Käfer auf Lavendel, der Bienen tötet?

...komplette Frage anzeigen dieser gemeine "Bienenkiller" - (Garten, Kaefer)

4 Antworten

Das müsste eine rote Mordwanze (Rhynocoris iracundus) sein.

Der südafrikanische Bienenstockkäfer (Aethina tumida) droht zu einer Gefahr unserer einheimischen Bienen und Hummeln zu werden. Der in Südafrika heimische Käfer, der im Gleichgewicht mit den dortigen Bienen lebt, ist auf bisher ungeklärte Weise 1996 nach Florida und von dort im Laufe der Jahre auch nach Australien und Ägypten verschleppt worden. Inzwischen ist nachgewiesen, dass sich der Käfer auch in Hummelnestern vollständig entwickelt. Die Eier werden an geschützten Stellen im Bienenstock und auch außerhalb vom Stock abgelegt. Bereits nach drei bis vier Tagen schlüpfen die Larven aus den Eiern. Larven fressen 10 bis 16 Tage Pollen, Brut und Honig. Der Larvenkot verändert den Honig durch "Gärung", der Honig wird ungenießbar. Die reifen Larven verlassen den Bienenstock zur Verpuppung in der Erde. Die Puppen überwintern im Boden. Die frisch geschlüpften Käfer sind hell gefärbt, im Alter dunkelbraun bis schwarz. Der Käfer ist 5 bis 7 mm lang und sehr mobil. Mehrere Käfergenerationen können sich während der Sommermonate entwickeln. Die Bienen erkennen den kleinen Bienenstockkäfer nicht als Schädling, im Gegenteil er wird sogar von den Bienen gefüttert!

Eine bundesweite Kampagne informiert über die Gefahr dieses neuen Bienenschädlings. Auf einer zentralen Informationsveranstaltung am 21. Juni 2003 in Kassel wurde ausführlich über die Biologie des Käfers informiert und mit Verantwortlichen in der Politik und in den Veterinärbehörden über Strategien zur Abwehr beraten. Gefordert wird ein generelles Einfuhrverbot für Bienen nach Deutschland und in die EU.

Diesen Forderungen kam die Europäische Kommission inzwischen nach. Ergebnis eines Expertengesprächs am 24. Juni 2003 in Brüssel ist, dass Einfuhrbeschränkungen für Bienen in die Europäische Union vorbereitet werden. Spätestens zur nächsten Bienenimportsaison im Frühjahr 2004 sollen Importe von Bienenköniginnen nur noch unter bestimmten Auflagen möglich sein. Paketbienen oder Bienenschwärme und gebrauchtes Imkermaterial sollen dann einem europaweiten Einfuhrverbot unterliegen, heißt es in einer Pressmitteilung des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. aid, Renate Kessen

http://www.innovations-report.de/html/berichte/agrar_forstwissenschaften/bericht-19769.html

diese sogenannten Feuerkäfer sind in diesem Jahr besonders stark vertreten.Ich war bei meiner Schwägerin,sie hatte hunderte davon im Garten.Aber keine davon hat eine Biene getötet.

Bist Du Dir sicher das es ein Feuerkäfer ist ??? Also ich finde der ist viel zu groß für einen Feuerkäfer, die ich kenne sind viel kleiner.

0
@jonnboy62

Hab beim google was entdeckt, gib mal ,,Käfer schwarz rot`` ein, da wirst Du bestimmt Glück haben.Ich möchte sagen : da ist er dabei.

0
@jonnboy62

Tut mir leid, ab ich finde keinen der zu meinem Foto passt.

0

Ich glaube auch eher nicht das es ein Feuerkäfer ist. (vergleiche mal mein Bild mit Google Bilder) Aber egal, vielleicht kennt sich noch jemand mit Käfern aus.

0

Was möchtest Du wissen?