Kalk im Leitungswasser/ Wasserhahn

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4 Antworten

Wie botanicus bereits richtig gesagt hat sind im Wasser zunächst Calciumionen und Hydrogencarbonationen enthalten. Auch weitere Ionen wie Mg können als Kalk ausfallen, zum Beispiel im Dolomit, aber ich will hier jetzt auch keinen Vortrag über Mineralien halten, damit könnte man Bücher füllen (was manche auch tun).

Durch Faktoren wie Temperatur- oder Druck-Unterschiede, die man durch den Wassertransport zwangsläufig hat wird eine Reaktion hin zum Kalkstein begünstigt, welcher dann als unlöslicher Feststoff ausfällt.

In der Leitung wird diese Reaktion vor allem durch den Druck gehindert, im Wasserhahn hat man hingegen einen eher geringen Druck, weshalb die Reaktion statt findet. Du hast ja auch vor allem da Kalk, wo sich Wasser von außen ansammelt, nicht im Inneren der Leitung. Oder im Wasserkocher. Eben da wo das Wasser erhitzt wird oder geringem Druck ausgesetzt war (Luft).

Grundsätzlich hätte man hier auch eine Rückreaktion zu erwarten, da der Kalkstein aber unlöslich ist und aus dem Lösungsmittel (Wasser) ausfällt hat man hier ein hervoragendes Beispiel wie man die Produktbildung optimieren kann.

So zu guter letzt noch ein Hausmanns-Tipp:

Kalk entfernt man gut mit Essigsäure, eine Reaktionsgleichung dazu darfst du dir mal selbst überlegen ;-)

Das ist etwas kompliziert ... Im Wasser sind Calciumionen und Hydrogencarbonationen enthalten (gelöst). Erwärmt sich das Wasser (z.B. wenn es aus der städtischen Leitung in Dein Haus fließt), verschiebt sich ein chemisches Gleichgewicht zum (unlöslichen) Kalk, und der setzt sich ab.

In ganz kurzen Worten. ich hoffe, Du kennst das Phänomen der Gleichgewichtsreaktionen.

Ja da der wasserhan nicht durchgängig tätig ist, setzt sich halt nun mal kalk ab und man muss es reinigen. Da kalk den agregarzustand verändert verbindet es sich nicht mehr mit dem wasser und ist somit nicht rausspülbar, esseidenn du nimmst lösungen und spülst durch

Sorry, das ist von vorne bis hinten falsch. Kalk verändert nie den Aggregatzustand, er verbindet sich nie mit Wasser, und die Reaktion läuft nicht mehr ab, wenn die Leitung nicht durchflossen wird.

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weil kalk fest wird und somit nicht mehr lösbar ist

Das ist keine Begründung dafür, dass er erst in der Hauswasserleitung ausfällt.

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