Kaffesucht

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2 Antworten

Zur Frage Kaffee und Sucht gibt es eine Reihe von Untersuchungen, u.a. der WHO (Weltgesundheitsorganisation): "...es gibt keine Hinweise irgendwelcher Art, dass Koffeinkonsum auch nur im entferntesten Folgen hat, die mit den physischen und sozialen Konsequenzen von ernsten Drogen vergleichbar wären." Alle Beobvachtungen sprechen gegen eine Koffein-Abhängigkeit. Klassische Missbrauchsdrogen stimulieren im Gehirn die Freisetzung von Dopamin, dem "Belohnungsbotenstoff". Koffein leistet das nicht. Bei der Unterbrechung des regelmäßigen Konsums können kurzfristig zwar Symptome wie leichte Kopfschmerzen oder Müdigkeit auftreten, jedoch nicht dauerhaft. Eine gute Webseite dazu: www.kaffeewirkungen.de

HanzeeDent 02.09.2015, 22:00

Diese Antwort ist irreführend. physische und soziale Auswirkungen decken nicht das volle Spektrum der Merkmale einer Suchterkrankung. Selbst bei Drogen wie Kokain oder Methamphetamin stellt die PSYCHISCHE Abhängigkeit ein großes Übel dar und ist hauptsächlich verantwortlich für die Entwicklung einer Sucht. Bei Koffein wird zwar aktiv die Dopaminfreisetzung nicht stimuliert, jedoch führt der Mangel an Adenosin, welches in den Transmittern durch Koffein ersetzt wird, zu erhöhter Freisetzung von Botenstoffen wie Noradrenalin, in geringem Maße Serotonin und eben auch Dopamin. Das kann manche Menschen genauso süchtig machen. Wenn auch nicht annähernd so intensiv wie genannte Substanzen. Also wird es im allgemeinen auch nicht so schwer sein darauf zu verzichten.

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Das kann dir auf jeden Fall passieren, ja. Auszuschließen sind Rückfälle nie. Das ist das Tückische an Süchten.

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