Kalzium bei Niereninsuffizienz gut oder schlecht?

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3 Antworten

Das hängt definitiv von seinen Calciumwerten im Blut ab. Befindet sich der Wert unterhalb des Normalbereiches, ist eine Calciumeinnahme sinnvoll. Bei Werten im Normbereich oder gar darüber ist davon abzuraten. Die Dosis sollte der Nephrologe bestimmen.

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Selbst wenn du ein aktuelles Blutbild mit GFR. Kreatinin, Kalziumspiegel und die Medikation (hier besonders Diuretika) und die Details möglicher Herz-/Kreislauferkrankungen auflistest sowie den möglichen sekundären Hyperparathyroidismus, kannst Du nicht im Ernst erwarten, hier eine seriöse Einschätzung zu bekommen.

Da ich als Kunstherzpatient mit Dauer-Kreatinin 1,8 mg/dl und GFR 58 (Stadium 3) um die Restfunktion meiner Niere kämpfe und als Privatpatient in einer Uni-Klinik betreut werde, habe ich 2x wöchentliche Blutabnahme und eine tagesaktuelle Einstellung (aktuell nehme ich 1500 mg Kalzium). Der Calcium/Phospaht-Haushalt ist extrem "variabel". Schon aus diesem Grund wäre ein "Ach, nehmen sie einfach mal 2000 mg" ziemlich blöd, außer aus der Sicht eines Bestatters.


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Kommentar von Katja8111
26.03.2016, 12:26

danke für die antwort. mich haben nur die aussagen verwirrt. ich meine wenn ein kalziummangel vorliegt dann müsste man doch praktisch eine gewisse menge nehmen oder nicht?

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Aufgrund der Schwere der Erkrankung empfehle ich unbedingt, euch ausschließlich bei Fachleuten vor Ort Hilfe zu suchen. 

Alles Gute. 

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