Junghund frisst sehr schlecht. Was könnte ein Anzeichen dafür sein?

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5 Antworten

Dein Hund ist 7 Monate - also schon mal aus dem Wachstumsspurt raus, das heisst er braucht gar nicht mehr so viel Futter wie von 2 bis 6 Monaten.

Dein Hund wiegt 3 kg er braucht (bei 3 bis 4 % vom KG) also ca. 90 bis 120 g Futter am Tag du schreibst er frisst 50 bis 100 g - das sollte also ausreichend sein.

Trockenfutter kann man einem Hund der schon mit dem Darm Probleme hatte nicht geben - das braucht viel zu viel Wasser um einigermaßen verdaulich zu bleiben.

Ich würde erst mal eine Kur mit Bierhefe, Lebertran, Honig und Geflügel machen. Das Geflügel nur ganz leicht ankochen oder andünsten - auf keinen Fall sollte es durch sein. Dann das ganze zusammenmischen ca. 20 bis 30 g und ihm anbieten. Sollte er das Fressen gut, wenn nicht dann den Lebertran erst mal weg lassen. Statt Lebertran kannst du auch ein Eigelb nehmen.

Bierhefe nehmen die meisten Hunde eigendlich ganz gerne an - wenn man dann noch einen Hund kennt, der o.g. frisst, dann kann man die beiden auch mal zusammen fressen lassen - meist bringt die Gier (der andere könnte es ja wegfressen) vieles hinunter.

Bedenke aber bitte das die Menge die dein Hund eigendlich braucht relativ wenig ist.

Zum Vergleich mein Hund ist 12 Monate alt und wiegt 22 kg und bekommt 450 g Futter.


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Hi würde drauf tippen das er draussen ab und zu noch was findet. Und habe selber eine Hündin mit 3,74 kg, barfen sie, da sie auch sehr wählerisch ist, da ist die Tagesportion auch nur  knapp 90 g. Je nachdem was du fütterst können 50-100 g schon reichen für den kleinen, wenn man die Leckerchen und das frisch Gekochte noch dazu zählt. Er ist vielleicht einfach nur satt. Ein Feuchtfutter wo man nur sehr wenig Mengen braucht wäre zB von Grau das Excellence. Und ich würde mal den Tierarzt fragen ob da Diabetes in Betracht kommen kann, wenn er davor sehr viel gefressen hat und nun appetitlos ist und viel Wasser trinkt. 400g kommen mir für ein Yorki sehr viel vor. Und die Dehydrierung würde auch dafür sprechen, wenn er da nicht an Durchfall, Erbrechen oder ähnlichen gelitten hat. 

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Versuch doch einmal das Futter auf dem Grundstück häppchenweise zu verstecken. Das können auch durchaus mal rohes Fleisch oder Stücke vom Blättermagen sein. Der Hund muß dann seinen Jagdinstinkt einschalten, und unter deiner Anleitung die "Beute" suchen. Dieses Spiel sollte allerdings nur auf das eigene Grundstück begrenzt sein.

Habt Ihr vielleicht einen zweiten Hund mit dem er sich verträgt, von Freunden oder Nachbarn. Wenn man die beiden zusammen füttert, kommt bei den meisten der Futterneid hoch, und es wird aus Prinzip schon mehr gefressen.

Als letzte Möglichkeit könntest Du ihr " GENTIANA LUTEA " Tropfen aus
der Apo besorgen. 2 Tropfen auf die Maulschleimhaut gegeben, regen durch
die enthaltenen Bitterstoffe den Appetit an.

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Ich würde auch auf Diabetes tippen oder ein Nierenproblem, da der Hund viel trinkt.

Hat der Tierarzt das mal untersucht?

Meine nierenkranke Katze (20 Jahre alt) trinkt auch sehr viel, frisst aber gut. Laut Tierarzt ist es aber häufig ein Problem, dass nierenkranke Katzen nicht fressen wollen. Ich weiß aber nicht ob das auch für Hunde gilt.

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So ganz ohne Nahrung geht es nicht. Hast Du mal beobachten können ob der Hund vielleicht auf dem Grundstück etwas aufnimmt und frisst? Yorkies sind sehr verwöhnt was das fressen angeht. Die möchten immer wieder neue Geschmacksrichtungen, am liebsten 3 mal am Tag.


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