Justizfachwirt als türkischer Staatsbürger?

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3 Antworten

Wenn dem so ist, muß man das akzeptieren. Es macht keinen guen Eindruck, wenn man sich eine Stelle anwaltlich erkämpft, zumal der Ausgang sehr ungewiss ist. Bewirb Dich doch ein Jahr später noch einmal, in der Zwischenzeit gibt es doch sicher andere Möglichkeiten?

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Kommentar von qwertmaster
20.10.2016, 00:58

Ja aber sowas ist schon was besonderes und nachdem ich das auswahlverfahren bestanden habe (was nicht sehr einfach war). 

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Hast du denn mit der Aussage, dass Du deutsche Staatbürgerschaft beantragen möchtest, schon einmal nachgefragt. Halt die Frage ob Du diese schon zu Ausbildungsbeginn haben mußt?

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Kommentar von qwertmaster
20.10.2016, 01:00

(1) In das Beamtenverhältnis darf nur berufen werden, wer

1.Deutsche oder Deutscher im Sinne des Artikels

 

116

 

des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit

a)eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder

b)eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder

c)eines Drittstaates, dem Deutschland und die Europäische Union vertraglich einen entsprechenden Anspruch auf Anerkennung von Berufsqualifikationen eingeräumt haben,besitzt,

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Jetzt wurde mir gesagt das ich die deutsche staatsbürgerschaft brauche. diese bekomme ich laut der Ausländerbehöre erst zum 25.05.2018.

Es gibt aber auch Ausnahmen - dies sollte doch auch beim OLG bekannt sein.

Gesetz zur Regelung des Statusrechts der Beamtinnen und Beamten in den Ländern (Beamtenstatusgesetz - BeamtStG)
§ 7 Voraussetzungen des Beamtenverhältnisses

(1) In das Beamtenverhältnis darf nur berufen werden, wer

1. Deutsche oder Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit
a) eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder
b) eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder
c) eines Drittstaates, dem Deutschland und die Europäische Union vertraglich einen entsprechenden Anspruch auf Anerkennung von Berufsqualifikationen eingeräumt haben,
besitzt,
2. die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten, und
3. die nach Landesrecht vorgeschriebene Befähigung besitzt.
 

(2) Wenn die Aufgaben es erfordern, darf nur eine Deutsche oder ein Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes in ein Beamtenverhältnis berufen werden.

(3) Ausnahmen von Absatz 1 Nr. 1 und Absatz 2 können nur zugelassen werden, wenn

1. für die Gewinnung der Beamtin oder des Beamten ein dringendes dienstliches Interesse besteht oder
2. bei der Berufung von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern und anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals in das Beamtenverhältnis andere wichtige Gründe vorliegen.
 
Bitte Absatz 3 beachten!
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