Jugendamt will mein Kind in die Dauerpflege? Der kindsvater kann sie nicht zu sich nehmen?

8 Antworten

Das wird letzten Endes ein Gericht entscheiden, nicht das Jugendamt. Das Gericht wird sich allerdings auf die Expertise des Amts verlassen, das dann auf diese Weise doch ein Wörtchen mitzureden hat.

Und wieso hat der Kindsvater die Vaterschaftsanerkennung nicht gleich am Anfang gemacht? Er ist doch volljährig und du bist minderjährig. Wäre vielleicht ganz gut gekommen, wenn er von Anfang an so ein Interesse an den Tag gelegt hätte.

Es bringt nichts, wenn du uns hier immer nur mit deinen spärlichen Angaben fütterst und dann Antworten erwartest die dir gefallen könnten.

Du solltest mit den ganzen Fakten, Unterlagen, Gutachten etc. zusammen mit dem Kindsvater einen Anwalt aufsuchen und da die Erfolgsaussichten besprechen und generell die Sachlage beurteilen lassen.

Hier können wir nur fröhliches Rätselraten veranstalten. Das aus deiner Sicht natürlich Alles Unsinn ist was die Sozialarbeiterin sagt, was da Jugendamt meint oder wie es deiner Meinung nach in deiner Mutter-Kind-Unterbringung ist, ist ja aus deiner Warte verständlich. Bringt aber unterm Strich offensichtlich nichts.

Wenn der Kindsvater also Interesse hat um das Sorgerecht zu kämpfen, das Kind zu sich holen will und du dann gleich oder später dazu stoßen möchtest, dann nehmt euch einen Anwalt..

Er wollte schon vor der Geburt die Vaterschaftsanerkennung. Adas Jugendamt meinte das würde nicht gehen weil er in einer anderen Stadt lebt. Einen Anwalt hat er schon

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@LisaMarie897

Das ist gelinde gesagt dummes Zeug! Er kann die Vaterschaft anerkennen, egal wo er wohnt!

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Zunächstmal wird das Kind von der Mutter oder dem Vater betreut. Wenn die Mutter das Kind nicht betreuen will oder kann, so kann der Vater die Beteuung übernehmen.

Die Sozialarbeiterin hat gesagt, er kann die Vaterschaftsanerkennung gerne machen, um sie zusehen, kriegen wird er das Kind niemals

Da ist die Sozialarbeiterin aber ziemlich falsch gewickelt. Art 6. Abs 3 GG gibt dem Eltern eine extrem starke Rechtsstellung.

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_6.html

Das heißt, es ist keine Entscheidung was wohl das Beste für das Kind ist, sondern ein Entzug des Sorgerechts der Eltern ist nur bei einer Gefahr für das Kind möglich.

Eine Kindeswohlgefährdung kann bereits vor der Geburt vorliegen.

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@BBPB21

Kann, allerdings muß das genau begründet werden. D.h. das Gericht muß feststellen welche Gefahr sich ergibt und wie wahrscheinlich das ist.

Ein Beispiel wäre, wenn der Vater wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern rechtskräftig verurteilt wurde. Es gibt natürlich auch weniger drastische Beispiele.

Nicht ausreichend wären in jeden Falle, der soziale Status des Vaters und etwa Langzeitarbeitslosigkeit.

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@ichweisnix

Das ist richtig. Und daran wird sich ja auch gehalten.

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Das kann man ohne Hintergrundinformationen überhaupt nicht sagen.

Vermutlich hat die Sozialarbeiterin aber recht mit ihrer Einschätzung, daß auch der Kindsvater nicht in der Lage ist, ein Kind zu versorgen.

Was heißt denn hier auch nicht in der Lage? Ich hab alles gemacht was die mir gesagt haben. War sogar 5 Monate lang in einer Mutter Kind Einrichtung wo der Bericht auch gut ausfiel

dann auf einmal heißt es im Psychologischem Gutachten, Dauerpflege

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@LisaMarie897

Du hast Dich sicherlich viel Mühe gegeben und liebst Dein Kind, das will ich gar nicht in Abrede stellen.

Aber das psychologische Gutachten zeigt doch, daß das Ergebnis nicht ausreichend ist.

In der Mutter-Kind-Einrichtung, wo Du die passende Unterstützung hattest, hat es ja vermutlich gut geklappt, aber ohne Hilfe klappt es vielleicht nicht.

So ein Gutachten fällt ja nicht vom Himmel.

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Leider kann man die Frage nicht beantworten, da du keine weiteren Infos dazu mitgeteilt hast.

Wenn man das Kind in eine Dauerpflege nimmt, dann gibt es dafür sicherlich schwerwiegende Gründe.

Am Ende entscheidet das Familiengericht sowieso darüber in wie weit die Eltern, in dem Fall erstmal du, überhaupt noch Rechte haben.

Aufenthaltsbestimmung, Gesundheitsfürsorge.

Ich gehe nicht davon aus, dass der Kindsvater sich kümmert, wenn er noch nicht mal voll zu seinem Kind steht.

Wenn ich an deiner Stelle wäre, hätte ich andere Sorgen.

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