Junge Katze Einzelhaltung?

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6 Antworten

Die Katze kann erst allerfrühestens nach der Kastration mit etwa fünf Monaten in den Freigang. Besser erst mit mindestens acht Monaten da sie solange noch so klein ist, dass sie in das Beuteschema von Füchsen, Mardern und Greifvögeln passt.

Solange wäre sie Einzelkatze. Lang genug, um Verhaltensstörungen zu entwickeln oder sozial schwer gestört zu werden.

Viele haben empfohlen eine älter Katze aus dem Tierheim zu nehmen. Jedoch ist das nur schwer möglich, weil wir einen älteren Hund haben, der sich wohl kaum mit einer älteren Katze anfreunden kann.

Das ist Unsinn. Ein älterer Hund wäre mit einem kleinen Kätzchen ganz sicher mehr überfordert als mit einer etwas gesetzteren Katze. Auch dem Hund zuliebe müsstet Ihr also auf jeden Fall zwei kleine Kätzchen nehmen, die beschäftigen sich dann eher miteinander anstatt den Hund zu nerven.

Es ist doch so, dass die meisten Leute nur eine Katze haben. Bei denen ist doch auch alles ok.

Erstens gibt es immer weniger Leute, die kleine Kätzchen und/oder Wohungskatzen einzeln halten da seriöse Quellen diese nicht in Einzelhaltung abgeben, und zweitens lies Dir mal so einige Fragen hier durch - "alles ok" ist bei Einzelkätzchen nämlich meist gar nichts.

Zaidaay 03.02.2015, 14:21

Nur weil die Katze noch nicht alleine raus kann, heißt das doch nicht, dass wir nicht mit ihr draußen spielen können. Die bekommt ein Geschirr und wenn wir gut auf sie aufpassen, kann da doch nicht viel schief gehen.

Ein älterer Hund wäre mit einem kleinen Kätzchen ganz sicher mehr überfordert als mit einer etwas gesetzteren Katze.

So viel ich gelesen habe gewöhnt sich aber ein Hund nicht eine ältere Katze, weil unser Hund diese jagen würde und die Katze dann weg rennt, was bei einer kleineren nicht der Fall wäre.

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palusa 03.02.2015, 14:36
@Zaidaay

du weißt schon dass die gewöhnung ans geschirr schon nen monat dauern kann? katzen fühlen sich umklammert und das mögen sie oft gar nicht. einfach anziehen geht meist sehr gründlich schief

und es ist nicht wie mit nem hund. ein hund geht bei fuß. ne katze die auf die andere seite von nem fahrrad will spaziert zwischen den reifen durch und erwartet dass du die leine dann irgendwie dadrum tüddelst. gleiches für was spannendes im gebüsch, autos, der hund wenn er im weg steht,... du gehst mit nem hund spazieren. ne katze geht mit dir spazieren.

auch kleine katzen rennen. natürlich rennen die, grade die wissen doch dass sie ins beutespektrum passen. am besten hast du ne katze mit hundeerfahrung die die körpersprache eines hundes kennt und richtig deuten kann. nimm zb nen hund der schwanzwedelnd auf einen zurennt.. auf katzisch klare ansage: "MACH dich vom acker oder ich mach dir beine!"

egal wie alt die katze ist, jagen darf erst drin sein wenn miez beschlossen hat dass der hund harmlos ist. vorher muss das unter jeden umständen verhindert werden. die katez wird jedesmal bestätigt dass der böse killer sie holen will. und mit nem potentiellen killer freundschaft schließen.. hm. schwierig

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Margotier 03.02.2015, 14:54
@Zaidaay
weil unser Hund diese jagen würde

Man schafft sich keine Katze an, wenn man einen katzenunverträglichen Hund hat.

und die Katze dann weg rennt, was bei einer kleineren nicht der Fall wäre.

Wieso sollte eine kleinere Katze nicht wegrennen? Meinst Du, die spürt nicht instinktiv, wenn man ihr ans Leder will?

Die Chance, eine Katze zu bekommen, die nicht wegrennt, ist mit einem älteren, hundeerfahrenen Tier größer.

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bei nem freigänger geht ne einzelkatze.. aber bitte kein kitten. sie sollte mind so 6 bis 12 monate alt und kastriert sein. das hängt schlicht damit zusammen dass ne katze früher nicht in den freigang sollte, zu jung, zu unerfahren, zu sorglos, noch beute für füchse und raubvögel, oft werden kleine katzen von wohlmeinenden menschen auch "gerettet"

miez sollte baldmöglichst in den freigang können. und dazu muss sie ein gewisses alter haben und kastriert sein damit sie nur die eingewöhnungszeit abwarten muss

kleine katzen brauchen zur arttypischen entwicklung andere katzen als rauf- und spielpartner. katzen draußen sind in der regel erstmal ablehnend.

Liebe/r Zaidaay, die Sozialisierung ist mit 13 Wochen längst noch nicht abgeschlossen! Und auch wenn ihr euch sehr viel um euer Kätzchen kümmert, könnt ihr ihr doch niemals einen Artgenossen als Spielgefährten ersetzen, auch euer Hund nicht. Was spricht denn so unbedingt gegen ein zweites?? Ich finde es gut, dass ihr euch bereits im Vorfeld viele Gedanken macht und euch gut informiert. Die von euch favorisierte Lösung ist aber auf alle Fälle für das ausgesuchte Kätzchen nur die zweitbeste, darüber müsst ihr euch im Klaren sein! Eine erwachsene Katze kann man eher alleine halten, wenn sie nach draussen kann. Euer Kitten wäre erstmal ganz schön lange drin und das kann `n verdammt einsames Leben werden... Ansonsten hört sich das so, wie ihr es vorhabt, richtig gut an. Wenn es auf alle Fälle - z.B. aus finanziellen Gründen - nur eine Katze sein kann, würde ich über eine etwas ältere nachdenken, jedenfalls erwachsen und kastriert. Wenn diese Katze Hundeerfahrung hat, dürfte das mit eurem Hund eigentlich nicht mehr Probleme geben als bei einem Kitten, im Gegenteil. Ich weiß, dass junge Kätzchen niedlich sind und kann auch verstehen, dass man so ein Dingelchen gerne aufwachsen sehen möchte. Aber bedenkt, dass die ganz schön schnell groß werden! So, jetzt hab ich genug gesagt und wahrscheinlich alles Sachen, die du nicht so gern hören wolltest ;) Deswegen sag ich jetzt auch noch was, was dir bestimmt lieber ist: Ich denke nicht, dass ein einzeln gehaltenes Kätzchen völlig unsozialisiert und traumatisiert wird, wenn es sehr viel Zuwendung bekommt. Insofern ist euer Vorhaben schon vertretbar. Nur ist es eben nicht die ALLERbeste Lösung. Also, wenn ihr einer Katze ein richtig feist-tolles Leben bereiten wollt - holt euch zwei!

du verwechselst da grade ein bisschen was. katzen sind soziale tiere die artgenossen brauchen. sie sind keine einzelgänger, wie viele leute glauben. sie halten sich gerne oft alleine auf, möchten aber auch gerne oft gesellschaft haben. allerdings ist einzelhaltung einigermassen ok, wenn die katze raus darf ( also freigänger ) und sich dort mit anderen katzen sozialisieren kann. dann ist eine zweite katze nicht unbedingt von nöten, auch wenn es für die katze toll und vorallem besser wäre, wenn ein geschwisterchen dabei wäre.

zwei katzen sollten es aber auf jeden fall sein, wenn die katze eine wohnungskatze sein muß, also nicht als freigänger raus darf. in dieser hinsicht bringts dann auch nichts, wenn ein mensch ständig bei der katze im haus ist. menschen sind keine artgenossen.

Mein Sohn hält auch eine Einzelkatze. Bislang kein Problem. Die Katze ist Freigänger, kann sich also draußen genug "Unterhaltung" suchen.

Viele Katzen sind Einzelgänger, wollen lieber allein sitzen, als jeden Tag Revierkämpfe auszutragen.

user5464 03.02.2015, 14:04

Mehrere Katzen zu haben bedeutet doch noch dass sie ständige Revierkämpfe ausfechten ! Völliger Quatsch ! Schon gar nicht untereinander im gleichen Haushalt. Und auch unter Nachbarskatzen sind Revierkämpfe nicht unbedingt an der Tagesordnung. Da kommt es auf die einzelnen Charaktere an. Bei uns gehen die Nachbarskatzen ein und aus und unsere bei denen. Denen die sie nicht mögen gehen sie aus dem Weg.

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turalo 03.02.2015, 14:08
@user5464

Man muss keine zweite Katze im Haushalt haben, DAS wollte ich nur ausdrücken.

Sie kommen auch gut allein zurecht, zumal wenn sie rauskönnen.

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Nehmt doch am besten 2 jungkatzen auf. Katzen gehören nicht in Einzelhaltung ! Gerade die kleinen brauchen Artgenossen. Wir haben 3. unsere jüngste ist 3 Monate alt. Die mittlere ist 1 Jahr alt und Der älteste 5. wenn ich mir vorstelle die kleine wäre alleine ... Das ginge gar nicht ! Die lernen so viel voneinander... Bitte tut das nicht !

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