Junge Menschen müssen nun mehr fürs Alter vorsorgen. Welche Produkte eignen sich dafür von Banken oder Selbständigen Finanzberatern?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

es gibt ein grosses Spektrum, dazu gehört wie damals zu deinen Zeiten zu erfahren wohin der Weg deiner Tochter führen wird.

Bankprodukte sind dazu auch noch möglich, bitte keine Versicherungen bei der Bank kaufen, für diese Lösungen geht zu einem Versicherungsmakler, der visuell euch die Auswirkungen von den Produkten in der Einzahlungsphase und Leistungspahse zeigen kann.

Beste Grüße

Dickie59

Vielen Dank für den Stern und viel Glück bei der Auswahl. Bei mir sind auch Online Beratungen möglich.

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Ohne eine Bedarfsanalyse gemacht zu haben kann man gar nichts konkret empfehlen. Das einzige was sich sagen lässt, ist das mehrheitlich Sachwertanlagen bespart werden sollten, also Anlagen mit einem Anteil an Aktien, Immobilien und Rohstoffen.

Die aktuelle Situation, die Lebensplanung, die eigene Risikobereitschaft etc. sind alles Dinge die bei der Wahl der Anlage ebenfalls berücksichtigt werden müssen.

Ferner sollte man bevor man die Vorsorge angeht erstmal für eine Arbeitskraftabsicherung sorgen. Allein die Anzahl an Fragen auf der Plattform hier durch Menschen die berufsunfähig sind und keine Absicherung haben lässt mich erschaudern.

Was für Anlagen gibt es heute, die es vor 10 Jahren noch nicht gegeben hat?

Das ist meine eigenltiche Frage. Dazu brauche ich keine Bedarfsanlyse. Die mache ich selbst. 

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@albatroz1101

Was für Anlagen gibt es heute, die es vor 10 Jahren noch nicht gegebn hat?

Keine, zumindest nicht für den allgemeinen Privatanleger. Das Rad wird nicht neu erfunden.

Das einzige was sich ändert sind (steuer-)rechtliche Hintergründe und die allgemeine Situation am Zins- und Kapitalmarkt, welches die Relevanz von Produkten untereinander verändert.

Vor einigen Jahren konnte man eine höhere Anleihenquote im Depot haben und dennoch solide Renditen erzielen, kann man heute fast vergessen es sei denn man ist bereit einen Zahlungsausfall einzukalulieren.

ETFs waren vor 10 Jahren weniger verbreitet im Verhältnis zu aktiven Fonds als heute.

Es gab damals noch keine Abgeltungssteuer.

Privatkreditplattformen wie Auxmoney, Twino, Mintos oder Bondora kannte man damals nicht.

Etc.

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Mit Bank- und Versicherungsprodukten wird man unter den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht einmal die Kaufkraft des eingesetzten Kapitals erhalten.

Auch besteht das Risko, dass diese Produkte bei einer nicht auszuschließenden Währungsreform unter die Räder kommen.

Am Eurohimmel braut sich von den meisten unbemerkt nach und nach Ungemach an durch die 4 überbordend verschuldeten Südstaaten (Italien, Spanien, Portugal und Griecheland).

Es sind mehrere Szenarien zum Platzen der Schuldenplase denkbar.

Jedes dieser Szenarien läßt geldmarktbasierte Produkte die maximalen Verluste einfahren.

Ich habe mich daher für meine Person für die Investition in Sachwerte (Aktien) entschieden. Diese können neben Kursentwicklungen Dividenden als persönliche Wertentwicklung bzw. Cashflow liefern.

Risiken werden regelmäßig überbetont von Leuten, die keine einzige Aktie besitzen.

Aktien sind Sondervermögen nach Kapitalanlagegesetz und bei einer Insolvenz der depotführenden Bank nicht betroffen.

Jegliche Geldmarktprodukte, Derivaten, Sparbüchern usw. deutscher Kreditinstitute unterliegen zwar dem Einlagensicherungsfonds, jedoch besteht auf dessen Leistung kein Rechtsanspruch..

Bei einer allgemeinen Krise der Kreditwirtschaft ist der Einlagensicherungsfonds zur Leistung nicht verpflichtet.

Nachzulesen im Kleingedruckten des Einlagensicherungsfonds.

Je  länger der Anlagehorizont mit Mitteln, die nicht benötigt werden, ist, desto effektiver ist die Sachwertinvestition.

Günter

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