Juden so viel Geld?

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10 Antworten

Sie waren große Geschäfts Männer konnten mit Geld umgehen und hatte viel Firmen und haben oft zsm gelebt und zsm gearbeitet um Viel Geld zu bekommen (So weit ich weiß )

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Kommentar von PatrickLassan
07.06.2016, 13:29

(So weit ich weiß )

Du weißt anscheinend nicht sehr viel. Erstaunlich, dass diese Antwort als hilfreichste ausgezeichnet wurde, obwohl es wesentlich bessere Antworten gibt.

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Das ist eins der vielen Vorurteile, die immer und überall gegen Minderheiten entstehen und oft keinerlei oder wenig verzerrte Wahrheit enthalten.

Beinahe so lange es das Christentum gibt es Judenhass mit dem Argument, "die Juden" hätten Christus getötet. Allerdings waren damals in dem Kulturkreis alle Juden, auch Christus selbst.

Die Judendiskriminierung, -unterdrückung und -ausgrenzung hatte im Laufe der Jahrhunderte viele Dimensionen. Zeitweise hatten Juden Berufsverbote und durften keine Handwerke ausübern (Mittelalter). Es blieb nur Handel und Geldgeschäfte übrig. Klar, dass es dann auch einige erfolgreiche Familien gab.

Auch das wurde ihnen dann wieder zum Vorwurf gemacht. Usw.

Natürlich gab es in den Neunzehnhunderdreißiger Jahren auch viele Wohhabende in Deutschland, und weil auch Juden in Deutschland lebten, gab es auch wohlhabende Juden. Das ist aber kein Grund für Diskriminierung! Hitler hatte eine Menge haltlosge Gründe für seinen Juden hass - alles ohne Hand und Fuß.

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Oh Mann...

Bitte informiere Dich über die Bevölkerungsanzahl in Deutschland vor 1939 und den absoluten und relativen Anteil von Deutschen jüdischen Glaubens.

Wenn diese große Anzahl von Menschen wirklich alle reich gewesen wären, wo bitte hätte denn dieses ganze Geld herkommen sollen?

Dieses Märchen hält sich seit dem Frühmittelalter, stammt aus dem Zinsverbot und dem päpstlichen Verbot, handwerkliche Produkte aus jüdischen Werkstätten zu kaufen.
Immer wieder durch die Zeiten musste dieses Märchen für die Begründung von Pogromen herhalten.
Und wenn das nicht reichte, dann hatten "die Juden" wahlweise Brunnen vergiftet, Kinder geschlachtet und deren Blut rituell getrunken (natürlich nur christliche Kinder), die Ernte verdorren lassen oder waren ganz allgemein mit dem Antichristen verbündet.

Und seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Märchen vom heimatlosen, schädlichen und bösartigen Juden erneut massiv befeuert, bis es ein Hitler mit seinem Kumpel Goebbels begeistert zur ideologischen Grundlage ausbauten.

Tatsache ist: Vor der Machtergreifung interessierte sich fast niemand dafür, welcher Religion der Schreiner, Maurer, Buchhalter, Verwaltungsbeamte,
also der ganz normale, hart arbeitende Nachbar angehörte.
Nur Antisemiten und Nazis taten das, und sehr wenige und kleine extremistische Splittergruppen der Kommunisten.
Stalin z.B. war ein begeisterter Antisemit.

Im Gegenteil: Man arbeitete und hungerte gemeinsam, hatte gemeinsam in Verdun gekämpft, jede Familie beklagte Tote.

Und natürlich war der Anteil von Einzel- und Großhändlern unter den jüdischgläubigen Deutschen erhöht, allein vor ihrem geschichtlichen Hintergrund ist das doch mehr als verständlich.
Das bedeutet aber keinesfalls, "das Judentum" hätte im Geld geschwommen.

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Du bist mit viel Unwissen "gesegnet", denn dir ist noch nicht mal bekannt, dass z.B. in Osteuropa sehr viele Juden arm bis bettelarm waren!


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Im Christentum ist es verboten, Zinsen von anderen zu nehmen, im Judentum nicht. Da die Ausübung von vielen anderen Berufen für Juden von der Regierung verboten war, wurden viele schließlich Bänker und bekamen dort viel Geld.

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Kommentar von Lukas1988
17.05.2016, 21:34

Nicht mehr. Das Zinsverbot im Christentum (oder genauer, katholische Kirche) wurde in den 1820er Jahren abgeschafft.

Im Judentum war das Zinsverbot, genau wie im Christentum, ebenfalls verboten (altes Testament). Ob die das offiziell abgeschafft haben, weiß ich aber gerade nicht...

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Also ich kenne keine juedischen Familien die sowohl damals wie auch heute besonders reich waren. Alles normaler Mittelstand. 

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Es hat auch genügend arme Juden gegeben, vor allem in den Ostgebieten. Wenn sie arm waren, wurde dies von der antisemitischen Propaganda (schon lange vor Hitler) so interpretiert, dass sie faul und dumm waren. Wenn sie reich waren, dann waren sie böse und gerissen. Sie konnten es den Antisemiten also niemals recht machen. Hitler hat die antisemitischen Argumente der Rassisten (Schönerer usw.), der Christlichsozialen (Vogelsang, Lueger) und der Christlich-Konservativen gebündelt. Den Wahrheitsgehalt hat niemand geprüft.

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Viele erfolgreiche Geschäftsleute waren Juden, und sowas weckt bis heute den Neid in den Menschen. Gäbe es heute noch so viele reiche Juden, hätte Die Linke ein neues Feindbild.....

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Kommentar von Pudelcolada
17.05.2016, 22:27

Setzen, sechs!
Du fällst gerade auf eine der ältesten Propaganda-Lügen Europas rein.

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Kommentar von Dahika
17.05.2016, 23:10

Du meinst wohl, Die Rechten. Allerdings wäre das Feindbild alt.

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Viele Bauern waren bei jüdischen Bankhäusern verschuldet. Hitler verspach ihnen einen Schuldenerlass, wenn er an die Macht käme. Das war jetzt eigentlich nicht die Antwort. Das jüdische Bankwesen kommt aus der Geschichte und lässt sich leicht ergoogeln.

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Ja und viele Juden haben im 1. Weltkrieg den Kopf für Deutschland hingehalten und waren Hitlers Kriegskameraden. Und 20 Jahre später hat diese Kameradensau sie alle umbringen lassen.

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