Jugenamt will Kind wegnehmen

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Das Jugendamt wird überprüfen, ob die Eltern in der Lage sind, sich um ein Baby zu kümmern. Es gibt aber auch staatliche Hilfen für behinderte Eltern, um sich um das Baby selbst kümmern zu können. Wenn dein Bruder und seine Freundin nicht körperbehindert sind, nehme ich an das es um ein psychische Behinderung geht.

Lies mal nach unter: http://www.elternassistenz.de/doku/0603sovd-haefner.php

Bei der Suche nach staatlicher Unterstützung müssen Eltern aber nicht nur mit der mangelnden Verständigkeit bei Behörden zurechtkommen, sondern auch mit den Problemen, die sich aus den unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen der möglichen Träger ergeben. Generell kommen zwei Träger in Frage: entweder der Sozialhilfeträger oder das Kinder- und Jugendamt. Soll die notwendige Assistenz eine personelle Unterstützung der Eltern sein, dann dient sie dem Ausgleich ihrer Behinderung im Familienleben und damit ihrer gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Hiernach wäre dann der Sozialhilfeträger zuständig, der eine Assistenz im Rahmen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen gewähren könnte. Stellt man jedoch darauf ab, dass die Unterstützung der Sicherstellung der Versorgung und Erziehung der Kinder dienen soll, würde dies in die Verantwortlichkeit der Kinder- und Jugendhilfe fallen.

Hallo Novana,

Die Situation, die du schilderst, ist nicht ohne. Was dein Bruder und seine Freundin wahrscheinlich benötigen, ist eine Wohn- und Assistenzform, die eine begleitete Elternschaft ermöglicht. Solche Settings gibt es durchaus, z.B. in Hamburg-Bergedorf (http://www.alsterdorf-assistenz-ost.de/tandem.html). Allerdings braucht es dafür engagierte gesetzliche Betreuer und Sozialamts- wie Jugendamtsmitarbeiter, um eine entsprechendes Szenario aufzubauen. Und natürlich Dienstleister wie Diakonische Einrichtungen oder Einrichtungen des Paritätischen, die sowohl Sozialhilfe für Menschen mit Behinderung als auch Jugendhilfe anbieten.

Dass die Diakonie nicht ausreichend Bettreuungspersonal hat, schließt nicht unbedingt aus, dass es nicht einen anderen Anbieter an Eurem Wohnort gibt, der stattdessen die Unterstützung leisten könnte. In ländlichen Gebieten ist die Auswahl jedoch häufig nicht so groß. Ich würde die gesetzlichen Betreuer einspannen, dass diese sich informieren, wie in Kooperation von Jugendhilfe und Sozialhilfe ein passgenaues Unterstützungsangebot gestrickt werden kann.

Ich muss nochmal nachfragen, was du mit Betreuer meinst: ich hatte an gesetzliche Betreuer gedacht, vom Amtsgericht bestellt wegen z.B. Vertretung gegenüber Behörden und Einrichtungen oder wegen Vermögensangelegenheiten. Aber vielleicht meinst du ja auch die Mitarbeiter der Diakonie, also pädagogische Betreuer?

Wie auch immer, ich würde - falls dein Bruder und seine Freundin sich das vorstellen können - beim Amtsgericht beantragen, dass es für die Klärung der zukünftigen begleiteten Elternschaft einen gesetzlichen Betreuer einsetzt oder dass der gesetzliche Betreuer der werdenden Mutter seine Betreung um diesen Aufgabenkeis erweitert bekommt.

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Aus der Ferne kann nicht beurteilt werden (was auch nur durch kompetente Fachleute möglich ist!), um welche Behinderung es sich bei den Eltern handelt und ob sie in der Lage sind, sich um das Baby im erforderlichen Maße zu kümmern bzw. es zu versorgen.

Dafür ist das Jugendamt zuständig, was prüfen wird, welche Maßnahmen zu ergreifen sind (oder nicht), damit das Baby gut aufgehoben ist; es geht in erster Linie um das Wohl des Kindes.

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