Jugendlicher mit sozialer Phobie

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3 Antworten

Er ist grad 15Jahre alt geworden und leidet (nach meiner gegooglten Meinung) an sozialen Phobien.

Was du offensichtlich nicht ergoogelt hast, sind mögliche Differentialdiagnosen, wie selektiver Mutismus, Autismus ...
Du solltest das auch einem Psychiater überlassen, solche Diagnosen zu stellen und auseinanderzuhalten.
Du schilderst da keinerlei Ängste des Jungen, eine Phobie jedoch heißt nun mal Phobie, weil es um Ängste geht.

Überlass es ihm, wann und ob er sich einem Diagnoseprozess unterziehen möchte und ob er danach zur Diagnose passende Therapien oder andere Hilfsangebote annehmen mag.
Mehr als ihm anzubieten, ihn zu unterstützen, falls er sich dafür entscheidet, wäre zu viel, ein zu starkes Eindringen in seine Intimsphäre. So invasiv solltest du nicht werden.

Das heißt ich sehe zu wie der junge jetzt weiterhin versucht seine Klassen zu wiederholen und sich in PC- und Fernsehtische verkriecht? Ich meine, Grundsätzlich verstehe ich dich und es klingt auch als ob du Ahnung hast, deshalb danke ich dir sehr für deine Antwort aber wie kann ich dabei zusehen, wie ein Mensch den ich unendlich liebe, sich so einigelt.Glaubst du der Tag wird kommen an dem er von sich aus sagt: "ich gehe zum Arzt."? Es bleibt mir nur zu hoffen denn momentan habe ich eher Angst das er demnächst den Alkohol für sich entdeckt. Aber natürlich hasst du recht und ich will nicht in seine Intimsphäre eindringen-ich will ihn unterstützen... Nur so weit wie es moralisch in Ordnung wäre. Hast du denn dann vielleicht Tipps die uns den Alltag erleichtern. Ihn zu ermutigen, zu loben?! Oder soll ich ihn wirklich einfach in Ruhe lassen?

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@NGonAir

Biete dich an als Unterstützung. Aber eben ohne Zwang oder Drängen.
Sag ihm, dass du ihn begleitest, wenn er sich Hilfe suchen möchte, aber er entscheidet.
Lob, wenn es ernstgemeintes Lob ist, ist gut. Ermutigung, wenn er von sich aus Hilfe sucht. Ermutigung, seine Stärken zu nutzen, klar, sowas ist gut.

Versuch also, ihm das Gefühl zu geben, für ihn da zu sein, seine Ziele zu erreichen.

Was ist denn mit seinen Eltern überhaupt?

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Therapie bei einem professionellen Therapeuten bzw. Psychiater,hat meiner Freundin such geholfen, braucht aber alles seine zeit

Ich kann einen 15. Jährigen aber nicht dahin zerren deswegen war meine Frage eigentlich: "... Wie bekomme ich ihn erstmal an diesen Punkt?"

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was erwartest du von einem 15-järigen jungen...

gekonnte konversation wird er noch lernen, aber sicher nicht, wenn man ihn schon vor seinen ersten gehversuchen in die ecke krank abstempelt.

versündige dich nur nicht, bloß weil du da ein wenig halbwissen im internet gefunden hast.

Immer langsam ich bin ja auch nicht 13. ich bin 30 Jahre alt und arbeite selbst im medizinischen Bereich. Ich bin doch nicht verrückt!? Er hat seinen Vater mit 2Jahren und seine damaligen Wutausbrüche Arten derartig aus das er sich selbst verletzte. Er schaut niemanden an. Er spricht mit fremden gar nicht und ich meine überhaupt nicht. Ich habe einen besonderen Bezug zu ihm und bei mir getraut er sicher ab und zu etwas mehr zu. Er hatte bereits einen Psychologen an der Schule konsultiert der ihn dann begleitet hat (im Unterricht) denn auch da sagt er zu den Lehrern GAR nichts. Leider wurden der Schule die Mittel gekürzt und er möchte nicht extern zu einem Therapeuten. Wir verurteilen ihn nicht und setzten sein (im übrigen bezeichnet man es allgemein NICHT als) Krankheit nicht voraus.

Dennoch bin ich auch in Pädiatrie Ausgebildet und kann diese Verhaltensauffälligkeiten sehr wohl richtig deuten.

Ich versündige mich nicht am ihn, ich frage auf anonymste Art und Weiße die mir eingefallen ist, Menschen die ich nicht kenne, ihn nicht kennen und die wir nicht kennen.

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