12 Antworten

Hallo

Nun ja für Amateuransprüche bzw Fotoreportage für Zeitschriften und Tageszeitungen bei Tageslicht bis volle Stationausleuchtung bzw Hallensport mit 1000LUX Licht reicht eine Lumix FZ300 für zZ um 380€ aufwärts.

Damit gehen selbst an denn Zoomenden erstellte Bilder in DIN A4 Fineprintqualität, bzw im Kernbereich der Zoomoptik zwischen 28 bis 500mm Kleinbild kann man auch gute DIN A3 Fineprint erstellen. Solange da keiner mit einer Lupe oder gar Fadenzähler rangeht ist das Verkaufbar und hat zudem denn "Super-8 Look". Dank RAW hat die FZ300 auch noch deutlich Qualitätsreserven über JPEG, zumindest bis etwa ISO 400. ISO 400 ist auch da wo das Rauschen auch bei denn RAWs beim Druck Bildwirksam wird am Monitor sieht man das eher. Mit Deniosern kann man bei der FZ300 RAW durchaus noch ISO1600 in Fotofarbreportage einsetzen, Monochrom kann man ans Limit.

Mehr Bildqualität für DIN A3+ bis DIN A2 und mehr Schwachlichtreserve (ISO 1600RAW) bzw mehr Fehlbelichtungstoleranz haben die Lumix FZ1000 (550€) oder die Sony RX10 Typen (Ab 1000€). Damit geht auch schon Bildmaterial für Werbung/Hochglanzprospekte. Die 1" Sensoren sind in etwa im Format und Look von S16 das war mal unterste Kinoqualität bzw das Material für Dokus, Reportage und TV Serienspielfilme. Die letzte grosse zu 99% auf analogem S16 Stock gedrehte TV Serie war Breaking Bad.

Es gibt bisher auch noch kein APS-C Suppenzoom/Reisezoom das konstant/homogen besser auflösst als die Zeiss Optiken an der RX10 und das Leica der FZ1000. Und viele Suppenzooms lösen nicht mal so gut auf wie die FZ200/300 Optik. Insofern wenn man eh alles mit einer Optik machen will sind Prosumerbridge der bessere Kauf auch wenn die High End Versionen mehr kosten als Systemkameras mit Suppenzooms. Der Knackpunkt ist je kleiner dass Aufnahmeformat um so präzisser muss die Optik gefertigt werden um auf die selben Leistungen zu kommen. Kleineres Format heisst höhere Kompression in der optischen Kette und näher an denn physikalischen Grenzen. Zudem kann man bei so kleinen Formaten nicht zuviele Plastiklinsen verbauen und muss hauchdünne Linsen asphärisch schleifen. Dafür sind diese Linsengruppen Superleicht und mit wenig Stromverbrauch in Millisekunden bewegbar. Je grösser das Sensorfomat um so schwerer werden die Linsengruppen und um so träger der Autofocus.

Das "Beste" bzw sportauglichste Reisezoom ist das Nikkor AFS 18-200 VR, aber der "Oldtimer" von 2004 hat von der Auflösungsqualität ab 16 MP Sensoren das Ende der Fahnenstange erreicht, zumindest an denn Zoomenden. Nikon hat für Sensoren über 16MP das Nikkor 18-140 VR nachgeschoben, dass ist die sinnvollere Optik und kostet zur Zeit etwa die Hälfte vom 18-200VR. Nikon hat auch zwei 18-300 VR Typen lanciert zuerst das grosse/schwere "Sportzoom" als 18-200VR Nachfolger und dann das kompakte und leichte Reisezoom. Das Sportzoom hat sich schwer verkauft die Reportageprofis blieben beim 18-200 oder griffen zum Nikkor 28-300. Das Reisezoom hat sich besser verkauft kann aber in der Leistung nicht gegen das Sigma 18-300 oder das Tamron 16-300 bestehen. Das Sportzoom ist immer noch der Benchmark der 18-300 Klasse. Das Problem ist es wiegt 0,9kg und kostet 900€. Das Nikkor AFS 28-300 wiegt 0,8kg und kostet um 750€ und hat um 30-50% mehr Auflösung im Randbereich vor allem bei 300mm wo es fast mit dem AFS 70-300 gleichzieht. Deswegen wurde das 18-300 Sports ein Flop. Und Tamron hat auch ein 28-300 USD VC welches nicht schlechter als das Nikkor ist und nur die Hälfte kostet.

Dann kommen schon die mFT Reisezooms bzw das Lumix 14-140 II und das Olympus 14-150R focusieren im Schnitt in 0,2 Sekunden das Nikkor braucht im Schnitt doppelt so lange. Von der Auflösungsleistungen haben die mFT Reisezooms mit dem Tamron 14-150 das Nikkor 18-200VR überholt. Die mFT Reisezooms sind auf der Höhe von denn besten 18-200 und denn meisten 28-300 und das auch noch an denn aktuellen "nur" 20MP Sensoren die APS-C Konkurenz hat meist 24MP hinter dem Reisezoom

Danach kam das nicht mehr gebaute Samsung 18-200 und das Sony 18-200 OSS mit dem späten Sigma 18-200 HSM und dem Sigma 18-250 HSM. Bei Tamron ist das 16-300 das zZ einzige in der Leistung interesannte Reisezoom wenn auch das 18-200 VC auf Basis der Systemkameraoptik (Sony 18-200 LE) durchaus an dem Nikkor 18-200 anschliesst. Gut dann sind da noch die Sigma und Tamron Optiken der frühen Jahre und das Canon 18-200 als das einzige Ausnahmebeispiel dass auch Canon nicht jeden Schrott verkaufen kann nur weil Canon drauf steht. Nun ja Canon hat dazugelernt und das EF-M 18-150 ist eigentlich eine brauchbare Optik wenn nicht das beste "Standard" Zoom in der "M-Klasse" und besser als die EFS 18-135. Problem ist Tamron verkauft das 18-200 LE auch im M Bajonett und kann bis auf das AF Tempo und Trefferleistung das M18-150 toppen.

So damit ist schon das Thema Objektiv geklärt die Frage welche Kameras man davorschrauben kann sollte ist schon komplexer. Das Thema Tierfotografie geht von Haustieren über Zootiere bis zu Wildlife und braucht je nach Schwierigkeitsgrad unterscheidliche Autofocusleistungen der Kamera.

Daher würde ich mal bei 1000€ Budget als "Maximallösung" das Tamron 16-300 mit einer Nikon D5500 kombinieren.

Die Nikon hat mit die beste Sensorleistung in der DSLR APS-C Amateurklasse und einen Oberklasse Autofocus.

Das Tamron hat denn besten Stabilisator der Klasse und ist bei Offenblende von 24 bis 250mm trotz einiger Qualitätssenken dazwischen OK. Abgeblendet auf 8-11 wird auch das 16mm Ende brauchbar das 300mm Ende bleibt aber etwas "weich". Die Kombination wiegt so um 1,2kg damit spart man sich das Hanteltraining

Der Punkt ist das Sigma 18-250 HSM OS hat im Prinzip vergleichbare optische Leistungen wiegt um 200 Gramm weniger ist kompakter und kostet nicht mal die Hälfte da reicht dass Budget sich für "untenrum" noch das Sigma 10-20/3.5 mitzukaufen

Man kann sich auch mit einer Olympus M10II plus 14-150R eindecken (um 800€) dazu später noch den WCON08 UW Konverter für mehr Weitwinkel und denn MCON02 für mehr Nahbereich wenn man es denn braucht (1000€). Die Kombination wiegt so um 600 Gramm und passt noch in Jackentaschen. Das geht auch mit einer Lumix GX8 mit 14-140

Also meine Kamera+Objektiv für den Urlaub ist eine Pentax KP mit Sigma 18-300mm zoom Objektiv. Das Objektiv ist Nachts nicht so toll, was für dich nicht wichtig ist aber es deckt mit 27-450mm Equivalent (KP hat einen kleineren Sensor als Vollformat, daher wirkt alles "näher") von moderatem Weitwinkel bis ordentlichem Tele alles ab. Habe mit der Kombi sowohl Landschaftsaufnahmen (Einzelbilder, Mosaike) als auch Tierfotos (Makro-Aufnahmen von fliegenden Hummeln, Tiere im Safari-Park nah ranholen) gemacht. Ist meine Standardkombi für draußen, wenn ich nix spezielles vor habe.

Wenn Du dann ein Objektiv speziell für Makros oder Nachtaufnahmen vom Sternenhimmel oder ein Weitwinkel das fast um die Ecke guckt nachkaufen willst sei dir das wärmstens Empfohlen. Es gibt deutlich bessere (aber auch spezialisiertere) Objektive als das 18-300. Aber die Kombi oben gibt es für unter 1000€.

Wenn Du eh keine Lust auf Linse wechseln hast... warum dann keine Bridge-Kamera? 1" Sensor Super-Zoom wie Sony Cyber-shot RX10 IV machen doch genau das was Du suchst?

Wenn Du bereit bist auch gebrauchte Linsen zu akzeptieren rate ich Dir zu Nikon. Deswegen, weil die seit 1957 den gleichen Anschluss ohne Einschränkungen praktizieren, und selbst für die neuen Vollformat-DSLM ein hervorragender Adapter zur Verfügung steht!

Die Kamera ist eigentlich fast egal! Solange Du mit der Bedienung zurecht kommst, machen alle Kameras heute hervorragende Bilder. Entscheidend sind die Objektive, und die sind ein Fass ohne Boden! Für ein einzelnes Objektiv, und Du möchtest gleich drei Bereiche abdecken, sind Zahlen von mehrerem Tausend Euro je Linse nicht ungewöhnlich!

An dieser Stelle kommt der Vorteil Nikon ins Spiel: weil das eine der umsatzstärksten Marken ist, und nebenbei seit Jahrzehnten dem Anschluss treu blieb (und auch bei den neuen DSLM auf Kompatibilität achten!), kannst Du sowohl in Sachen Auswahl als auch beim Preis nix falsch machen. Es gibt alle möglichen Objektive, Schnäppchen sind realistisch. Bei Canon kann schon mal etwas nicht passen oder gar Schäden verursachen, bei Pentax stimmt die Masse nicht, was sich in der Zahl der überhaupt erhältlichen Objektive niederschlägt.

Neuzeitliche DSLM (spiegellose Systemkameras) sind allerdings auf dem Vormarsch. Dazu solltest Du jedoch wissen: die haben nicht nur Vorteile! Zwar kannst Du alles adaptieren, aber das ist vielfach Bastelbude und damit nicht unbedingt billiger. Die Akkus werden durch den elektronischen Sucher mehr gestresst, Du musst also mehr Wechselakkus einkalkulieren, und die physikalischen Grundsätze können auch die nicht überwinden - ein 300 f2,8 ist für diese Kameras genau so viel länger und schwerer, wie die Kamera kürzer und leichter ist, Beim zweiten Objektiv legst Du drauf, sowohl bei der Größe als auch beim Gewicht.

Jetzt kommt es darauf an wie Du fotografieren willst? Nur im Automatikmodus, da bietet Dir die 5xxx-Serie von Nikon alles was Du brauchst. Teuer sind mechanische Bedienelemente. Deswegen bietet die 7xxx Serie mehr Knöpfe und Drehräder als die 5er-Serie, kostet aber auch deutlich mehr. So ganz nebenbei hat die 7er-Serie auch einen internen AF-Motor, kann damit auch die alten Linsen mit Stangen-AF antreiben.

Jetzt kommt es auf Deine Motivation an. Was willst Du?

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