Käufermarkt und Verkäufermarkt

 - (Wirtschaft, Preis, Angebot)

2 Antworten

Oberhalb des Gleichgewichtspreises ist das Angebot doch größer als die Nachfrage. Das ist gut für den Käufer, der Verkäufer dürfte wenig Neigung haben, seinen Preis nach oben zu korrigieren, weil ja das Angebot überwiegt und er erst recht riskieren würde, seine Produkte nicht abzusetzen. Unterhalb des Gleichgewichtspreises spricht man von einem Verkäufermarkt, weil die Nachfrage das Angebot übersteigt, es dürfte keine Absatzprobleme geben, deshalb Verkäufermarkt. Und vergiss nicht. Da ist viel Theorie im Spiel.

Was verstehst du nicht? Ist doch nicht schwer. Je höher der Preis (y-Achse) desto mehr Menge (x-Achse) wird angeboten (Angebotskurve) und desto weniger wird nachgefragt (Nachfragekurve). Die Angebotskurve beginnt nicht bei Preis 0, sondern erst ab einem bestimmten, Preis, darunter wird nichts angeboten, vielleicht weil es die Kosten nicht decken würde. Die Nachfragekurve könnte etwas anders liegen, so dass bei Preis 0 eine ganz große Menge nachgefragt wird, aber vielleicht ist ja da wo der Strich aufhört, der Markt gesättigt. Und dort wo sich die beiden Linien schneiden, werden Preis und Menge bestimmt, zu denen sich Angebot und Nachfrage decken.

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