Kaffee kochen

7 Antworten

Nein. Das ist keine Aufgabe, die die Ausbildung vorsieht. Aber es wird schwierig sein, sich dem zu entziehen. Dein Arbeitgeber nutzt es schamlos aus, daß es offenbar viele Bewerber auf eine Ausbildung in Deinem Beruf gibt. Ich würde sagen: Zähne zusammenbeißen und Kaffee kochen - und es vielleicht irgendwann, wenn Du Lehrlinge unter Dir hast, besser zu machen.

Solange deine eigentliche Ausbildung nicht zu kurz kommt, ist es völlig in Ordnung. Das gehört auch zu einem normalem Berufsleben dazu, dass man mal Aufgaben übernimmt, die nicht direkt etwas mit dem Berufsbild zu tun haben.

Es ist noch niemanden ein Zacken aus der Krone gefallen,wenn er mal Kaffe kocht.Dir etwa ?

wenn Du 2 Tage die Woche mit Kaffee kochen beschäftigt bist, inkl. aufräumen und abwaschen und den ganzen Kram dann bist Du ja eigentlich an diesen Tagen fast mit nichts anderem beschäftigt (wenn die Kollegen viel Kaffee-Durst haben). Wenn man die 2 Tage pro Woche auf deine ganze Lehrzeit hochrechnet dann gehen Dir einige Wochen flöten in denen Du viel für die Ausbildung hättest lernen können. Es nützt Dir ja nicht viel wenn Du am ende der Ausbildung die Prüfung nicht schaffst aber perfekt Kaffee kochen kannst. Es stimmt schon was "Faxer" schreibt, Lehrjahre sind keine Herrenjahre, aber wenn die Dinge die nichts mit der Ausbildung zutun haben überhand nehmen dann würde ich mir das auch nicht unbedingt gefallen lassen. Die Ausbildung darf darunter eben nicht leiden.

Kaffee kochen und Tisch decken dauert nicht den ganzen Tagf. Man kann sich auch beeilen. Aber wenn man daraus eine "Tagesaufgabe" macht, stimmt es schon was du schreibst...

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