kachelofen..trotzdem in die wohnung ziehen?

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8 Antworten

Hi, Ofenheizung ist an und für sich etwas sehr schönes. Die Wärme ist sehr kuschelig und angenehm. Und wenn das Feuer einmal an ist, macht es nur sehr wenig Arbeit. ABER: Ofenheizung spricht dafür, daß die Wohnung auch ansonsten im Zustand der 60/70er Jahre ist (Fenster, Sanitär, Dämmung, ..., weil normalerweise die Heizung das Erste ist, was erneuert wird, damit sich die Wohung vermieten läßt. Nächster Nachteil: das Wasser wird mit (meistens)Strom erhitzt, eventuell auch mit einem Badeofen. Vor allem Strom ist teuer. Wenn Ihr beide berufstätig seid, muß der, der als Erstes heimkommt, erst mal Feuer machen. Außerdem macht ein Ofen "Dreck", man muß häufiger renovieren, die Asche rausnehmen u.ä. Mein Papa ist Ofen- und Kaminbauer, aber wir haben trotzdem eine zentrale Ölheizung und die Kamine nur, um die "schöne" Wärme zu haben und in der Übergangszeit die Heizung noch nicht anschalten zu müssen. Ach ja: ein normaler Kachelofen "Berliner Ofen" (relativ hoch, ohne Heizgitter) hält die Wäre sehr lange, braucht aber mehr Zeit, um Hitze zu erzeugen. Dann gibt es noch die sogenannten Kachelofen-Luftheizungen, die haben Luftgitter und heizen sehr schnell ein.

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ihr müsst ja nicht unbedingt mit Koks/Briketts/Kohle heizen. Bei 2400 € jährlicher Ersparnis lohnt es sich wirklich eine Gasheizung in der Wohnung zu installieren, so teuer ist die auch nicht und ihr braucht kein Brennmaterial zu bevorraten, aber das hindert auch nicht, gelegentlich gemütlich an einem warmen Kachelofen zu sitzen - den also unbedingt drin lassen - wenn mal Holz übrig ist, lässt sich das auch verfeuern.

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daJule 24.05.2010, 23:37

gasheizung? was kostet denn sowas? und kann man sowas so einfach einbauen lassen? der vermieter will nicht einen cent ausgeben, alles, was wir an der wohnung machen wollen, müssen wir also selbst zahlen..

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Kachelofenheizung ist und bleibt unübertroffen!

Günstiger gehts nimmer! @Guterwolf hats richtig genannt, ihr spart euch eine Menge Dinge, die Art der Wärme ist auch unerreicht!

Warm = nicht gleich warm!

Diese Wärme ist wesentlich angenehmer! Ihr müsst nur eine halbe Stunde vorher gut einheizen aber nicht überheizen!

Ob ein Umbau des Kachelofens überhaupt nötig ist, hängt vom Innenleben ab: ist dr Schamott bröckelig oder stark gerissen, muss dieser erneuert werden - vom Fachmann bitte!

Das Kehren der Kamine ist auch kein Problem, höchstens 2-mal im Jahr!

Lediglich der Vorrat an Heizmaterial ist eine weitere Überlegung wert!

Bei einer Einsparung von 2400 Euro auch keine Diskussion mehr wert! Diese Euros bleiben euch, bei Gas und Elektro würde ich mir nicht die Finger verbrennen wollen, denn Strom wurde um fast 480% teuer gegenüber 2008! Gas ist mit dem Erdöl gekoppelt, was nach der Lösung davon lt. Bundegerichtsurteil nachkommt ist auch ungewiss, denn die Gigntgen verzichten freiwillig auf keinen Cent!

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Ich kenne aus eigener Erfahrung beide Varianten. Jede hat was für sich. Kachelofen hat was Heimeliges Angenehmes an sich und sollte noch eine "Kanone" im Bad stehen, zudem ein Heiswasser-Boiler in der Küche, liesse sich schon darüber reden, wenn die viele damit verbundene Arbeit nicht wäre. Zumal man mit 2400€ anno in ca. Jahren auch neue Fenster, mit Zuzahung von Oma/Opa, haben könnte. Und wenn die Wohnung nicht Erdgeschoss ohne Keller ist, ist Fussbodenkälte/Teppich auch nicht das Problem.Schwierig wird die Sache eigentlich nur während der Übergangszeiten.Dann könnte der Kaminfeger auch noch sagen Pellets ja/nein, weniger Dreck. Über Gas oder Öl muss hier nicht philosophiert werden.

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Das Problem bei solchen Ofenheizungen ist auch, dass die Öfen meist im Innenbereich des Raumes liegen. Damit zieht die kalte Luft von den Fenstern (gerade bei so alten Häusern nicht unbedingt sehr dicht ;-) ) erst mal am Boden entlang (kalte Luft ist nun mal schwerer) zum Ofen hin um dort erwärmt zu werden.

Die Folge daraus ist, dass es meist sehr 'Fußkalt', das heißt der Boden relativ kühl, ist.

Vom gesundheitlichen Standpunkt auch nicht unbedingt das wahre. ;-P

Auch eine Warmwasserbereitung per Strom, also Boiler, ist sehr kostspielig und nicht nur mit den Stromkosten abgetan. Auch müssen die Boiler regelmäßig entkalkt werden, um deren Leistungsfähigkeit zu erhalten. Und das geht auch schnell an den Geldbeutel. :-P

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daJule 25.05.2010, 00:09

also im bad und küche wären dann durchlauferhitzer.. ziehen diese dinger so viel strom? ich mein wir hätten ja eine ersparnis von 200€ :D :D wegen der lagerung von kohle usw..das ist kein problem..zur wohnung gehört ein riesen keller und schuppen/garage.. aber die meinungen gehen ja stark auseinander bei diesen öfen.. -ich bin noch immer unentschlossen :D

aber danke schon mal an die antworten bis jetzt :)

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Wenne 25.05.2010, 00:29
@daJule

Naja, wenn du ein Vollbad nimmst, dann braucht das schon sehr viel Strom um das Wasser dafür zu erhitzen. ;-)

Strom ist auch nicht sehr billig, also geht das schnell ins Geld.

Und wie gesagt: Immer die Kosten für die Wartung und Instandhaltung der Geräte berücksichtigen. Bei regelmäßiger Wartung können die zwar lange halten, aber das kostet eben. Wenn das Entkalken von einem Fachmann durchgeführt wird, ist der Geldbeutel schnell mal um 200 oder 300 Euro leichter.

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wenn e s sich um Kachelöfen handelt, reicht es wenn man 2 x am Tag richtig auflegt. Normale Ofenheizung - bist du andauernd am auflegen, Holz oder Kohle...und wenn man es vergisst geht de3r Ofen aus und es ist kalt.

Würde ich nicht machen. Kachelofen als Zusatzheizung sehr schön, aber sonst...nee, danke.

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Gerade die Ofenheizung spendet schnell eine angenehme Wärme. Aber wie Du schon erkannt hast, hat es mit Arbeit zu tun. Das fängt schon beim Kohlen einkellern und dem schleppen in die Wohnung an und hört noch nicht beim Befeuern der Öfen auf. Sie müssen regelmässig von der Asche gereinigt werden, der Schornsteinfer muss kommen u.s.w.

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Hallo Jule,

sind das Holz-, Öl-, Gas- oder Stromöfen?

DietmarNeugebauer@gmx.de

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daJule 25.05.2010, 15:43

hey, das sins holz- und kohleöfen.

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