Kaiserreich unter Bismarck: Leben der normalen Leute gut oder schlecht?

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8 Antworten

Moin,

das kann man so allgemein wohl nicht sagen. Im Prinzip ging es den Leuten im Kaiserreich aber gut - der normale Bürger lebte im Ländervergleich gut, das Nationalgefühl war gut, es gab keine gravierenden Krisen wie nach oder während dem Krieg.

Allerdings gab es krasse Unterschiede - normale Arbeiter lebten immer noch recht gefährlich, obwohl wegen den Sozialgesetzen vergleichsweise gut, das Klassenwesen mit dem Industrie- und Militäradel wirkte sich stark aus. Leute aus den unteren oder auch bürgerlichen Schichten hatten es so sehr schwer, sich hochzuarbeiten, und wer arm war, blieb es auch. Auch die Verbundenheit mit dem Militär war nicht nur positiv.

mfg Nauticus

Mit dem Beginn der rasanten Industrialisierung waren die Grenzen Hamburgs und Berlin noch ziemlich eng bemessen. Gebietserweiterungen und Eingemeindungen geschahen erst von 1920-38....

Es entstanden Mietskasernen ohne vernünftige Wasserver- und entsorgung. Durch Cholera und Feuersbrünste in den engen Gassen kam man auf die Idee, den Arbeitern Vorort-Bahnen zu bauen, damit am Wochenende Naherholung möglich wurde (heutige S- und U-Bahnnetze entstanden). Das "Pendeln" zur Arbeit in die Städte begann im Gegenzug...

was verstehst du denn unter normalen leuten: es gab die arbeiter, die hatten ein sehr einfaches leben, die gutbürgerlichen lebten schon besser, der adel hingegen hatte die besten lebensbdingungen,. es hing damals alles vom einkommen ab.

also unter normal verstehe ich nicht den adel :D Halt Bürger, handwerker, Pastoren, Lehrer...

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Puh. Unter Bismarck wurden die Sozialgesetze eingeführt, aufkeimende Industrialisierung, Wohlstand des Kaiserreiches. Unter Bismarck dürfte es den einfachen Leuten wohl noch besser gegangen sein, als nach seinem Tod und den Folgen der breitgefächerten Industrialisierung, sowie mit dem Beginn der Kriege.

Vielleicht hilft das etwas: http://geschichtsverein-koengen.de/Bismarck.htm

Den ärmeren Schichten ging es mehr als "dreckig"

Der Adel zählte Alles (Standesvorrechte), der Bürger zählte nichts !

dann beschäftige dich mal mit den geschichtlichen ereignissen.

was passierte, als deutschland zum kaiserreich wurde, warum gab es den ersten weltkrieg?

die leute prostetierten und zwar die einfachen leute

aber bismarck war auch derjenige, der bündnisse schloss und zwar, damit Deutschland etc. geschützt ist und so! Kaiser Wilhelm war doch außerdem an der Macht, als der 1. WK losging, oder?

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@Karinalovepeace

kaiser wilhelm der zweite war an der macht, als der erste weltkrieg losging. auslöser war das attentat auf den tronfolger von österreich.

was sind normale leute, das musst du erst mal klären. der arbeiter, der normale soldat, der offizier, der fabrikbesitzer, der handwerker?

zu der zeit zählten noch titel und uniform, die psoition in der gesellschaft, wogegen sich die jungen leute auflehnten. auch junge gebildete adelige, die die gesellschaftlichen unterschiede sahen.

es war nicht grausam, aber eine harte zeit, wenn man kein geld hatt oder entsprechend gesellschaftliche verbindungen

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Die Lebensbedingungen waren erst schlecht, später dann gut. Er hatte die Versicherungen eingeführt und jeder war Happy.

Was verstehst Du unter "normal" ?

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