Kälteallergie-was kann man dagegen tun oder sie sogar stoppen?

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1 Antwort

Die Kälteallergie, auch Kälteurtikaria genannt, ist eine Sonderform der Nesselsucht. Deshalb zählt diese Körperreaktion zu den sogenannten Pseudo-Allergien: Sie wird nicht durch Umweltstoffe wie Pollen oder Staub ausgelöst sondern durch einen physikalischen Reiz, die Kälte. "Diese ist dafür verantwortlich, dass ein Protein im Blut verklumpt und der Körper Histamin ausschüttet", erklärt Dr. Meyer-Rogge. Die Folge ist eine allergische Reaktion. An den betroffenen Stellen bilden sich Quaddeln, die Haut wird rot und juckt.

Allergischen Kältereaktionen vorzubeugen ist schwer. "Die einfachste Methode ist, Kälte so gut es geht zu meiden und sich im Winter dick einzupacken", rät Meyer-Rogge. Bei manchen Patienten verschwindet die Kälteallergie nach kurzer Zeit wieder, die Einnahme von Medikamenten ist dann nicht nötig. Hat man allerdings wiederholt starke Beschwerden, sollte man sich vom Arzt Antihistaminika verschreiben lassen. "Besonders empfindliche Körperstellen kann man auch mit einer durchblutungsfördernden Salbe eincremen", rät der Hautarzt.

Bei den meisten Betroffenen verschwindet die Allergie nach fünf bis sieben Jahren. Warum das so ist, ist Ärzten ein Rätsel. Und auch warum die Betroffenen überhaupt so empfindlich auf Kälte reagieren, ist noch nicht geklärt. Sicher ist nur, dass viele Kälteallergiker zusätzlich an einer Form der Nesselsucht oder einer Nahrungsmittelallergie leiden. Außerdem können bestimmte Infektionskrankheiten wie Masern, Pfeiffersches Drüsenfieber oder Atemwegserkrankungen eine Kälteallergie auslösen.

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