Jungvögel vor Katzen schützen?

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5 Antworten

Also erstmal ist es nicht besonders empfehlenswert eine Katze zuhause draußen zu halten, wenn man gleichzeitig auch den Vögel im Garten allerhand Gutes tun will. So ein Vogelhaus oder eine Vogelfutterstelle geht bestimmt noch, denn das wird ja nur von Vögeln besucht, die schon fliegen können.

Es kann allerdings auch passieren, dass die Vögel die Katze wittern und erst gar nicht den Futterplatz mehr besuchen. Also wie gesagt, es beiden Recht zu machen, ist manchmal schwierig.

Man kann aber auch einiges unternehmen, damit das Vogelhaus oder der Nistkasten weitestgehend vor Katzen geschützt wird. Wenn man noch nicht flügge gewordenen Jungvögel im Garten hat, kann man beispielsweise die Katze auch für ein paar Tage ins Haus nehmen. Oder spezielles Streupulver benutzen, um die Katzen fernzuhalten. Die meisten dieser Methoden sind mehr oder weniger umstritten.

Auf der Seite http://www.vogelhaus-selber-bauen.org habe ich auch kürzlich was darüber gelesen. Musste mal schauen. Informier Dich aber lieber aus mehreren Quellen und wäge ab, was dann das richtigste sein könnte. Und probieren geht über studieren.

Zur Not musst Du Dich zwischen den Vögel oder der Katze entscheiden.

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Wenn die Katze eine Gelegenheit hat, wird sie versuchen, einen Vogel zu fangen. Das ist nun mal ihre Natur. Glöckchen umbinden kannst du vergessen - hilft nix (Schleichjäger), irritiert die Katze und bringt sie unnötig in Gefahr. Am besten lass die Katze tagsüber möglichst drinnen, nachts sind die Jungvögel ja nicht unterwegs.

Übrigens ist es für die Vögel als Art nicht mal schlimm, wenn ein paar Jungvögel von Beutegreifern erwischt werden. Es gibt ja mehr Jungvögel, als zur Arterhaltung nötig wären. Davon erleben längst nicht alle das "Erwachsenenstadium". Greifvögel wie Habichte, Nesträuber wie Elstern, Schleichjäger wie Katzen, Krankheiten, Parasiten, Nahrungsmangel (z.B. bei sehr schlechtem Wetter)... alles reduziert die Lebenschance der Jungvögel. Wie gesagt, das ist "einkalkuliert".

Was den Vögeln als Spezies tatsächlich den Garaus macht, ist die dichte Besiedlung durch Menschen, die ihnen den Lebensraum nehmen. Säuberlich aufgeräumte Spießergärtchen, wo kein Halm und kein Zweiglein wild wachsen darf, bieten Vögeln weder Nahrung noch Schutz oder Nistmöglichkeit. Die industrialisierte Landwirtschaft mit  großflächigen Monokulturen ebensowenig, zumal diese bei der Ernte schlagartig in riesige Wüsten verwandelt werden.
Das Alibi-Nistkästchen im ordentlich gestutzten Bäumchen ist nur
Augenwischerei - in einem großen, wildwachsenden Baum könnten viele Vögel
zugleich wohnen.

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Glöckchen umbinden ist großer Blödsinn. Katzen sind keine Hetzjäger. Sie lauern bis sie die Beute mit einem einzigen Sprung schnappen können. Also ist ein Glöckchen großer Mumpitz. Hunde sind Hetzjäger, da würde ein Glöckchen was nützen. So macht sie einmal "Bim" und der Vogel ist trotzdem hin.

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Meinst du eure Vögel oder die Vögel die draußen leben?

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Kommentar von incomoug
22.08.2016, 19:22

Meine die Vögel, die draußen leben. Aber in unserem Nistkasten nisten.

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Katze nicht rauslassen.

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