Junges Pferd ausbilden? HILFE!

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5 Antworten

Irgendwie hast Du am falschen Ende angefangen: bevor es an die eigentliche Ausbildung geht, muss er natürlich die Hufe ordentlich geben, ruhig angebunden stehen und bevor man aufsitzt, sollte er bereits mit Trense und Sattel bekannt sein, in allen Gangarten. >ein bisschen versuchen zu führen > > Wie meinst Du das? Sicherlich muss er führig sein. Ich bin mit meiner Remonte im Wald spazieren gegangen, habe ihm bereits die Wege gezeigt, die wir in Zukunft reiten werden. Er weicht dem Druck und kaut auf der Trense. Da ich oft unsicher werde, habe ich mich für die nächsten Schritte an eine Bereiterin gewandt, die nun nur noch ein wenig longiert und die letzten Übungen mit ihm macht, wie in den Steigbügel treten, Sattel belasten, Fuss auf der Kruppe ablegen.... Also besorge Dir ein gutes Buch über das Longieren, über die Ausbildung eines jungen Pferdes, suche Dir eine wirklich erfahrene Person, die Dir über die Schulter schaut und Dich korrigiert und lasse ihn auch von einem Profi einreiten. Es ist eine sensible Zeit und Du kannst sehr viel falsch machen. Eine Korrektur ist viel langwieriger und teurer, als von vorn herein jemanden zu buchen. Man muss nicht immer alles alleine können.....Oder reparierst Du Dein Auto auch selber?

Plattschnacker 07.07.2011, 10:19

Gute Antwort - jedoch ist es wohl nicht ihr Pferd und es beschleicht mich das Gefühl, dass der Besitzer das Geld für Beritte nicht investieren wird... :(

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Ballistoo 08.07.2011, 11:27

Eine erfahrene Reitlehrerin habe ich jetzt. Laufen und Hufe geben geht nach 2 mal putzen schon so viel besser. An Trense und Sattel ist er gewöhnt, er geht ja auch shcon viel vor der Kutsche. Nur da "hab ich mich nicht einzumischen". Weil ich nur dafür verantwortlich bin, ihm zu zeigen wo es langgeht. Dass es im Moment darauf ankommt nichts falsch zu machen und ihm nichts falsches zu zeigen ist mir klar. Bücher habe ich 2 über die Ausbildung - eins direkter fürs anreiten. Das andere für "junge Pferde". Bodenarbeit mache ich dann mit der Reitlehrerin/Bereiterin (sie hat viele ihrer Fohlen selbst ausgebildet , und alle gehen perfekt im Schlunterricht.)

Danke für deine Antwort.

Deine Antwort war eine der "netten". Ich finde es etwas albern dass manche andere Antworten einfach total aus dem Zusammenhang gerissen sind. Ich meine sie kennen das Pferd nicht, wissen nicht dass er auf dem Gebiss kaut, wissen gar nicht so richtig genaues und schreiben nur "fiese" Dinge. Ich weiß dass das Pferd ganz sicher nicht alles von mir lernen kann - da ich auch nicht "perfekt" bin.

Aber im Moment lernt er mehr von mir als ich von ihm. Und jede Stunde bringt echt viel mit ihm.

Aber danke für die Hilfreichen Antworten (:

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MaxundWilli 08.07.2011, 18:00
@Ballistoo

Lass Dich nicht entmutigen...Über mich haben auch ein paar Leute gelacht und mir nichts zugetraut. Ich habe mein Pferd trotzdem perfekt auf´s Aufsitzen vorbereitet. Ich konnte auch viel aus meinen Fehlern lernen und natürlich von den Pferden. Ich hoffe, Du kannst Dich noch "durchbeißen" und Ihr werdet noch ein Dreamteam...Viel Glück

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hallo, also erstmal must du vertrauen zu dem pferd aufbauen. wie, ist dir überlassen ich persönlich halte viel vom join up aber das sehen viele anders...du musst dem pferd zeigen dass es weder vor der trense noch vor sonst was angst haben muss. aber erstmal mit der bodenarbeit anfangen wäre wohl das beste. einfach alles vom boden aus machen was duauch machen würdest wenn du draufsitzt. einfach nur rumführen bringt dem vertrauen und verhältnis zum pferd was aber das lenken oder sonst was lernt das pferd ja so auch nicht. mit der trense musst du es halt langsam angehen lassen und wenn es gar nicht geht reit halt gebisslos. das ist schon mal eine gute einstellung " dass er VON SICH AUS geht". das pferd macht dinge die es machen will und nicht die die es machen muss (gerne). aber wenn es von sich aus nicht gehen will musst du ihm zeigen dass es viel angenehmer ist und es auch keine angst haben muss zu gehen. also treib es vorwärts und wenn es geht machst du es ihm wieder angenehm. also immer dem motto nach Gehen ist schön und angenehm. oder so ähnlich. und wenn es nicht geht sollte ein bereiter her, sonst hast du vermutlich keinen spaß mit dem pferd viel spaß

hört sich an, als wäre mit ihm noch nicht viel gemacht worden. Dass er so langsam läuft kann daran liegen, dass er sich unsicher ist und das Gleichgewicht mit dem Reiter nicht so gut halten kann. Kaltblüter sind ja eh allgemein Spätzünder. An deiner Stelle würd ich viel Bodenarbeit machen und ihn longieren, aber nur wenn du es kannst - ansonsten hol dir einen Reitlehrer, der dir die Handgriffe zeigt. Spazieren gehen ist auch gut und ruhig dabei die Trense anlegen und ein Halfter drüber oder so, damit er sich an das Gebiss gewöhnt.

Ballistoo 06.07.2011, 13:59

Nein ich glaub auch nicht dass viel mit ihm gemacht wurde. Er ist jetzt vielleicht 3 mal vor der Kutsche mit einem anderen Pferd zusammen gegangen. Longieren ist kein Problem.

Beim spazieren - Soll da noch ein "anderes Pferd" mitkommen ? Oder kann ich ruhig allein gehen ?

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Shatta 06.07.2011, 14:02
@Ballistoo

das musst du selbst entscheiden, du kennst dein Pferd besser. Ich bin mit meinem von Klein auf immer alleine gegangen - da war er aber auch noch ein Jährling. Wenn du denkst, dass er mit Gesellschaft ruhiger ist, bzw. du dir unsicher bist, dann nimm lieber wen mit.

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Ballistoo 06.07.2011, 14:03
@Shatta

Okay. Und bei der Bodenarbeit ? Worauf muss ich da genau achten ?

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LadyTwo 07.07.2011, 13:34
@Ballistoo

Bei der Bodenarbeit, wird in erster Linie Respekt und Vertrauen geschaffen. Dabei musst du darauf achten, dass dein Pferd dich als Ranghöher/Leittier akzeptiert dh. du musst stark, groß und auf keinen Fall ängstlich oder zögernd wirken. Du musst auch lernen die Ängste oder Zweifel, die dein Pferd vor irgendeiner Übung (Über die Brücke gehen...) hat, zu verstehen. Nur so kannst du dein Pferd dazu bringen, dass es das machst was du von ihm verlangst. LG LadyTwo

PS: Ich habe einige Übungen und Tipps für Bodenarbeit in meinem Tipp Bodenarbeit für Anfänger beschreiben. Vielleicht ist das hilfreich?

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Er muss sich erst an den Reiter gewöhnen. Er ist unsicher, deshalb läuft er nicht. Er muss erstmal das gleichgewicht finden mit reiter oben

Reitlehrer + Unterricht evtl. Bereiter

Wenn du keine Erfahrung dahingehend hast ,solltest du dir Hilfe suchen ,oder es lassen.

Ein Pferd ,was den Reiter nicht kennt - wird auch keine Hilfen annehmen ,es weiß ja nicht was es da tun soll.

Wenn er das Gebiss nicht gewohnt ist ,ist das draufsetzen auch viel zu früh. Du hast doch schon vorher gemerkt ,dass ihm das gar nicht recht ist.

Vor der Arbeit auf dem Pferderücken ,muss erstmal vom Boden aus gearbeitet werden. Hufe geben !,Spaziergänge, Gewöhnen an das Gebiss , Gewöhnen an das Reitergewicht ,Longieren ,usw.

Er kennt ja nicht mal die Grundlagen ,wie Hufe geben - was zeigt ,dass er den Menschen nicht wirklich kennt. Du musst ganz von vorne anfangen und das wohl mit einem Trainer! Du tust dir damit keinen Gefallen - bei der Ausbildung kannst du soviel falsch machen!

Du kannst dich nicht einfach auf ein Pferd setzen ,was die Hufe nicht gibt , das Gebiss nicht gewohnt ist ,das Reitergewicht nicht annimmt ,geschweige denn Hilfen o.ä. kennt.

Woher soll der wissen ,was du von ihm willst? Das muss beigebracht werden.

EIn Pferd soll auch Spaß an der Arbeit haben ,das geht aber nicht ,wenn er den Menschen nicht respektiert - nicht an sich ranlassen will. Du setzt ihm ständig neue Tatsachen vor die Nase! Hufe geben klappt nicht - okay leg ich das Gebiss ins Maul (Hmm ,das scheint er nicht zu mögen...) - dann schmeiß ich mich halt drauf ... Sattel haben wir ja auch nicht.

Das sind eben schlechte Vorraussetzungen! Du überforderst in ,weil du wahrscheinlich selbst überfordert mit der Ausbildung bist und nicht weißt was zutun ist.

Plattschnacker 06.07.2011, 22:26

DH - Pferde anreiten/Ausbildung gehört in erfahrene Hände.

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