jüdische Vorfahren (Urgroßvater Jury Adam)?

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Es gibt neben dem Stammbaum noch eine weitere Methode, herauszufinden, ob jemand jüdische Vorfahren hat.

Da gibt man einen DNA-Test in Auftrag. Es wird die Autosomale DNA bestimmt. Aus dieser lässt sich im Vergleich mit der durchschnittlichen DNA der Völker herausrechnen, welche Anteile die Testperson im Vergleich zur DNA von anderen Völkern hat.

Vergleich: Ich habe schon mehrere solcher Tests gemacht. Die letzte Auswertung hat ergeben, dass ich etwa 80 % Übereinstimmung mit Westeuropa habe - das ist die Gruppe - Frankreich, Deutschland, Schweiz, Österreich. Das ist ziemlich viel für einen Österreicher.

Eine Person aus meinem Umfeld hat 5 % Übereinstimmung mit den Askenazi = europäische Juden. Weiters hat er noch mehr als 60 % Übereinstimmung mit Deutschland. Drei von seinen 4 Großeltern haben keine jüdischen Vorfahren, also muss seine jüdische Admixtur von einem Großvater kommen, dessen Herkunft teilweise unbekannt ist.

Eine interessante Sache, das nachzuforschen. Aber es ist nicht ganz billig, es kostet etwa 150 bis 200 Euro pro Person.

Danke, das hört sich sehr interessant an !! Werde ich evtl. machen, nur so aus Neugierde.

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Diese Tests sind reine Geldv3erschwendung. Was willst du damit rauskiiregen? Ob Juden mal in der Vergagnenheit in der Ahnengruppe auftauchen, ob man von ihnen "abstammt"? Wie will man das denn rauskriegen? Juden, das ist ne Relgionsgemeinschaft, keien homogene Ethnie, das waren die Aschkenazi auch nicht, sie waren nicht homogen, nur ein kleiner Teil war dies am Anfang.

DAs ist rausgeworfenes Geld, ähnlich wie Esoterik und Wahrsagerei.

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@Lorimara

Diese Meinung steht dir frei 😏

Die heutigen Juden sind oft stolz, dass sie mehr als 80 % Ashkenazi in ihrem Genom haben.

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@Lorimara

Ja da hast Du recht, keine ethnische Gruppe. Das ist logisch.

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@decordoba

Juden sind stolz auf was bite? Woher beziehst du denn diese Info bitteschön? Das würde mich mal rasaend interessieren.
Ausserdem: ein Aschkenasim-Genom - dat jibbet jar nich, aber sowas von jar nich.
Wie will man denn diese Erb masse darstellen können - wenn doch das Judentum, auch das anfangs der Aschkenasim - eine Zugehörigkeit zu einer Religonsgruppe darstellte UND dies auch heute noch so ist?
Ja guck mal an - dann müsste es doch auch das katholische Genom, das evangelische geben?
Jau, das müsste es.
Wenn ich da familiär an meine family denke - aus Südfrankreich, mütterlichedrseites und väterlicherseits, sowie die ersten "evangelischen Christen" dort, also Hugenotten, geflohen, als es möglich war - dann, ja dann, müsst eich doch so ein Genom auch haben?
Nö, gibtsd sicherlich nicht, denn, man heiratete dann zwar in der Fremde auch "evangelisch" untereinander (sehe ich an alten Urkunden z. B., dass da tatsächlich beide Teile evangelisch waren) - aber, man heiratete eben Menschen anderer "Nationalität" - war aber selbst auch schon detusch, bzw. preussisch.

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@Lorimara

Die DNA-Testfirmen haben in ihrer Datenbank eine große Anzahl von Personen, die sich selber zu den Askenazim zurechnen. Mit Hilfe von statistischen Methoden haben sie die DNA-Besonderheiten dieser Gruppe ermittelt. So kann die DNA-Firma herausfinden ob ein neuer Proband ebenfalls zu dieser Gruppe gehört.

Ein Beispiel: Ich habe in meinem DNA-Ergebnis ungefähr 80 % Übereinstimmung mit Westeuropa (Frankreich, Deutschland, Schweiz, Österreich) und 0% mit Askenazi; 0,5 % Übereinstimmung mit Osteueropa (Polen, Russland, Tschechien); 0 % mit dem Balkan; 7 % Übereinstimmung mit Italien.

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Eine vage Zuordnung ist von der DNA her nur zur GESAMTEN Bevölkerung der Menschen in Israel, Palästina, Libanon, Jordanien und Syrien möglich, wenn man tatsächlich ursprünglich aus der Gegend stammt, was für 99% der Menschen jüdischen Glaubens nicht zutrifft. Menschen jüdischen Glaubens sind also nur durch den Glauben einer Ethnie.

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@Tutor1940

Ok Danke. DNA Test ist nicht aussagekräftig bzgl. jüdischem Glauben.

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@Tutor1940

richtig, vollkommen richtig. Wobei - das Genom, dann müsste ich ein "evangelisches" bei mir finden (siehe - wenn du Zeit dazu hast, meinen Kommi über meine Ahnen usw.) - aber, dat jibbet halt nich, ein evangelisches Genom. Wäre ha noch lsutiger.
Als pubertäre Mädels haben meine Freundin und ich uns einen Scherz daraus gemacht, Leute zu veräppeln und nach dem katholischen Bahnhof zu fragen. Und siehe da: einige zeigten auch in Richtung unseres Hbf. :-)) - und mit dieseem "jüdischen Gen" - isset wohl so ähnlich, wie mit unserem "katholischen Bahnhof."

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Viele Anfänger verwechseln Namensforschung und Ahnenforschung. Wenn Du herausfinden willst, wer Dein Vorfahr war musst Du Ahnenforschungen betreiben. Es gibt aber wenig jüdische Nachnamen (Cohen wäre einer). Meist sind es einfach Namen aus der Gehend in denen die betreffenden Juden lebten. Jury ist einfach ein osteuropäischer Name, über die Religion sagt er nichts aus. Kommt von Jury/Jurig/Georg.
Aber wenn Du einen alten Stammbaum hast, stehen da nur Daten oder auch Herkunftsorte? Wenn letzteres kannst Du ja einfach an den Daten in die Kirchenbücher schauen, für viele Orte findet man die Scans der KB online...

Dem Namen nach ist es schwer zu beurteilen. Am besten forschst du in Archiven nach einer Geburtsurkunde oder du beantragst jemanden danach zu suchen. https://www.jmberlin.de/recherchen-zur-familiengeschichte

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Rabbinerseminar zu Berlin, Judaistik FU-Berlin

Es sollten schon religiöse Symbole sein, die Dich dazu bewegen eine jüdische Familie bei Deinen Vorfahren anzunehmen.

Ansonsten ist es so, dass 5% der Deutschen jüdische Vorfahren hatten.

"Adam" und "Jury" sind keine typischen jdischen Vornamen!

Nicht? Ich dachte Adam sei ein typisch jüdischer Vorname und Jury auch jüdisch wegen dem "y", so wie "Lewey" ????? Danke

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@dasistnett

Bei der Durchsicht von Hunderten von jüdischen Personalien (ab 1812) ist mir niemals der Vorname "Adam" vorgekommen; "Abraham" oder "Moses" (als Urväter) waren dagegen weit verbreitet. Der andere angedachte Vorname ist "Levi".

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Na eben, in Russland heißt jeder 50te Jury, Jury - Adam oder ähnliches.

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