Jugendlicher zugelaufen, darf ich ihn behalten ;-)

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26 Antworten

Na dass du das Kind natürlich nicht einfach "behalten" kannst, weißt du sicher. Die Eltern würden die Polizei einschalten und du wärst dann wegen Entführung dran. Wenn du es sofort meldest, sieht es natürlich anders aus- dann bist du zwar nicht dran, weil du richtig gehandelt hast, aber die Polizei kann das Mädchen in der Tat auf Wunsch der Eltern wieder nach Hause tragen.

ABER:

Es gibt einen Paragraphen im Jugendschutzgesetz, der besagt, dass ein Kind, das selbst darum bittet, vom Jugendamt in Obhut genommen werden MUSS.

Ich rate dazu, dass du noch heute Kontakt zu einer Beratungsstelle aufnimmst und dich aufklären lässt, wie vorzugehen ist. Im Idealfall begleitet dich das Bienchen und erfährt so auch von seinen Rechten. Es kann auch direkt in eine Hilfestelle des Jugendamtes laufen (etwa ein Kinderschutzhaus) oder in ein Frauenhaus. Wenn es dort den Vorschlag macht, dass es jemanden kennt, der es aufnehmen könnte, wird das Jugendamt dies vielleicht gerne in Erwägung ziehen und dich vielleicht als Pflegemutter einsetzen. Als Pflegemutter hättest du aber auch die Aufgabe, dazu zu verhelfen, das Verhältnis von Kind und Eltern zu verbessern. Da zu krasse Äußerungen gegen die Eltern könnte zu einer Ablehnung führen. Oft werden Kinder (neben der klassischen Heimunterbringung) bei nahen Verwandten untergebracht.

§ 42 Abs. 1 SGB VIII

Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen

(1) Das Jugendamt ist berechtigt und verpflichtet, ein Kind oder einen Jugendlichen in seine Obhut zu nehmen, wenn 1. das Kind oder der Jugendliche um Obhut bittet oder 2. eine dringende Gefahr für das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen die Inobhutnahme erfordert und a) die Personensorgeberechtigten nicht widersprechen oder b) eine familiengerichtliche Entscheidung nicht rechtzeitig eingeholt werden kann oder 3. ein ausländisches Kind oder ein ausländischer Jugendlicher unbegleitet nach Deutschland kommt und sich weder Personensorge- noch Erziehungsberechtigte im Inland aufhalten.

Die Inobhutnahme umfasst die Befugnis, ein Kind oder einen Jugendlichen bei einer geeigneten Person, in einer geeigneten Einrichtung oder in einer sonstigen Wohnform vorläufig unterzubringen; im Fall von Satz 1 Nr. 2 auch ein Kind oder einen Jugendlichen von einer anderen Person wegzunehmen.

(2) Das Jugendamt hat während der Inobhutnahme die Situation, die zur Inobhutnahme geführt hat, zusammen mit dem Kind oder dem Jugendlichen zu klären und Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung aufzuzeigen. Dem Kind oder dem Jugendlichen ist unverzüglich Gelegenheit zu geben, eine Person seines Vertrauens zu benachrichtigen. Das Jugendamt hat während der Inobhutnahme für das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen zu sorgen und dabei den notwendigen Unterhalt und die Krankenhilfe sicherzustellen; § 39 Absatz 4 Satz 2 gilt entsprechend. Das Jugendamt ist während der Inobhutnahme berechtigt, alle Rechtshandlungen vorzunehmen, die zum Wohl des Kindes oder Jugendlichen notwendig sind; der mutmaßliche Wille der Personensorge- oder der Erziehungsberechtigten ist dabei angemessen zu berücksichtigen.

(3) Das Jugendamt hat im Fall des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten unverzüglich von der Inobhutnahme zu unterrichten und mit ihnen das Gefährdungsrisiko abzuschätzen. Widersprechen die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten der Inobhutnahme, so hat das Jugendamt unverzüglich 1. das Kind oder den Jugendlichen den Personensorge- oder Erziehungsberechtigten zu übergeben, sofern nach der Einschätzung des Jugendamts eine Gefährdung des Kindeswohls nicht besteht oder die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten bereit und in der Lage sind, die Gefährdung abzuwenden oder 2. eine Entscheidung des Familiengerichts über die erforderlichen Maßnahmen zum Wohl des Kindes oder des Jugendlichen herbeizuführen.

Sind die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten nicht erreichbar, so gilt Satz 2 Nr. 2 entsprechend. Im Fall des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 3 ist unverzüglich die Bestellung eines Vormunds oder Pflegers zu veranlassen. Widersprechen die Personensorgeberechtigten der Inobhutnahme nicht, so ist unverzüglich ein Hilfeplanverfahren zur Gewährung einer Hilfe einzuleiten.

(4) Die Inobhutnahme endet mit 1. der Übergabe des Kindes oder Jugendlichen an die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten, 2. der Entscheidung über die Gewährung von Hilfen nach dem Sozialgesetzbuch.

(5) Freiheitsentziehende Maßnahmen im Rahmen der Inobhutnahme sind nur zulässig, wenn und soweit sie erforderlich sind, um eine Gefahr für Leib oder Leben des Kindes oder des Jugendlichen oder eine Gefahr für Leib oder Leben Dritter abzuwenden. Die Freiheitsentziehung ist ohne gerichtliche Entscheidung spätestens mit Ablauf des Tages nach ihrem Beginn zu beenden.

(6) Ist bei der Inobhutnahme die Anwendung unmittelbaren Zwangs erforderlich, so sind die dazu befugten Stellen hinzuzuziehen.

http://dejure.org/gesetze/SGB_VIII/42.html

"Die Verpflichtung des Jugendamts, "Selbstmeldern" Obhut zu gewähren, besteht ohne jede Einschränkung, ohne jede Vorprüfung der Situation und gleichgültig mit welcher Begründung der Jugendliche um Obhut bittet und ob seine Begründung überzeugend ist. Dies gilt selbst dann, wenn objektive Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung auf den ersten Blick nicht vorzuliegen scheinen und sich der Minderjährige aus der Sicht Erwachsener nur der ("gutgemeinten") elterlichen Erziehung oder Strafe (Hausarrest) entziehen will. Zwar muss, insbesondere wenn die Eltern der Inobhutnahme widersprechen, im Anschluss an die Aufnahme und ggf. die erste Nacht geprüft werden, ob ein weiterer Verbleib in der Jugendschutzstelle gerechtfertigt ist, das ändert aber nichts an der zwingenden Verpflichtung, den Minderjährigen erst einmal aufzunehmen und Schutz zu gewähren (FK § 42 Rz 10ff)."

http://www.sgbviii.de/S124.html

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@guinan

Mein persönlicher Rat an das Kind: Immer wieder weglaufen in eine Schutzstelle. Solange ein "Problem" darstellen, bis an eine dauerhafte Unterbringung irgendwo gedacht wird (und dann sind Angebote von vertrauten Personen plötzlich sehr interessant und werden in Erwägung gezogen).

Also bloß nicht zu artig sein.

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Wie habt ihr versucht, den Eltern zu helfen?

Solche Dinge sind oft schwierig, da sie beim "Hilfeempfänger" auf verschiedene Art ankommen können (auch wenn das vom Helfer gar nicht gewollt ist)

  • bevormundend
  • angreifend
  • ins Privatleben drängend
  • verständnislos

Du-Sätze sind in so einem Zusammenhang besonders schlecht. Eigene Gefühle äußern, lassen die gleiche Sache anders aussehen.

Rechtlich gesehen, kann letztendlich nur ein Familienrichter entscheiden, wo das Kind hin kommt. Bis dahin haben die Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Sicherheitshalber würde ich mich bei einem Familienanwalt schlau machen.

Das hört sich leider fast so wie bei mir und der Mutter meiner früheren besten Freundin an, ich war 11 damals. Solange die sorgeberechtigte es erlaubt ist da kein problem aber wenn die Mutter das nicht möchte, dann wird sie in oput aufgenommen und bei mir war das so meine Mutter wollte nichts unterschreiben nicht ins Heim nicht in die Pflege Familie nur nach Hause!!! Weil ich das nicht wollte aber meiner Mutter eine Chance geben wollte bevor ich einen gerichtlichen Beschluss für sorgerechtsentziehung beantrage ging ich für 3 Monate in eine pflegefamilie dass meine Mutter runterkommt. Gott sei dank hat sie sich eingekriegt und hat unterschrieben dass ich in eine einrichtung unterbringung durfte aber ich denke so weit seid bienchen und du nicht :)

"Zugelaufene" oder "geflüchtete" Kinder darf man natürlich nicht behalten. Das Mädchen möchte sich bitte sofort an das Jugendamt wenden damit für sie eine geeignete Pflegefamilie gesucht wird. Ich bitte aber zu überdenken, dass ggf. puperatäre Streiterchen in der Familie keinen Grund darstellen, die Familie zu verlassen oder anderweitig untergebracht zu werden...auch nicht in Ihrem Haushalt, denn die Eltern wären Ihnen gegenüber zu Unterhalt verpflichtet und Sie hätten Anspruch auf das Kindergeld dieses Kindes. Ausserdem müßte man, trotz aller mütterlichen Gefühle, überprüfen, ob die Unterbringung bei Ihnen geeigent ist - räumlich und auch sonst. Liebe Grüsse Vicky

Also du wirst auf jeden Fall das Jugendamt einschalten müssen. Solange die Eltern das Sorgerecht und damit das Aufenthaltsbestimmungsrecht haben, kannst du den Jugendlichen nicht bei dir "behalten". Aber eine 14 jährige wird angehört, egal was die Mutter sagt. Und wenn sie partout nicht mehr nach Hause möchte, wird das Jugendamt gemeinsam mit ihr und den Sorgeberechtigten nach einer Lösung suchen. Das kann dann eine Wohngruppe sein oder auch eine Unterbringung bei einem nahen Bekannten oder Verwandten. Das Wohl des Kindes gibt den Ausschlag, wo es leben wird.

Also das schient ja ne heikle Situation zu sein. Das Problem ist dass "Bienchen" 14 ist, und ohne die Erlaubnis der Mutter sich nirgendwo anders unterbringen darf, auch wenn es nur für ein paar tage ist. Und ich glaube (so wie es sich anhöhrt) dass die Mutter alles andere als Einverstanden sein wird. Die einzige Möglichkeit wäre wirklich das Jugendamt da hin zu schicken und "Bienchen" bei dir wohnen zu lassen bis das alles geklärt ist, ich denke da macht das Jugendamt mit. Ich hoff eich konnte dir helfen :)

Es gibt in der Tat Orte, an denen sich Bienchen alleine unterbringen kann ohne Erlaubnis der Eltern: In Frauenhäusern und Kinderschutzeinrichtungen.

Aber ich weiß, was du meinst und da hast du schon Recht.

Der Weg über immer wieder in Frauenhäuser laufen, bis aus einer kurzfristigen Unterbringung eine langfristige wird, wäre in der Tat ein Weg. Bei einer langjährigen Unterbringung käme dann auch neben Heim die Pflegefamilie in Betracht.

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Also mit dem "Behalten" wäre ich sehr sehr vorsichtig. Solange das Sorgerecht nämlich bei den Eltern liegt, darfst Du diesen das Kind nicht einfach ohne sehr triftigen Grund entziehen. In Anbetracht der Minderjährigkeit des Kindes entscheiden im Zweifel die Eltern, was das Beste für ihr Kind ist. Das Kind kann auch nicht selbst entscheiden, dass es nicht bei den Eltern leben will. Das Jugendamt greift vermutlich nur dann hart ein, wenn zu befürchten ist, dass das Wohl und die Entwicklung des Kindes durch die Eltern gefährdet wird. Dass ein Kind den Eltern weggenommen wird, stellt dabei wohl die ultima ratio dar. Vorher wird das Eltern-Bienchen Verhältnis bestimmt genauer unter die Lupe genommen. Anders sieht es vermutlich aus, wenn die Eltern damit einverstanden sind, dass Bienchen bei Dir lebt. Aber auch dann bleiben sie vermutlich weiterhin am Drücker. Also, von einfach Behalten kann ich nur abraten. Das kann ganz hässlich für Dich werden, wenn die Eltern die Polizei rufen und zum Beispiel sagen, ihr Kind wird bei Dir gegen ihren Willen festgehalten.

Das was Du vorhast ist Entziehung Minderjähriger und ist strafbar. Mutter von Bienchen kann Dich anzeigen und wird, egal was in der Familie passiert ist, gewinnen. Wende Dich ans Jugendamt und überlasse denen die weiteren Schritte. Soweit kein Okay vom Jugendamt da ist, kannst Du Bienchen nicht einfach so aufnehmen.

Da ihre Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht haben, würdest du dich ggf. strafbar machen :( Es ist natürlich möglich, dass die Eltern dem Aufenthalt des Kindes bei dir zustimmen, dann kannst du sie aufnehmen.

Ich würde dir trotzdem empfehlen, dich mit dem Jugendamt zusammen zusetzen. Ich weiß ja nicht, was da vorgefallen ist, aber wenn du als Außenstehende Erwachsene es genauso siehst wie das Kind, ist da einiges im Argen. Es gibt die Möglichkeit eines Familienhelfers, der der Familie unter die Arme greifen kann oder ggf. auch Unterstüzungen in Form einer Familientherapie.

Du kannst auch erstmal so zum Jugendamt, ohne Namen zu nennen, nur um dich generell zu informieren. Aber am Ende solltest du dir halt überlegen, wie du das Wohl der Kinder am Besten schützt.

So oder so finde ich es schön, dass du dich kümmerst und drücke dir/euch die Daumen, dass es eine sinnvolle Lösung für alle Seiten gibt.

Die haben sogar seit 2 Jahren 2 Familienhelferiinen die sich jetzt aber auch schon zurück ziehen weil wer nicht mitarbeitet den kamm man nicht helfen. Ich will keinen schlecht machen, aber die Eltern sind echt WOW (und das ist jetzt kein Komliment)! Ihr müsst euch vorstellen wir haben sie am 14 Geburtstag mit einem Kuchen überrascht und sie heulte 10 Minuten weil sie geburtstag feiern nicht kennt. Gut viele Hartz 4 Kinder wissen wie es ist zurück zu stecken aber da kommt 0 Liebe rüber und geld (hääten ) sie auch wenn sie damit umgehen könnten.

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@Micheas

Traurig sowas, da gebe ich dir Recht.

Gut ich weiß nun nicht, wieviele Stunden der Familiehelfer für die Familie angesetzt hat. Wenn das natürlich nur 10 Monatsstunden sind, ist das schlecht.

Dann bleibt dir wirklich nur noch der Weg zum Jugendamt, aber da stellt sich dann die Frage,, welchen Eindruck die Familie beim Familienhelfer gemacht hat. Das Problem da ist halt oft, dass die Besuche ja angekündigt sind, und somit alles vorbereitet werden kann.

Da wird dann das Bilderbuch-Familienleben vorgelebt für die 20min, die der dann da ist. :/

Es zählt halt leider nicht als Kindswohlgefährdung, wenn Geburtstage ignoriert werden, wenig Liebe da ist usw. Da müsste schon mehr vorfallen.

So oder so: ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen und für die Kinder alles Gute

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@Leijona

Danke, und ja da ist viel mehr vorgefallen, wegen einer lila Tapete haut kein Kind einfach ab (hoffe ich zu mindest). Und Glaub ich ich werde durchhalten.. Danke nochmal.

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Auf jeden Fall das zuständige Jugendamt verständigen, die untersuchen die Familie von wo das Kind kommt.

Das Jugendamt entscheidet dann das weitere Vorgehen.

Ich würde das Problem beim Jugendamt vortragen, nur so kann geholfen werden. Wenn Eure Familienverhältnisse stimmen, kann auch eine Patenschaft über das Kind beantragt werden oder dauerhaftes Bleiberecht.

Erstmal zu Netto ;D

nein, Spaß, ich würde am besten zuerst mit dem Kind reden und dann zusammen zum Jugendamt gehen, damit ich mich da auch nicht strafbar mache. Dort wird einem der weitere Vorgang und mögliche Lösungen erklärt. Alles Gute :-) lg

heißt das nicht erst mal zu penny? :-p

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wenn du sie einfach bei dir hälst, dann ist das Entziehung Miderjähiger. Damit machst du dich (leider) strafbar. Die Mutter könnte dich anzeigen.

Ich würde mit dem Kind zum Jugendamt gehen, und zwar sofort, alles genau schildern und dann dem Jugendamt diese Angelegenheit überlassen.

WEnn das Jugendamt entscheidet, dass das Kind erst mal bei dir bleiben kann, bist du auf der sicheren Seite. Aber mach keine Alleingänge.

Zuerst mal wäre natürlich eine Hilfe für die ganze Familie sinnvoll, sozusagen für die Eltern Hilfe zur Erziehung, mit der sie womöglich überfordert sind. Erschwerend zu den häuslichen Problemen kommt das Alter des Mädchens hinzu: 14 - tiefste Pubertät. Das kann auch den ein oder anderen Konflikt verursachen.

Wenn sich im häuslichen Umfeld des Mädchens nichts ändern läßt, wäre schlimmstenfalls noch eine Heimunterbringung ins Auge zu fassen. Oder Du gehst mit Deiner Frau und Deinem "Findling" zum Jugendamt und bietet Eure Unterstützung als Pflegefamilie für dieses Mädchen an.

Nein, du mußt in diesem Fall entweder den Eltern bescheid sagen oder dem Jugendamt, da ja die Eltern von Bienchen das aufenthaltsbestimmungsrecht haben.

Aber wenn das Jugendamt die situation so einschätzt, daß das Kind bei den leibl. Eltern nicht bleiben kann, besteht die möglich keit, daß du als Pflegemutter eingesetzt wirst.

Du kannst dich aber gerade mit so einer problematik auch an den kinderschutzbund wenden.

Hallo, Ich finde es schön, dass du diesem Mädchen helfen möchtest, aber das geht leider nicht so leicht. Das tut mir sehr Leid für das Mädchen. Es geht las Jugicht, du musst dich früher oder später an das Jugendamt wenden, wenn du ihr wirklich helfen möchtest. Ich wünsche euch alles Gute.

Mir ist auch mal eine 15 Jährige zugelaufen, meine nennen wir sie Naddel, hat bei mir gelebt, bin auch zu Elternabenden gegangen. habe ihr geholfen einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Ausbildung hat sie bestanden. Das Jugendamt war echt unbürokratisch und hat sich bei mir zuhause umgeschaut und gesagt, wenn sie das Kind behalten wollen, kann sie bleiben.

Naddel sagt, das ich mehr ihre familie wäre, als ihre leibliche Familie. Das fasse ich als Kompliment auf.

Behalten? Du sprichst hier von einem Kind!! Merkst du das?

Diese Vorgehensweise halte ich für überhaupt nicht geeignet. Ihr solltet euch dringendst an das Jugendamt wenden, um eine LÖSUNG zu finden. Oder willst du dem Mädchen beibringen, dass Weglaufen eine adäquate Lösung ist? Wohl besser nicht.

Behalten? Du sprichst hier von einem Kind!! Merkst du das?

Was bist du humorlos...

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@railan

Es geht um ein Kind, das Probleme zu Hause hat. Da sind solche Späße nicht gerade angemessen...

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Das war auch als Witz gemeint ich weiß es hier um ein Kind geht und das allein ist schon traurig genung. Und ich ahbe ich auch schon erklärt das weglaufen nichts bring ausser ärger. Aber bevor sie sich irgendwo hin abhaut und keiner weiß wo sie ist und was sie macht, dann lieber zu jemander der dann ein Auge drauf hat. Oder wie siehst du das

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@Micheas

Ich habe ja auch nichts dagegen gesagt, dass sie nicht zu dir kommen soll. Klar ist das besser als alles andere. Allerdings solltest du dann vll mit mir mal zum Jugendamt gehen, dort kann sie ihre Situation schildern und gemeinsam mit der Mutter findet ihr dann eine Lösung.

Das Mädchen ist in der Pubertät, dass es Probleme zu Hause gibt (auch sehr ernst zu nehmende) ist völlig normal. Auch das wird sich mit den Jahren legen. Da soll das Mädchen doch später nicht bereuhen, irgendwie den Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen zu haben...

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Sorry, aber 'behalten' war an dieser Stelle wirklich im makaberen Sinn gemeint!!!

Ich habe es auch mehrfach erlebt, dass mir Menschen 'zugelaufen' sind, wie heimatlose H... ich habe das Wort 'zugelaufen' auch dafür gebraucht und wurde kritisiert...allerdings von Menschen, denen NIE jemand 'zulief'...wir haben immer Wege und Mittel gefunden, dass sie einen guten Weg gehen konnten!!! und...IMMER IM KONTAKT MIT DEM JUGENDAMT ODER ANDEREN SOZIALEN EINRICHTUNGEN...denn es waren auch Erwachsene darunter...

Dir, liebe Micheas, wünsche ich sehr viel Einfühlungsvermögen und auch Durchsetzungsfähigkeit!!! GUT, dass ES DICH GIBT :)

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Zur sicherheit mit dem jugendamt reden

natürlich muss es mit der bestätigung des Kindes den Jugendamt melden

Hallo Micheas,

Deine gute Absicht zu helfen ehrt Dich sehr, und das Maedel kann Dich auch taeglich besuchen, ein paar Stunden des Tages bei / mit Dir verbringen, aber Du darfst sie z.B. nicht ueber Nacht bei Dir behalten, ohne das Einverstaendnis der Eltern einzuholen. Damit wuerdest Du Dich strafbar machen !

Wenn die Zustaende in ihrem Elternhaus untragbar sind und das Kindeswohl gefaehrdet ist, solltest Du mit dem Maedel zum Jugendamt gehen.

Einen anderen Weg gibt es da nicht !

Liebe Gruesse

Ab 14 Jahren haben die Kinder aber schon ein Mitspracherecht, oder? Ihr solltet wirklich gemeinsam zum Jugendamt gehen und Du kannst bestimmt schon mal eine Pflegschaft beantragen, um alles zu legaliesieren.

Viel GLück Euch beiden!

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Mal eine Frage (nicht beleidigend)

Sind auf deiner Tastatur die Buchstaben: "ä" ,"ö" und "ü" vorhanden ?

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@Selector3

Ist bestimmt eine englische Tastatur. Haben viele, vor allem bei günstiger importierten Mac-PCs. Oder nur die Tastaturerkennung ist auf "englisch" eingestellt.

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@luxaeterna

Leute, meint ihr den Fragesteller, dann hat er auf jeden Fall "ä", "ö" und "ü"

bei genauem Lesen sieht man das.

Bin kein Hater, wollte euch das nur sagen

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