Jugenduntersuchung. Darf der Arzt mich anfassen?

9 Antworten

der darf das, solange es darauf zielt, dich zu untersuchen. alles was darüber hinaus geht ist nicht erlaubt oder wenn du kein bock mehr auf das betatschen hast, dann sag ihm das schnurgerade!

Eine ärztliche "Untersuchung" setzt logischerweise voraus, dass der Patient vom Arzt "angefasst" wird. Medizinisch spricht man von Palpation (Tasten) und Perkussion (Beklopfen). Auch bei der Auskultation (Abhören mit dem Stethoskop) wird der Patient natürlich berührt, wenn auch nur mittelbar. Eine Untersuchung, ohne den Patienten "anzufassen" ist also gar nicht möglich. Allerdings darf dieses "Anfassen" nicht gegen den Willen des Patienten erfolgen, was die Untersuchung aber unmöglich macht.

Keine Angst, eine Untersuchung tut nicht weh. Der Arzt denkt sich bei einer Untersuchung gar nichts, er macht das jeden Tag mehrfach. Und du solltest auch zu verstehen lernen, dass eine ärztliche Untersuchung nichts ist, wobei man sich schämen müsste. Natürlich weiß der Arzt auch um diese Probleme, die besonders bei jungpubertierenden Mädchen auftreten, und wird entsprechend einfühlsam vorgehen. Eine gynäkologische Untersuchung findet bei der J1 übrigens nicht statt.

Ja, das darf er. Es ist sein Job!

Wenn es ein Mann ist, darfst du auch eine Frau verlangen, die das macht. Das Recht hast du jedenfalls.

Aber keine Sorge, die machen sowas jeden Tag und es ist nichts besonderes.

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