Jugendliche Programmieren lernen ohne vor-Kenntnisse?

6 Antworten

Mit 15-16 ist noch viel Lernpotential, dass man den Praktikant ruhig mal in die Welt der Programmierung werfen kann.

GO ist am Zahn der Zeit aber ich bin nicht sicher ob es auch dann später sinnvoll ist, wenn man dann ganz auf GO eingeschossen ist.

Was Design betrifft ist natürlich wichtig zu wissen wie welche Farben auf den Menschen wirken und wie man sie am besten kombinieren kann. Auch das Layout spielt eine Rolle. Lass ihn doch einfach zur Übung ein Plakat erstellen.

Meiner Meinung sollte ein junger Programmierer nicht unbedingt mit dem aller letzten Schrei anfangen sondern erst verstehen was Bitmuster bedeuten und wie sie in Dezimales Zahlensystem umgerechnet werden können. Erst dann sind dinge wie Datentypen, Klassen und Programmablauf interessant.

Es spielt auch nicht wirklich eine Rolle mit was man beginnt, wichtig ist vorallem, dass man die Finger in die Tastatur haut und sieht was am Bildschrm statt findet.

So lernt man spielerisch und findet eher gefallen daran als wenn man vor einen hochentwickelten Legobaukasten gesetzt wird.

Phyton ist gut, C# wäre ideal, vorallem wenn man zunächst Konsolenprorgamme schreibt und das Handling mit den Variablen lernt.

Leider ist es heutzutage aufgrund der Vielfalt die Qual der Wahl schwer.

In Frage kommen alle Sprachen ausser zu exotische oder die in der Firma letztlich nie zum Einsatz kommen. Von Scratch halte ich nicht viel, es ist zu bunt und verleitet dazu nicht zu programmieren sondern ein Irgendwas zusammen zu klicksen. Besser sind noch Java oder wie bereits erwähnt C#.

Woher ich das weiß:Beruf – CEO Stellvertreter bei Microsoft

Scratch ist eine der am einfachsten zu erlernenden Sprachen, wird aber in erster Linie für Kleinkinder eingesetzt. Das Niveau ist also wahrscheinlich schon zu niedrig.

Ansonsten kann ich die Seite codewars empfehlen. Wenn ich 0 Ahnung von einer Programmiersprache habe, dann löse ich auf der Seite ein paar Programmieraufgaben mit offener Doku, weil mir das Prinzip "Learning by doing" beim Erlernen von Programmiersprachen viel einfacher fällt, als die Theorie in Büchern zu lesen. Könnt ihr ja auch mal ausprobieren. Für den Anfang würde ich Python, oder C empfehlen.

Wenn die Basics sitzen könntet ihr irgend ein Brettspiel fürs Terminal programmieren, z.B. Go, Schach, o.ä. und optional einen computergesteuerten Gegner mit zufälligen Spielzügen (was einfach ist), oder z.B. mit Minimax-Algorithmus (etwas schwieriger).

Ich würde ihn an Python setzen und als Ziel irgendein kleines Spiel wie Snake oder so entwickeln lassen.

Alternativ wäre vielleicht auch Unity eine Option. Man muss da nicht so viel programmieren um direkt Ergebnisse zu sehen.

Im Endeffekt musst du aber auch selbst sehen, was du wie gut betreuen kannst. Hast du vielleicht irgendeinen kleinen Aufgabenteil an dem du gerade arbeitest und wo du gerne nochmal einen alternativen Ansatz sehen würdest? Wolltest du schon immer mal ein bestimmtes Tool ausprobieren, hattest aber nie den Freiraum dazu? Es schadet nicht, bei Praktikanten etwas ambitionerter ranzugehen und sie tatsächliche Aufgaben übernehmen zu lassen. Wenn du merkst dass es zu viel wird, kann man das Ziel ja noch immer etwas runterschrauben.

Schau mal auf www.basteldroid.de vorbei!

Das soll sich der Praktikant mal die Grundlagen durchlesen, Java&Co installieren und dann geht es anhand einen Tutorials los ein kleines Spiel zu programmieren.

Das könnte er ja durcharbeiten und wenn er Fragen hat, kannst Du ihm ja helfen!

Das Spiel ansich braucht nur wenige Grafiken(Hintergrund, Charakter, usw). Da müsstest Du Dir halt - je nach Wissensstand des Praktikanten - mal etwas Zeit nehmen und mit ihm das etwas basteln ..

Der Rest ansich ist selbsterklärend! Nur mal so als Vorschlag!
Da lernt er was und kann nacher rumzeigen, dass er ein Handy-Spiel programmiert hat! :-)

Was möchtest Du wissen?