jugendmentalität in frankreich?

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8 Antworten

Ich war schon oft in Frankreich, weiß jedoch nicht wie alt du bist.

Was Alkohol angeht habe ich bis jetzt kaum einen Jugendlichen unter 18 gesehen, der sowas zu sich genommen hat. Einen Schluck Wein im Restaurant dagegen wird dir oft angeboten und auch von den Eltern zugelassen.

Die Jugendmentalität ist natürlich von Ort zu Ort und von Teenager zu Teenager unterschiedlich. Überall gibt es schwarze Schafe und nette Menschen. Gerade in ländlichen Gebieten bilden sich Gruppen, welche sich öfter zum Sport, oder unterhalten treffen. Allgemein habe ich immer wenn ich in Frankreich war (jedoch kann ich nur Erfahrungen aus dem Osten mitbringen) einen großen Zusammenhalt gespürt.

Die Zigarettenpreise lagen im Jahr 2011 noch bei 3,60-5,90 € und du kannst sie in kleines Cafes und Tabak und Zeitungsläden kaufen.

Eine eingebildete Art.. na ja ;) Die meisten, die ich kenne sind sehr weltoffen und auch an anderen Kulturen interessiert.

Kochen und Essen wird jedoch in Frankreich groß geschrieben. Als ich eine Zeit lang bei meiner Austauschschülerin war, haben sogar die Schüler sich zum Kochen eingeladen und wir haben öfter zusammen gegessen. Anders als in Deutschland werden aber kaum Zwischenmahlzeiten zu sich genommen. Hier und da mal was neben bei ist mir nicht aufgefallen. Daher muss man lernen bei den drei Mahlzeiten am Tag ordentlich zu zu schlagen ;)

Viele liebe Grüße et une bonne vogage ;)

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Kommentar von AnnaY05
29.08.2012, 18:16

Ich war ein halbes Jahr lang auf einem Austausch, und meine Austauschschülerin ist in den Ferien oft abends weggegangen, zu Freunden, und hat dabei oft den ein oder anderen bédo (französisches Wort für Joint) und einige Schlucke hochprozentiges zu sich genommen. Allerdings war der Großteil der Jugendlichen, die ich dort kennen gelernt habe (abgesehen von ihr eben) nicht so. Was aber in der Stadt, wo ich war, wirklich fast alle gemacht habe: Rauchen. Selbst die Mutter meiner Austauschschülerin hat mich eines Abends gefragt, ob ich nicht mal ziehen wolle, und da war ich noch 15, also, so ganz genau scheinen die es da wirklich nicht zu nehmen. Tabakpreise waren damals für Schachteln ziemlich hoch, wenn ich mich nicht irre, sogar einiges teurer als in Deutschland, die meisten haben sich die Kippen selbst gedreht, aus Kostengründen.

Zu der eingebildeten Art kann ich auch nur sagen, dass ich das bei meinem Austausch überhaupt nicht so erlebt habe. Jeder der nur ein einziges Wort Deutsch konnte, hat mich damit angesprochen, nicht nur jüngere, sondern auch Freunde der Mutter meiner Corres. Allerdings ist mir das in Paris sehr stark aufgefallen. Dort sind die Menschen wirklich sehr hektisch und unfreundlich, und ich vermute mal, dass daher dieses schlechte Image kommt, weil viele eben von Frankreich wirklich nicht mehr gesehen haben als Paris, und wenn die Menschen sich dort unfreundlich verhalten, dann entsteht leicht der Eindruck, es sei in ganz Frankreich so.

Es kommt natürlich immer drauf an, wo du hingehst. Wenn du ein kleines Dorf mitten im Lavendelfeld hast, was nur aus drei Häusern besteht, sind die Jugendlichen wahrscheinlich eher nicht so die Partylöwen. Das lässt sich abr ja prinzipiell mit Deutschland vergleichen ;)

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Kommentar von Sajonara
29.08.2012, 22:12

manchen Deutschen scheint es entgangen zu sein, das es in Frankreich ebenso eine ausgeweitete einheimische Snack-Kultur gibt, also sehr gute Sandwiches, Pommes mit Würstchen (Mergez) und vieles mehr, also bei Hauptmahlzeiten wie auch immer und wen (?) zu zu schlagen, halte ich für äusserst befremdlich??

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frnazösische Kids sind in der Regel offener, freizügiger ("bises" als Begrüssung ist üblich und kein Handschlag wie bei Soldatenvölkern,..) und sind nicht so verbiestert und fälschlich "leistungsorientiert" wie deutsche Jugendliche, die schon mit 14 wissen müssen was sie mal im "Leben" machen wollen, (als Beruf)

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Die Jugendmentalität hat nichts mit Drogen zu tun!! Frankreich ist ein schönes Land, man wird als guter Gast gesehen, solange du spendabel bist. Die Gemüter der Franzosen, sind im Norden sicherlich nicht besonders den deutschen gewogen. Im Elsass ist es da für mich schon angenehmer und im Süden, Gironde, Landes oder Languedoc kann man wahrlich gut leben. Wer nur zum Rauchen oder Trinken in dieses Land fahren will, ist wohl nirgendwo gern gesehen. Dann kannst du auch nach Holland oder an die Ostsee fahren. Gruß gismau

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Sowohl in Frankreich wie auch in München und London kommt es auf die Stadt/den Stadtteil an. Will sagen: In London muss man mehr auf den Stadtteil achten, als im viel kleineren München. In Frankreich muss man in Paris und Marseille (z.B.) wachsamer sein als in Avignon oder einem kleinen Dorf. Also wie fast überall: Wachsam in Großstädten und an Orten mit vielen Menschen - ansonsten keine besonderen Vorkommnisse.

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Ich denke drogen sind billiger. es ist aber ein unterschied ob die in eine stadt oder aufs land fährst. Mit alk sind sie streng in f, es war mal ein 16 jähriger austauschschüler bei einem freund von mir, der hatte so gut wie noch nie getrunken.

Außerdem sind franzosen generell eingebildet und bisschen snobbig.

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Preise: Keine Ahnung und ich weiß auch nicht, warum du das unbedingt wissen willst, lass die Finger davon!

Kiffen ist in Frankreich total ''in'' anscheinend. Als ich in Frankreich (Bretagne und Paris) war, wurde uns oft Mariuana (kA, wie man das schreibt) angeboten und es ist auch bekannt, dass viele Jugendliche dort kiffen. Das wird da auch anscheinend nicht kontrolliert. Aber Alkohol trinken sie dort weniger, als in Deutschland, man darf auch offiziell erst ab 18 Alkohol kaufen, sogar Energiedrinks erst ab 16.

Gehts dir nur um die Drogen oder willst du sonst noch was wissen, vielleicht kann ich dir ja dann helfen.

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Kommentar von o0Alea0o
29.08.2012, 19:03

Das wird da auch anscheinend nicht kontrolliert.

Nein ganz im Gegenteil, die Gesetze sind härter.

Jedoch hat dieses nichts damit zu tun wie der Konsum läuft...

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À la France wird viel geraucht. Alkohol eher in Form von Wein. Bier wird beliebter. Cannabis ist weit verbreitet. Bei den Racailles (Banlieue-Kids) wird v.a. Cannabis und Kokain konsumiert.

Im Vergleich Germany: Alkohol Volksdroge #1, Komasaufen ist zum Leistungssport geworden. Cannabis sehr beliebt. Ghetto-Kids greifen auch gerne zu Koks oder Pep.

München spießig? Dann geh mal nach NPL 83, da weht schon en anderer Wind, mois. Oder geh nach Hamburg-Billstedt, Sonnenland, Veddel oder Altona. In DL sind die Drogenprobleme nicht geringer als in anderen Ländern. Vermutlich sind sie in DL sogar am schlimmsten.

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ich will nicht sagen, das Franzosen nicht Gastfreundlich gegenüber Deutschen sind, aber in meiner Ferienfreizeit damals hats geknallt, gabs 2 üble Schlägereien.

Ein Kumpel von mir wurde mal nach dem Surfen von nem Franzosen angegriffen und k.o. geschlagen und ein klassenkamerad von mir haben welche die Autotür zerkratzt.

Das sind nur Erfahrungsberichte, womit ich aber nicht sagen will, die Franzosen sind asis.

ich mag Frankreich dennoch

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