Jugendamt Betreuer und Polizei ?

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6 Antworten

Was ? Warum sollte das Jugendamt denn die Polizei rufen ? Okay, vielleicht denken sie dir wäre was zugestoßen, weil sie keinen Kontakt mehr zu dir herstellen können. Ist die Frage ob das als Anhaltspunkt für die Polizei reicht - also ob die überhaupt tätig werden. Falls ja, was soll die Polizei dann schon machen ? Sofern du hier nicht wichtige Infos weggelassen hast (z.B. dass du eine Straftat begangen hast - was allerdings ohnehin Polizeisache wäre) würden die dann nur, im Auftrag des Jugendamtes überprüfen ob es dir gut geht - mehr nicht.

Wie gesagt, falls die Polizei überhaupt auf die Bitte des Jugendamtes reagieren sollte.

Aber weißt'e weiß, spar doch dem Jugendamt, der Polizei und dem Betreuungshelfer den ganzen Sch... bzw. diesen ganzen Kindergarten. Verhalte dich, wie eine erwachsene Person sich verhalten sollte: Nimm eben nochmal einen Termin mit dem Mitarbeiter des Jugendamtes wahr und sag ihm nocheinmal direkt dass du keine Betreuungshilfe mehr möchtest. Die können dich nicht dazu zwingen und das werden sie nicht, alleine schon weil sie froh sein werden Geld sparen zu können, wenn du die HIlfe nicht mehr willst - wenn du nicht mehr mitarbeitest, hat es sowieso keinen Sinn. Scheinbar reicht dem Mitarbeiter dein Brief nicht aus, er möchte es gerne nochmal von dir direkt hören, dir vielleicht noch weitere Tipps mit auf den Weg geben, wo du dich bei zukünftigen Problemen hinwenden kannst etc.. Das wird alles sein, nur geht das eben in einem persönlichen Gespräch besser als in einem Brief und sollte auch zu einem ordentlichen Abschluss einer Jugendhilfemaßnahme gehören.

Mir scheint es sinnvoller sich an das Familiengericht zu wenden und dort eine Veränderung zu beantragen. Du kannst im Vorfeld "kostenlose" Rechtsberatung beim örtlichen Amtsgericht unter Umständen in Anspruch nehmen die auf der Seite des Amtsgerichts genannt werden. Da steht auch wann und wo so eine Beratung stattfindet. 

Ganz ehrlich: Dieser Schritt macht viel mehr Sinn als sich einfach zu weigern denn sicherlich hat das Jugendamt vom Familiengericht einen entsprechenden Titel den es unter Umständen dann auch versucht gegen Deinen ausdrücklichen Willen durchzusetzen. Denn tatsächlich beinhaltet in der Regel so ein Titel dann eine FürsorgePFLICHT Dir gegenüber der das Jugendamt nachzugehen hat um sich nicht selbst strafbar zu machen. 

Bitte gehe niemals alleine zu Ämtern und Gerichten sondern wenn irgend möglich mit Begleitung. Die Begleitung soll nur dabei sitzen. Nach dem Termin schreibt die Begleitung gleich auf welche Erlebnisse sie hatte, an welche Worte sie sich erinnert und so fort. Dann wird dieses Gesprächsprotokoll abgeheftet für den Fall dass es mal benötigt wird. 

Tut mir leid, ich verstehe nur Bruchteile deines Textes. Wenn du einen gerichtlich bestellten Betreuer hast, muss dieser natürlich auch nach dem Rechten sehen. Das geschieht ja für dich.

Du musst niemanden ohne gerichtlichen Entscheid in deine Wohnung lassen. Findest du in unserem Grundgesetz. 

Die Polizei kann klingeln und fragen. Rein dürfen sie ohne deine Zustimmung nicht.

Handelt es sich bei diesem "Betreuer" um einen staatlich bestellten oder soll das eine Art Erzieher vom Jugendamt sein?

Bei ersten wirst Du Dich beugen müssen, den zweiten kannst Du einfach ablehnen und fertig.

AkelaPrincess 08.11.2015, 13:53

um das 2te handelt es sich

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Menuett 08.11.2015, 13:54
@AkelaPrincess

Anrufen, dankend ablehnen und fertig.

Bekommst du noch Geld vom Jugendamt?

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Wenn ich deinen verworrenen ersten Satz richtig deute, bist du in der 21. SSW? Ja, dann darf das Jugendamt die Polizei beteiligen. Sie kennen dich seit mehr als 5 Jahren und können daher einschätzen, ob du ggf. mit deinem Verhalten, der Lebensweise, deinem Umgang das Kindeswohl gefährdest. Wenn du also nicht freiwillig mitwirkst, dann eben "mit Gewalt".

AkelaPrincess 06.11.2015, 13:52

ich bin nicht schwanger ich bin 21

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HobbyPianistin 06.11.2015, 22:19

Selbst wenn sie schwanger wäre, dürfte das Jugendamt gar Nichts, solange das Kind noch nicht auf der Welt ist. Höchstens die Polizei bitten nachzusehen ob alles ok ist. Aber eine Schwangere - und erst recht Volljährige - kann nicht z.B. gezwungen werden in eine Klinik zu gehen oder in ein Mutter-Kind-Heim, oder zu einem Amts-Termin etc.. oder was genau schwebt dir vor- mit welchem ZIEL eine solche Gewaltanwendung stattfinden sollte ? Ein Kind könnte nur in Obhut genommen werden wenn es auf der Welt ist. Die Polizei dürfte nur für eine Zwangseinweisung in eine Klinik sorgen, wenn eine akute Eigen- oder Fremdgefährdung bestünde.

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TreudoofeTomate 06.11.2015, 22:22
@HobbyPianistin

Warum, glaubst du, habe ich wohl das "mit Gewalt" in Anführungszeichen gesetzt?

Selbstverständlich kann das Jugendamt nichts dergleichen. Das wollen sie ja auch nicht, sie wollen nur ein Gespräch. Und das sicher nicht ohne Grund.

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Erkundige Dich mal bei dem zuständigen Amtsgericht. Auch ein "Betreuter" hat Rechte. Beim Gericht sind bestimmte Richter für Betreuer und Betreute zuständig. Dort kann man sich beschweren, danach erfolgt eine Anhörung. Mach das am besten schriftlich.

HobbyPianistin 06.11.2015, 22:11

@AkelaPrincess: Schreibst du von einem "gesetzlichen Betreuer" (der vom Gericht für dich bestellt wurde) oder von einem "Betreuungshelfer" im Sinne einer ambulanten Betreuung, des Jugendamtes ? Bin jetzt von Letzterem ausgegangen...

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hertajess 07.11.2015, 17:09
@HobbyPianistin

Unter dem Strich ist es doch egal, HobbyPianistin. Jeder Mensch in diesem Staat hat Anspruch auf rechtlichen Beistand. Und auf rechtliches Gehör. 

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HobbyPianistin 08.11.2015, 13:13
@hertajess

HÄ ? Verstehe deine  unlogische Antwort nicht - wo habe ich geschrieben dass AkelaP. KEINEN Anspruch auf einen rechtlichen Beistand haben soll ?  Öh... jo... da hast du Recht, jeder Mensch hat ein Recht auf einen rechtlichen Beistand, Anwalt etc. .... UND ?
Darum gings mir gar nicht - oder taucht in meiner Kommentar-Frage hier irgendwo die Bezeichnung "rechtlicher Beistand" auf ?

Ich frage, weil es für das "Ablegen" oder "Loswerden-Wollen", was AkelaP. ja scheinbar möchte, eben einen Unterschied macht, welchen formellen Weg sie dafür gehen muss. Denn wenn es ein gesetzlicher Betreuer ist (weil sie irgendwann mal für 'unmündig' erklärt wurde) muss sie sich - wie Alsterstern dann richtig empfiehlt, ans Gericht wenden. Wenn sie aber selbst die Personensorge für sich hat, und nur eine ambulante Betreuung vom Jugendamt - Betreuungshelfer - braucht sie sich nicht ans Gericht wenden, sondern geht einfach zum Jugendamt und erklärt die Hilfe nicht mehr zu wollen und auch nicht mehr anzunehmen.

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