Jugendamt oder Anwalt? Was ist besser? (Vaterschaft)

7 Antworten

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Da du den Prozess über das Jugendamt kostenlos führen kannst, müsstest du einen Anwalt auf jeden Fall selbst bezahlen. Wenn du dir das leisten kannst, kannst du dir natürlich auch einen Anwalt nehmen.Wenn du ihn bezahlst, wird er selbstverständlich auch bereits vor der Geburt für dich tätig.

Nein ich bekomme einen Beratungsschein da ich Azubi bin, muss also nichts selbst zahlen. Wollte es halt wissen, da ich eher tendiere zum Anwalt zu gehen, da das Jugendamt nicht so hinter mir steht wie ein Anwalt.

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Nein tut mir Leid, sehe es grade du hadt Recht. Ich kann ja keinen Schein holen da das Jugendamt ja kostenlos agiert.

Finde ich aber blöd, da ich denke dass das Jugendamt sich ja nicht nur für meine Rechte einsetzt buw. Auch den kv über seine Rechte berät und das find ich schonmal doof... sondern auch für die des Vaters... Was ein Anwalt an dieser Stelle nicht tun würde, ein anwalt würde sich nur für mich einsetzen... Naja deutschland halt ^^

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@AntwortRetter93

Das Jugendamt setzt sich rein für das Kind ein, nicht für die Eltern.

Und die Beistandschaft redet garantiert nicht von Rechten des Vater bei der gemeinsamen Sorge.
Das ist nicht der Job der Beistandschaft, da müßte er zum sozialen Dienst.

Übrigens kannst Du Dir auch einen Schein holen, es besteht kein Zwang sich an die Beistandschaft des Jugendamtes zu wenden.

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Das ist falsch. Sie muß nicht zum Jugendamt, Beratungsschein und Verfahrenskostenhilfe kann man trotzdem in Anspruch nehmen. Es gibt keine Verpflichtung zum Jugendamt zu gehen.

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@Menuett

ehrlich?????? ein Funken Hoffnung sprüht grade in mir :)))

DAS WILL ICH genauer wissen ... erzähl mal

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Vor der Geburt geht sowieso nix. Auch das Jugendamt kann keine Vaterschaftsanerkennung durchsetzen, auch kein Gericht, solange das Kind nicht geboren ist. Dann mußt du beim Standesamt, beim erstellen der Geburtsurkunde den Vater angeben - erst dann, wenn er die Vaterschaft nicht anerkennt, kann man die gerichtlich feststellen lassen. Das kann man mit Anwalt oder Jugendamt machen.

Eine Vaterschaftsanerkennung bevor das Kind geboren ist, ist unmöglich. Auch nicht, wenn sie freiwillig und gern geleistet wird.

Doch das Jugendamt wird befeits vor der geburt tätig und drängt ihn buw. Rät ihm, die anerkennung zu unterschreiben... Da er sonst alle gerichtskosten einschliesslich vaterschaftstest zahlen muss Natürlich weiss ich dass eine gerixhtliche anrrkennung erst nach der geburt gemacht werden kann

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Schau mal im gesetz nach :) eine freiwillige Anerkennung ist bereits vir der geburt möglich, da mir 6 wochen vor der geburt unterhalt zustehen :)

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§ 1594 Anerkennung der Vaterschaft (1) Die Rechtswirkungen der Anerkennung können, soweit sich nicht aus dem Gesetz anderes ergibt, erst von dem Zeitpunkt an geltend gemacht werden, zu dem die Anerkennung wirksam wird. (2) Eine Anerkennung der Vaterschaft ist nicht wirksam, solange die Vaterschaft eines anderen Mannes besteht. (3) Eine Anerkennung unter einer Bedingung oder Zeitbestimmung ist unwirksam. (4) Die Anerkennung ist schon vor der Geburt des Kindes zulässig.

ABSATZ 4 :)

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Das Jugendamt kann zwar vor der Geburt "tätig werden", aber es kann den Kindsvater nicht zwingen, die Vaterschaft anzuerkennen, solange sie nicht durch einen Vaterschaftstest festgestellt wurde.

Hat der Vater dann die Vaterschaft anerkannt, so hat er "automatisch" das Umgangsrecht mit seinem Kind. (Das beruht auf dem "Recht des Kindes auf Umgang mir beiden Eltern" nach § 1684 des BGB.) Dies bedarf weder eines Antrags noch einer "Verhandlung".

Als leiblicher Vater hat er ebenfalls Anspruch auf das gemeinsame Sorgerecht für das Kind. Dieses kann er beim Familiengericht beantragen und es darf ihm - auch gegen deinen Willen - nicht mehr verwehrt werden (seit Mai 2013), wenn das Wohl des Kindes dadurch nicht gefährdet ist.

Ja das weiss ich, aber das weiss er nicht und bevor ihm es niemand sagt wird er es auch nicht herausfinden weil er sowieso zu blöd ist sich zu informieren, er weiss nichtmal dass er mir 6 wochen vorher und acht wochen nach der geburt unterhalt schuldet und hat nichtmal ins gesetz geguclt als ich ihm das gesagt habe, also von alleine wird er sich definitiv nicht informieren.

Und das ist es, das jugendamt informiert ihn ohne dass er fragt, mein anwalt nicht!

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@AntwortRetter93

Selbst wenn er deiner Ansicht nach "zu blöd" ist, sich vorher zu erkundigen, wird er es spätestens dann tun, wenn "die Luft brennt", er sich mit den Konsequenzen einer Vaterschaft vertraut machen muss......

Möchtest Du denn, dass er nur über seine Pflichten informiert wird, nicht aber von seinen Rechten erfährt? Wenn er der Vater deines Kindes ist, wirst Du dich mindestens in den nächsten 18 Jahren mit ihm "auseinandersetzen" müssen...

"... er weiss nichtmal dass er mir 6 wochen vorher und acht wochen nach der geburt unterhalt schuldet und hat nichtmal ins gesetz geguclt ...."

So ganz auf der Höhe scheinst Du auch nicht zu sein, was deinen Unterhaltsanspruch betrifft......

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