Kaffeesatzleserei - ja oder nein?

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3 Antworten

Hallo lieber Fragesteller,

natürlich kann es am Ende niemand sicher wissen, wenn die Verantwortlichen nicht befragt werden können. Und selbst dann könnten diese immer noch lügen. Aber ich denke, bei der Auswertung der Indizien kann man so ein wenig die Intention der Hacker herauslesen.

So wie ich es gelesen habe, wollten die ein Stück Programm auf die Router aufbringen, dass ihnen einen Fernzugriff erlauben würde. Und da dieses Programm nicht funktioniert hat, sind die Router abgestürzt. Das bedeutet halt, dass es wahrscheinlich nicht Absicht war, die Router abstürzen zu lassen, sondern sie aus der Ferne zu übernehmen und für andere Zwecke zu nutzen. Daraus folgt die Vermutung, dass die eigentlich mehr vor hatten.

Viele Grüße
DatSchoof

Schön geschrieben mit Anrede und Verabschiedung ! Toll 

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@Rumpelstilzchen1

So viel Zeit muss sein. Auch und gerade im Internet, weil es so wenige tun. Ich gehe ja auch nicht durch die Stadt und haue jeden an und frag ihn was, ohne wenigstens mal guten Tag zu sagen. :)

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Um das zu verstehen, muß man so viele Details wie möglich mit berücksichtigen, und auch solche, die sich weit außerhalb des Themas befinden.

Da spielen vor allem auch Dinge wie Selbstrechtfertigung, schnelles orten derjenigen, die ohnehin sogar schon schuld daran sind, wenn es sonntags regnet, hinterlistige Absichten wie noch mehr Totalkontrolle usw. usw. eine wichtige Rolle.

Das ganze nennt man dann in manchen Kreisen vielleicht schon bald "erwiesene Erkenntnisse". Andere nennen dasselbe, wo es auf andere Weise auftritt, auch "Umschreiben der Geschichte".

So etwas hat natürlich auch nützliche Seiten (wenn auch nur für ganz spezielle Gruppen). Sollte z. B. tatsächlich nur ein neuer Bundestrojaner, der einen Programmfehler enthält, die Ursache sein, dann helfen manche Strategien kräftig mit, daß diese Möglichkeit kaum jemandem in den Sinn kommt.

Nebenher macht es natürlich auch Sinn, daß auch Jornalisten und Redakteure nur Menschen sind und daß es auch unter denen recht verbreitet ist, viele Dinge (mal etwas überspitzt ausgedrückt) ganz genau zu wissen, selbst wenn diese noch gar nicht stattgefunden haben und noch nicht einmal irgendwo in der Planung sind.

Nun, und wenn man bedenkt, daß es auch maßgebliche Politiker gibt, für die immer nur dann etwas "wahr" ist, wenn es zuvor in der Zeitung XYZ gestanden hat, dann erklärt sich die Welt schon fast von selbst.

Anhand des Programmiercodes, denn das Programm hat nicht dass gemacht was es eigentlich sollte :)

Grüße

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