Kalter Entzug - Rauchen

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Du beschreibst es sehr schön. Die Gewohnheitszigaretten, die du dir anzünden möchtest, das sind die Schlimmsten. Daran solltest du arbeiten, an den Gewohnheiten, die dir das Aufhören schwer machen. Ansonsten kann ich dir erzählen, wie ich es geschafft habe, einen "kalten" Entzug durchzuziehen. Ich habe trotzdem ich nicht mehr rauchte, meine Raucherpausen bei der Arbeit gemacht, habe mich auch mit den rauchenden Kollegen getroffen. Hier hat die Zigarette eine soziale Funktion, die man sich auch ohne Kippe erhalten kann, indem man den Kaffee ohne Zigarette trinkt. Mir hat das sehr geholfen und das Nicht-Rauchen fiel mir überhaupt nicht schwer. Nach dem Aufhören ging es mir eine Weile körperlich ziemlich übel, damit muss man rechnen, denn der Stoffwechsel stellt sich um und erst einmal geht es bergab. Ich habe dann recht bald angefangen, Sport zu machen, was vorher für mich als Kettenraucher unmöglich war, das hat mich sehr bestärkt im Rauchfrei-Bleiben.

Ich bin sehr engagiert wenn es um den Sport geht. Ich fühle mich körperlich schon 100 Mal fitter, wenn ich nicht gerade vorm Sport eine rauche :) und jetzt ist immerhins chon Tag 2. Ich werde das wohl durchstehen! :)

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@Eiswuerfel88

ich habe nach ca. 45 Jahren Raucherkarierre kalten Entzug gemacht. Es ist die beste Methode, aufzuhören. Toll, dass du schon 2 Tage geschafft hast! Dann schaffst Du es auch nco weiter! Lass nicht zu, dass du 2 oder 3 oder 10 oder 30 Tage umsonst gelitten hast und sei stolz auf das Erreichte. Du wirst ganz schnell merken, dass es dir immer besser geht. Das Gröbste ist nach etwa einer Woche vorbei.

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Genau deshalb hab ich am Anfang Parties und Feiern und Alkohol komplett gemieden. Oder bin heim, wenn ich Lust hatte eine zu rauchen. War krass, aber nötig. Hab auch Leute gemieden, die kein Verständnis dafür hatten, dass ich aufhören wollt. Sonst war ich in der Falle "eh, egal". Es gibt Leute, die ab und zu eine Rauchen können, einfach in Gesellschaft und aus Parties. Ich gehöre nicht dazu. Als ich das erste mal aufgehört hab, dacht ich auch eine is keine. Dann mal wieder eine geschnorrt, und dann nicht nur am WE...und svhwupps hab ich mich dabei erwischt wieder ne eigene Schachtel zu kaufen. Nach 3 Monaten hab ich genau so viel geraucht wie vorher.

Das " Nichtrauchen " beginnt im Kopf. Es ist ganz klar , dass du am Anfang immer so Situationen haben wirst m ehr aus Gewohnheit, wo du eine rauchen willst. Da musst du durch.

Aber sage dir bei jedem Verlangen , dass es stinkt, du aufhören willst, endlich ein gesundes Leben haben willst, deine Umwelt nicht dauernd mitrauchen soll und so weiter.

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