junge katzen was zu essen

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4 Antworten

eigentlich ist "eine kleine katze" ein unding in sich :( katzenkinder hält man nie allein. unter keinen umständen. das gilt vor allem wenn man sie zu früh (dh vor der 12. woche) von der mama holt

füttern.. nass. kittenfutter ist noch so wichtig wie hochwertig. wenn dun fressnapf hast schau nach select gold oder real nature. deren adult- oder kittenfutter ist eig egal.

Soviel vorweg: Ich möchte doch stark annehmen dürfen, dass sie mindestens 12 Wochen (besser wären 16) bei der Mutter bleibt. Dabei geht es neben Sozialisierung auch um eine langfristig gestärkte Immunabwehr. Die Rede ist von Muttermilch, die dem Aufbau der Abwehrkräfte dient, was keine Alternativnahrung dergestalt hinbekommt, siehe auch http://www.tierschutz-lauf.de/abc/vermittlung.htm. Katzenwelpen, die zu früh von der Mutter getrennt werden, können zeitlebens krankheitsanfälliger sein als Artgenossen, die lange genug beim Muttertier waren.

Außerdem sollten Babykatzen niemals einzeln gehalten werden, da sie die ersten Monate in der Wohnung verbringen, Stichwort Gefahren. Selbst für eine erwachsene Katze ist Wohnungseinzelhaltung ein NoGo. - Nur allzu oft mündet sie leider irgendwann in Verhaltensstörungen (Tapetekratzen aufgrund Langeweile, übermäßige Fellpflege mit kahl geleckten Stellen oder gar Urinieren in der Wohnung) - alles rein kummerbedingt! Eine Zweitkatze, die ihr das Leben versüßt (gleiches Alter, Geschlecht + Temperament), ist für diesen Fall ein Muss! Nicht raus zu dürfen und einsam in der Wohnung auszuharren, ist schlichtweg grausam. Ein Mensch kann da gar nicht genug entgegenwirken, zeitlich am wenigsten! Die Anwesenheit der anderen Katze ist eine Bereicherung, die nicht unterschätzt werden sollte.

Stichwort Futtermenge: In diesem Alter dürfen Katzen noch(!) soviel fressen wie sie möchten. Begründung: Es gibt Phasen, wo sie innerhalb kürzester Zeit ihr Gewicht verdoppeln; außerdem schließen Katzen den Großteil ihres Wachstums erst zwischen dem 8. und 10. Lebensmonat ab. Danach ist die Futtermenge abhängig von Gewicht, Alter, Rasse und Aktivität. Erstgenanntes (und somit das Idealgewicht) könnt ihr notfalls beim Tierarzt erfragen und es wöchentlich kontrollieren, indem ihr sie wiegt. Verweigert sie die Waage, stellt euch vorher rauf, nehmt sie anschließend auf den Arm und zieht euer Gewicht ab. Achtung: Aufgrund der Kastration kann der Energiebedarf um 20-30% sinken, weshalb die Futtermenge dann zu reduzieren ist. Das erfordert Konsequenz, denn oft hat sie noch einen großen Appetit, der ca. 2 Monate anhält. Füttert man unkontrolliert, kann rapide Gewichtszunahme die Folge sein, so dass z. B. eine 4-kg-Katze plötzlich 6 kg wiegt (verbunden mit der Gefahr von Diabetes und Herzkreislauf- sowie Gelenkerkrankungen). Projiziert man das auf den Menschen, würde er kurzfristig von 60 auf 90 kg kommen!

Stichwort Futterart: Verzichtet bitte unbedingt auf Trockenfutter! Begründung: Es hat rein gar nichts mit gesunder Katzenernährung zutun und ist sowohl schädlich für die Zähne (die Stärkereste legen sich als zäher, klebriger Belag auf die Zähne, was Zahnstein begünstigt) als auch die Nieren (Trockenfutter saugt Wasser auf und senkt somit den Flüssigkeitslevel), das heißt eine Katze muss mindestens die 3-fache Wassermenge der aufgenommenen Futtermenge zu sich nehmen, um ihn zu halten, was keinem Tier möglich ist. Macht selber den Test und tropft Wasser über’s Trockenfutter - ihr werdet sehen, wie schnell es das aufsaugt, und nichts anderes passiert im Körper der Katze! Was erschwerend hinzu kommt: Fängt sie erstmal an zu trinken, hat die Dehydration (Austrocknung) bereits eingesetzt - oft mit gravierenden Folgen, wenn sie es über die Jahre verteilt ausschließlich erhält, wie etwa Diabetes, Nierenversagen und ein vorzeitiger Tod. Männliche Tiere sind aufgrund ihrer langen Harnröhre umso anfälliger für Harnsteine etc.. Eine Katze braucht schlichtweg Flüssigkeit; von Natur aus ist sie es gewohnt, sie über die Nahrung aufzunehmen in Form von Mäusen, Fischen und dergleichen. Diese bestehen bis zu 80% aus Wasser - Trockenfutter hingegen hat nicht mal 10% Wasser! - Anlass genug, dieses gar nicht erst in Erwägung zu ziehen. Des Weiteren ist Trockenfutter vielfach die Ursache für Übergewicht, Verstopfung und Übersäuerung (womit die Krebsgefahr steigt), und je nach Lagerzeit und -ort können sich Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) bilden, die für uns Menschen nicht immer erkennbar sind.

Am besten, ihr gewöhnt sie gar nicht erst an Trockenfutter, und sie wird es euch mit einem gesunden und langen Leben danken. Und sollte sie dennoch derartige Krankheiten entwickeln, was natürlich passieren kann (es gibt ja auch sehr wenige Nichtraucher, die Lungenkrebs bekommen), dann müsst ihr zumindest nicht bei euch anfangen!

Doch leider fängt ein Großteil der Besitzer aus folgendem Grund nicht bei sich an: Viele Tierärzte schieben Diabetes, Harnwegserkrankungen und Niereninsuffizienz fälschlicher- und somit fatalerweise auf das Alter! Grund: Sie haben oft nur unzureichendes Wissen über Katzenernährung, da sie die Informationen aus der Futtermittelindustrie erhalten, deren Ziel u. a. auch der Verkauf von Trockenfutter ist! Nur die wenigsten(!) sind in der Hinsicht so kompetent wie diese 4 Tierärzte:

…, da der Platz leider nicht ausreichte:

  • Zitat Lisa A. Pierson (DVM = Doctor of Veterinary Medicine): Es ist unglaublich frustrierend, dass meine Kollegen eine Trockenfutter-Diät empfehlen anstatt Dosenfutter mit zugesetztem Wasser.
  • Zitat Dr. Bettina Brabänder: Das Zeug ist so etwas wie Fastfood bei Kindern und als ständige Kost nicht gesund.
  • Zitat Dr. Ian Billinghurst: Die traurige Wahrheit ist, dass Fertigfutter hilft, Tierärzte mit Patienten zu versorgen.
  • Zitat Dr. med. vet. Dorsie Kovacs: Ungeachtet der irreführenden Werbung kann Trockenfutter wesentlich mehr Probleme verursachen als beseitigen. Die Hersteller machen den Haustierbesitzern das Gegenteil glauben, da buchstäblich Milliarden Verkaufswerte auf dem Spiel stehen. Trockenfutter, fütterungsbereit verpackt, ist speziell für die Bequemlichkeit des Tierbesitzers designed, nicht für das Haustier.

Nicht alles, was im Handel für Katzen erhältlich ist, wird ihren Bedürfnissen gerecht - fängt beim Trockenfutter an und hört beim Halsband auf. Alles Geschäftemacherei, die zu Lasten der Tiere geht!

Wenn überhaupt(!) kann Trockenfutter als Leckerli gegeben werden (10-15 Stück pro Tag und Katze). Eine gute Wahl sind z. B. Knabberstangen (natürlich nur die zucker- und getreidefreien und mit 95% Fleischanteil). Weitere Vorteile: Durch die Perforation und Einzelverpackungen gerät man nicht so leicht in Versuchung mehr zu geben, wenn sie bettelt; außerdem sind sie eingeschweißt, Stichwort Aromaversiegelung und Schimmelprävention.

Man bedenke: Eine Katze benötigt täglich mindestens 60 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht (je nach Temperatur, Gesundheitszustand, Alter und Aktivität sogar bis 80 ml). Da kommt ein Tier mit Trockenfuttergabe niemals hin, zumal es - im Gegenteil - auch noch Wasser entzieht! Leider müssen im Alter viele Trockenfutter-Katzen am Blasenkatheter angeschlossen und / oder wegen Niereninsuffizienz behandelt werden bzw. viele Tiere wegen Zahnbeschwerden auch schon früher (Stichwort Zahnsanierung aufgrund Zahnfleischentzündung und Zahnstein, Kosten 200 €). Dies ist häufig der Tatsache geschuldet, dass sich Katzenbesitzer nie das erforderliche Wissen darüber angeeignet haben. Entsprechend groß ist der Aufklärungsbedarf.

Die beste Wahl ist und bleibt hochwertiges Nassfutter mit 60% Fleisch-Mindestanteil ohne Getreide und Zucker, z. B.

  • Real N*ture
  • Animonda C*rny
  • Gr*u und
  • Sel*ct Gold (alle erhältlich im Zoofachhandel).

Gut bis akzeptabel sind folgende Sorten:

  • L*x (erhältlich beim A-Discounter Nord)
  • C*chet (erhältlich beim A-Discounter Süd) und
  • B*anca (erhältlich beim P-Discounter).

Alles Gute für eure Katze(n)!

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Erst mal wäre besser ihr lasst die Kitten bis zu 12-. 14. Woche bei der Mama. Diese Zeit brauchen sie um gesund aufzuwachsen und alles Wissenstwerte von der Mama zu lernen.

Aufs Klo gehen und Futtern zu können, ist ja nicht alles im Leben oder??

Zudem solltet ihr NIE ein so junges Tierchen ALLEIN holen und es von der Außenwelt isolieren.

Das wäre so, als würde man ein Kindergartenkind aus gewohnter Umgebung reißen und in einem fremden Zuhause mit ausreichend Nahrung und einem Klo und Dusche...einsperren, kein Fernsehen, Telefon, Handy, Internet oder Radio niemand der sich in seiner Sprache unterhält - und nun stell dir mal vor, das wärst du - wie würdest du dich dabei fühlen????

Kitten sollten mindestens zu zweit sein damit sie jemand zum Spielen und Raufen haben, zur gegenseitigen Fellpflege und Kommunikation....

Soweit die Grundinfo.

Zu essen sollte man Katzen - egal ob Kitten, erwachsen (Adult) oder Senior - artgerechte Nahrung.

ARTGERECHT bedeutet:

Fleischreich mindestens 65% Fleischanteil ehrlich deklarierte Ettiketten - ohne Getreide und pflanzliche Nebenprodukte - und ohne Zucker/Karamel oder Schlachtabfall.

Optimal wäre:

ROHES Frischfleisch (Geflügel, Hase, Rind - nur kein Schwein)

Für den Anfang würde ich das Futter weiter anbieten, was die kleinen von ihrer Mama kennen.

Aber recht bald dann auf hochwertige Nassnahrung und 3x die Woche auf rohes Fleisch umstellen.

Hier dazu etwas zu lesen. Links bitte kopieren und in neuem Tab "einfügen und los".

dr-vet-ziegler.com/de/die-praxis-13/ernaehrung-87/

und

feline-senses.de/keine-einzelhaltung.html

oder

feline-senses.de/industrielle-hunde--und-katzennahrung.html

Bitte überlegt es euch mit dem EINEN Kätzchen - tut ihm das nicht an.

LG Danka und die 4

Fressnapf hat extra Kittennahrung, ich würde den besitzer anrufen und fragen wie alt die kleine jetzt ist und was sie frisst. Dann kannst du einkaufen gehen.

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