junghund ignoriert ständig und rempel meinen bruder an!

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5 Antworten

Hallo Rattenzahn17!:)

Viele Kompetenzen haben sich schon zu Wort gemeldet und wirklich gute Ratschläge gegeben!

Aus Deinem Text ist die Verzweiflung heraus zu lesen, dennoch (entschuldige) mußte ich lächeln. Mir sind die Bulldoggen, besonders die englischen als die "Katzen" unter den Hunden bekannt...Sowas von stur und eigensinnig!

Also, bitte den kleinen Bruder schützen, sozusagen vorausschauend handeln. Wenn er die Hündin mal wieder besteigen will, ein entschiedenes "Nein" und runter mit ihm, das auch viele Male wenn nötig. Gut wäre auch, wenn er einen ähnlich alten Hunde als Spielgefährten hätte, da kann er sich mit seinesgleichen messen und spielen....Ein Hund seiner Rasse oder ein Boxer, das wär prima!

Und jetzt kommt für euch etwas, was ihr euch immer wieder sagen müßt: Er ist ein junger Hundeschnösel, der in der Pubertät ist! Da eine Verschickung ins Ausland, zu den strengsten Eltern der Welt nicht in Frage kommt, bleibt die Erziehung an euch hängen ;) Ruhig, konsequent und souverän, nicht aufbraussend und hektisch, bitte...Auch würde ich an eurer Stelle die Hunde ab und an mal trennen, so kann man auf den Jungspund besser einwirken. Z.B. könnte Deine Mutter mal mit ihm alleine gehen.

Und sagt euch gegenseitig immer wieder, es ist eine PHASE, die vorüber geht. Wenn man in ihr steckt, dann glaubt man das nicht. Vielleicht bist Du noch zu jung, aber frag mal Deine Eltern. Gut, ihr habt da einen sehr speziellen Kandidaten, der unter die Rubrik schwer erziehbar fällt. Er ist stur, dann seid ihr s t u r e r. Hört er nicht, wenn ihr ihn ruft, dann Schleppleine. Es kann vorteilhaft sein, wenn ihr als Familie Hunde habt, aber ihr müßt alle an einem Strang ziehen!

Sieh das bitte als Ergänzung zu den Kommentaren meiner Vorposter...Es wird besser, davon bin ich überzeugt, denn es ist eine Phase! Ruhig, konsequent und souverän kommt ihr da durch...

Ein glückliches Händchen und gutes Gelingen wünscht euch

Jason

Also, ich würde eine Kastration empfehlen, da Rüden danach sehr viel ruhiger werden. Abgesehen davon, wird das auch das Problem mit dem v´besteigen lösen ;) Und danach würde ich es nochmal mit Tricks aus der Hundeschule, dem Fernsehen, etc. probieren. Viel Glück :)

eine kastration löst nicht unbedingt was.. ruhiger werden hunde da nicht wirklich.. kene viele kastraten die aktiv sind wie eh und je und trotzdem noch besteigen

zudem probiert man nicht eben mal den und den trick aus... man muss eine sache konstant durchziehen.. aber bisher wirkte alles was wir machten nicht

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Versucht doch einfach mal ihn zu ignorieren :) Und wenn er beim spazieren nicht hört, dann läufst du mit ihm zurück nach Hause, aber die Hündin darf weiter spazieren.

das er zurück muss und unsere madam weiter darf interessiert ihn auch nicht, aber das ignorieren wäre ne idee

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Dein Hund ist mitten in der Pubertät und hat natürlich nur noch eines im Kopf (ist bei den Menschen nicht anders :-) ). Wie beim Menschen läuft im Hirn wegen der Hormone alles verquer. Das ist Natur, da hat man wenig Chance.Ich kenne zumndest keine Eltern pupertierender Kinder, die sich freuen, wie nett ihre Kinder in dieser Phase sind. ER wll es jetzt wissen - und wie Du richtig erkannt hast: Mit Gewalt geht das nicht, damit zerstörst Du das Vertrauen und die Bindung jetzt schon auf Lebenszeit. Gemischtgeschlechtliche Haltung ist natürlich sehr gewagt, klar, dass er auf alles springt, was nicht bei 3 aufm Baum ist. So ganz geschickt war das nicht... Wasser, Leckerchenentzug, aussperren, das sind natürlich keine logischen Umgangsformen für einen Hund. Er kann nicht logisch rückfolgern, dass er kein Leckerchen bekommt, wenn er etwas nicht mag. Du schreibst:"Draußen ist alles spannender als wir." und das ist der Knackpunkt un Euer Ansatzpunkt. Eure Aufgabe ist, Euch interessanter als alles andere zu machen. Man fängt immer bei sich an, wenn man Probleme mit dem Hund hat, denn man selber ist das größte Problem für seinen Hund. Ein paar wichtige Grundeigenschaften sollte man lernen , wenn man für einen Hund eine wichtige Bezugsperson sein möchte: Souveränität, Klarheit, Gelassenheit, Achtsamkeit, Wachsamkeit, Freundlichkeit, Beständigkeit und Mitgefühl, damit steigst Du schon mal im Ansehen ganz enorm. Über das Abrufen. Rufe stets freundlich, motivierend, begeistert. Kommt der Hund, dann Freudentänze und Leckerli. Kommt er nicht nach 3 mal rufen, dann mache eben nicht den Fehler, deine Wut am Hund auszulassen, sondern gehe ungerührt zu ihm, leine ihn an und gehe mit ihm weiter. Jede andere Verhaltensweise würde ihn nur bestäitgen, dass er erst recht nicht kommen will. Viel Glück und viel Spaß beim Üben! :-)

Leider bringt uns das allein nicht weiter.. er ist ja nicht unser erster hund und die anderen waren alle super erzogen.

Was kõnnen wir denn machen, wenn er unsere Hündin besteigen will? Ihn einfach runterholen bringt nichts

Und auch meinen Bruder lässt er so nicht inruhe

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Mit den HundenSein, ein große Bitte an dich.

Deine Texte sind wunderbar, klar verständlich, sachlich gut, aber sauschwer zu lesen.

Du würdest mir und vielleicht vielen Andern einen großen Gefallen tun, wenn du klare, sinnvoll strukturierte Absätze in deine Texte einbauen würdest. Dann kann man dir besser und mit mehr Interesse folgen.

Danke

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Kommt er nicht nach 3 mal rufen,

Warum ausgerechnet nach 3 Mal? Warum nicht nach 2 oder 5? Welchen Lerneffekt hat das für den Hund?

Ich behaupte, dass Hunde beim ersten Mal kommen müssen, fände aber deine Theorie interessant.

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bei einem sturen hund hilft nur noch sturer sein.

den kleinen bruder müsst ihr unbedingt schützen. der hund darf gar nicht die gelegenheit bekommen, ihn umzurempeln. das ist eure verantwortung! ihr müsst umsichtig mit dem hund umgehen, seine fehler im vorraus schon erkennen und verhindern.

auch wenn es ihn nicht interessiert, dass ihr ihn vom weibchen runterholt, müsst ihr es dennoch 1000000mal am tag tun, bzw. noch besser verhindern. ohne gebrüll, sondern mit stoischer ruhe dazwischengehen.

einen schwer erziehbaren zu erziehen ist sehr anstrengend, aber je mehr arbeit man investiert, desto schneller erziehlt man resultate, die auch im hund verankert bleiben. zieht an einem strang, nicht einer so und einer so. klare linien sind wichtig.

viel erfolg!

Ganz genau :).

Und zur Ergänzung: Das hier:

wenn er im flur und madam ich schlafzimmer schlafen darf, stört ihn nicht..( er atment so laut, da kann keiner schlafen)

unterliegt nicht dem Willen des Hundes. Er ist als Hund mit kaputt gezüchtetem Schädel schlicht nicht in der Lage anders zu atmen.

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@Jule59

ich bin auch sehr gegen solche hunde, leider gehen meine eltern nicht nach qualzucht oder nicht qualzucht sondern rein nach charakter, was ja eig. auch gut wäre..

sie wollen ihn später sogar als deckrüden anbieten, weil er ausgezeichnete gene hat (ihrer ansicht nach)

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@Rattenzahn17

ausgezeichnete gene hat er aber nicht, wenn man ihn oder die hündin beim decken festhalten muss ;-). für mich wäre das ein ausschlusskriterium. manche dekorierten deckrüden werden ja nur noch künstlich abgesamt, weil sie den akt nicht mehr hinkriegen.

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