Junghund wird in Stresssituationen etwas übermütig

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6 Antworten

Wenn dein Golden dich bei der Hand nimmt sucht er Schutz bei dir, das ist kein Beissen. Er würde in dieser Situation wahrscheinlich auch einen Gegenstand nehmen und tragen. Bringe deinen Hund sofort aus der Situation die ihn so unter Strom setzt. Du sollst ruhig und sicher bleiben und deinen Hund verstehen und lesen können. Man kann auch versuchen mit dem Hund zu spielen, wo ein Hund spielt verliert er seine Angst, ähnlich ist es mit dem Füttern. Dein Hund ist in einer unsicheren Phase er braucht dich, deine Ruhe und Sicherheit, das geht vorbei. Nicht beirren lassen, immer wieder üben aber nur kurz. Du kannst auch mal am Bahnhof oder wo sonst viel Betrieb ist dich einfach hinsetzen und ihm Leckerlies füttern, dann gehst du wieder. LG

Er würde in dieser Situation wahrscheinlich auch einen Gegenstand nehmen und tragen.

Das halte ich für die zutreffende Beurteilung der Situation. Darin liegt auch eine Chance, eine Möglichkeit des Abreagierens zu schaffen, indem man den Hund in dieser Situation tatsächlich etwas tragen lässt.

Ich würde empfehlen, in entspannten Situationen das Tragen von Gegenständen zu üben, so dass der Hund in einer Stresssituation darauf zurückgreifen kann, wenn er das entsprechende Signalwort hört und dazu etwas ins Maul bekommt.

Dieser Ablauf sollte immer gleich sein, so dass der Hund Sicherheit entwickeln kann. Sobald der Hund seine Beute im Maul trägt, verlässt man mit ihm die Situation, um sich danach die Beute wieder übergeben zu lassen.

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Du bist der Schlüssel zum Verhalten deines Hundes!

Du musst lernen Deinem Hund Sicherheit zu vermitteln - so dass er nicht mehr bellen oder "knabbern" musst. Aus dem Knabbern kann sich Umschnappen entwickeln und das ist dann für Dich nicht mehr lustig.

Dein Hund zeigt jetzt bereits ein Übersprungverhalten durch Stressige Situationen in welche er gebracht wird. Ein Hund muss nicht immer "mitten drin" sein - auch das Überfluten mit Umweltreizen - ergibt keine Gewöhnung und damit angebliche Sicherheit beim Hund.

Es wird eher das Gegenteil erreicht und es gibt kein "Da muss er durch und ins kalte Wasser werfen um Schwimmen zu lernen"

Den Hund solche Situationen von der Ferne betrachten lassen, mit Markertraining und Ansagen sicher an solchen Situationen vorbei führen - aber nicht hinein zwingen!! Weniger Umweltreize die Angst machen ist mehr - als Zwang Situationen durchzustehen.

Um das sichere Handling mit deinem Hund zu lernen empfehle ich Dir einen gut ausgebildeten Hundefachmenschen für ein paar Stunden, draußen mit deinem Hund auszuwählen.

Unter den Begriffen: Animal learn, BerufungHund, Cum Cane, doginform, easy dogs, IBH Hundeschulen findest Du solche Menschen pro artgerecht Hund auch in deiner Nähe. Das was du heute in deinen Hund investierst wird sich das ganze Hundeleben auszahlen - für Dich und Deinen Hund.

Viel Erfolg, wünscht Yarlung

der hund ist nicht "uebermuetig" -sondern gestresst. du solltest deinem hund da durch sicherheit und liebevolle zuwendung aus der stresssituation ereeosen und auch solche situationen weitgehend meiden..keine hund fuehlt sich in menschenmassen wohl -ein hund braucht auch abstand, ruhe und will nicht von allen menschen begrapscht werden.

das in die hand kanppernn ist eher ein schutzsuchen bei dir.

verfolge die tipps von nora, beihundesein und yarlung...

ueberfordere deinen hund nicht. seit ihr in der hundeschule?

Vorallem musst "du" etwas lernen! Herauszufinden, was die Stressoren für deinen Hund sind. Wenn du deinen Hund von einem erfahrenen Züchter, mit höchstens 10 Wochen alt geholt hast, eurere Aktivitäten nicht allzu aufregend sind und der Hund 16 Std. Ruhephasen am Tag hat, dann könnte es sich möglicherweise auch um die sog. Spooky Period handeln, die in diesem Alter auftreten könnte! Übertreibst du es in der Zeit mit Fremden "gruseligen" Personen, verstärkt sich das Verhalten noch. Allerdings habe ich bewusst den Konjuktiv gewählt, denn das Kind - oder in dem Fall der Hund - kann auch schon in den Brunnen gefallen sein, falls du es in der Vergangenheit hierbei irgendwie übertrieben hast! Entweder du buddelst eben nach Stressoren, stellst sie zukünftig ab und überprüfst, ob sich das Verhalten verändert hat. Oder du suchst dir Hilfe bei fachkundigen Trainern vor Ort. Solltest du schon einmal über Barfen nachgedacht haben, wäre das eine gute Möglichkeit sich zukünftig dafür zu entscheiden! Die Konzentrationsfähigkeit kann es entscheidend beeinflussen.

Vielen Dank! Der Humd kommt vom Bauernhof und hat dort nicht wirklich viel gelernt. Er wird bereits gebarft.

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Die Pubertät ist bei Hunden so schlimm wie bei Menschen. Da muss man als Besitzer Nerven bewahren und mit der Hofffnung leben , dass in ein paar Monaten alles vorbei ist. Was Du machen kannst und musst, ist dem Hund ein gutes Vorbild zu sein. Jedes Gezeter und Geschimpfe macht alles noch schlimmer.

Handel bei allem, was Du tust sehr souverän und gelassen, damit sich dies auf den Hund überträgt. Werd Meister der Empathie, sei freundlich, nachsichtig, gütig, klar, in Dir ruhend.

Wenn Du dies konsequent beibehältst, wird Du sehen, dass sich Dein Hund immer mehr an Dir und Deinem Verhalten orientieren wird.

Viel Glück und alles Liebe :-)

Nichts , tu ihn nicht so unter Leute , stell dir vor er denkt das wären alles Wölfe und er auch , so denkt er nähmlich.

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