Käufer droht mit Anzeige - was tun?

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6 Antworten

Ganz einfach. Wenn der Käufer überwiesen hat, kannst Du Dich beruhigt zurücklehnen. Denn dann gilt genau diese Regelung, die Du geschrieben hast.

Anders, wenn er über PayPal gezahlt hat. PayPal wird zurück erstatten, denn denen ihre AGB hebeln unsere Gesetze aus.

Und komischerweise verschwinden fast nur Sendungen, die per PayPal gezahlt wurden.

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Das was du gemacht hast war ein großer Fehler. Nachforschung bei Päckchen gibt es nicht. Du hättest nur versischert anbieten sollen. Solche  Käufer oder soll ich besser sagen Betrüger warten nur auf so jemanden.  Nichts zurück zahlen und sollte nun eine Bedrohung seitens deines Käufers kommen. Nicht zögern und ab zur Polizei.


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Ich bin auch kein Profijurist aber ein paar Sachen kann ich dir mitgeben. 

Es kann gut sein, dass er Anzeige erstattet. Sollte es dazu kommen, wird höchstwahrscheinlich auch ein Gerichtsverfahren gegen sie wegen Betruges eröffnet. Wichtig ist, dass sie nachweisen können, dass sie das Paket wirklich Versand haben (Quittung, Zeugenaussage o.Ä.).

 Genauso muss der Käufer nachweisen, dass er das Paket nie erhalten hat (was natürlich leichter ist). 

Können sie nicht nachweisen, dass sie das Paket versandt haben, kommt es auf den Richter an, bzw. wie glaubwürdig sie ihm erscheinen. Sprich sie müssen dann glaubwürdig „rüberkommen". 

Es wird aber allgemein erstmal eher davon ausgegangen, dass an der Beschuldigung was dran ist, da der Anzeigenerstatter ja sonst nicht so einen Aufwand betrieben hätte. D.h. Optimalerweise werden Sie freigesprochen oder sie müssen ihm nur das Geld zurückerstatten. Im schlimmsten Fall werden sie wegen Betruges verurteilt. Was ich natürlich nicht hoffe. 

Reden Sie am besten nochmal mit dem Käufer und erklären Sie ihm, dass sie ihrer Pflicht nachgekommen sind. Sieht er es nicht ein, können sie auch nichts dagegen tun. Wollen Sie sich ein Gerichtsverfahren ersparen, können Sie ihm auch gleich das Geld wieder zurücküberweisen.

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Kommentar von GandalfHobbit
26.10.2016, 21:39

Mir wurde folgendes noch mitgeteilt:

Wenn der Verkäufer versandt hat, braucht er keine Strafanzeige fürchten, weil keine Strafbarkeit vorliegt. Dagegen klagen braucht man nicht.

Wenn man einen Anhörungsbogen von der Polizei bekommen sollte, sagt man, dass man am xy Datum die Sendung auf Wunsch des Anzeigeerstatters unversichert verschickt habe und dass die Sendung wohl auf dem Postweg verloren ging.

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Nun, könnte jemand sein der Ware und Geld haben möchte.

Schreibe ihm das du die Ware unter Zeugen verpackt und verschickt hast. Aber nur wenn du die überhaupt verschickt hast.

In Zukunft ein Foto der verpackten Ware kurz vor dem zukleben machen.

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Kommentar von GandalfHobbit
26.10.2016, 21:22

Natürlich wurde verschickt

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Kommentar von Rockuser
26.10.2016, 21:23

Ich tendiere eher dazu, nur versicherten Versand anzubieten.

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Wenn Du privater Verkäufer bist, hast Du nichts zu befürchten.

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Kommentar von Jawafred14
26.10.2016, 21:31

Auch private Verkäufer haben Pflichten. Und wenn kein Paket versandt wurde, handelt es sich hier um Betrug. Und dann hat er sehr wohl etwas zu befürchten.

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Abwarten und aussitzen. 

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