Kaiserschnitt selbst entscheiden?

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Theoretisch gibt es keine ICD Diagnose "Wunschkaiserschnitt", die die Krankenkasse bezahlt. Die (Mehr-)Kosten müssten also von der Patientin selbst getragen werden. In der Praxis "findet" aber fast jede Klinik eine "medizinische" Notwendigkeit (und damit die Abrechnungsmöglichkeit mit der Kasse) um die Patientin als Kundin zu binden, in dem Wissen: "Wenn wir es nicht machen, macht es die nächste Klinik". An einem geplanten Kaiserschnitt verdient das Krankenhaus, bei einer Spontangeburt zahlt es drauf!

Auch wenn die modernen Techniken und der hohe Hygienestandard den Kaiserschnitt zu einem relativ problemlosen Routineeingriff hat werden lassen, gibt es Nachteile und Risiken gegenüber einer Spontangeburt: Das Kind wählt seinen Geburtstag nicht selbst, kein Geburtserlebnis, Wund- und Narbenschmerzen nach der Operation (bis zur vollständigen Heilung vergehen rund sechs Wochen), rund einen Tag lang nicht aufstehen können, auf Hilfe angewiesen sein bei der Versorgung des Babys, Urin-Katheter und eventuell eine Drainage für die Narbe, längerer Klinikaufenthalt. Es besteht ein höheres Risiko für eine und Thrombose oder Embolien. Das häufigste Problem nach der Operation ist eine milde Darmträgheit, gelegentlich gibt es Probleme bei der Entleerung der Blase, eventuelle Blasenentzündungen müssen behandelt werden, nach einer Operation kann es zu Wundinfektionen kommen. Eine weitere, seltene Gefahr ist ein möglicher hoher Blutverlust bis hin zur Gebärmutterentfernung, in seltenen Fällen werden während der Operation andere Organe wie die Blase oder der Darm verletzt, was eine weitere Operation nach sich ziehen würde. Als mögliche Spätfolgen nach einem Kaiserschnitt sind wie nach jeder Operation die Risiken von Wucherungen und Verwachsungen gegeben, die zu ständigen Unterbauchschmerzen führen können. Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Kaiserschnittes, einer Plazenta praevia oder einer manuellen Plazentalösung ist höher. Gelegentlich wird das Kind beim Kaiserschnitt verletzt und hat häufiger Atem- und Anpassungsstörungen. Kaiserschnitt-Kinder von Müttern mit bekannten Allergien haben ein siebenfach erhöhtes Risiko, ebenfalls eine Allergie zu haben.

Aus ganzheitlicher Sicht wird vom Kaiserschnitt abgeraten, da man die Wehen als Vorbereitungsphase für den Eintritt ins Leben sieht.

Wenn du so große Angst vor Schmerzen hast, warum willst du dich dann freiwillig und unnötig einer großen Bauch-Op mit tagelagen Schmerzen und Eingeschränktheit unterziehen? Die Natur hat doch schon einen perfekten und begehbaren Weg gefunden.

Alles Gute für dich!

Danke für deine Auszeichnung Bestchen!

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Ich habe zwei meiner Kinder ganz natürlich bekommen....mein drittes durch einen Kaiserschnitt....nach den ersten beiden Geburten dauerte es zwei Stunden bis ich aufstehen konnte, bei dem zweiten bin ich nach ein paar Stunden nach Hause gegangen.

Nach dem Kaiserschnitt lag ich um! Und die Schmerzen, die kommen wenn du wegen des Stillens kein ordentliches Mittel bekommen kannst, die waren mit nichts zu vergleichen......

Außerdem ist es bei vielen Müttern so, das ihnen im Nachhinein eine natürliche Geburt fehlt, sozusagen ein natürlicher Abschluss einer natürlichen Sache.

Ein Kaiserschnitt sollte nur in den wirklich begründeten medizinischen Notfällen durchgeführt werden.

Aber ich denke die neuesten Zahlen beweisen, das auch in den Kliniken nur das Geld zählt, und darum wirst du wahrscheinlich deine Operation bekommen wenn du mit den Ärzten sprichst.

(Weiß man aber nicht auch schon vorher das ein Kind auch raus muss?)

Hey,

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