Juden Heute in Deutschland?

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9 Antworten

Hier in Berlin ist es schon erschreckend, dass vor einer jüdischen Buchhandlung und dem Gemeindehaus Bewachung stehen muss.

Es laufen hier auch einige orthodoxe Juden auf der Straße herum, an Kleidung und Frisur erkennbar.

Es könnte schon sein, dass die mal angepöbelt werden, aber mitbekommen habe ich soetwas noch nie. Allerdings sehe ich die auch nur in "zivilisierten Stadtteilen." 

Wenn die so in Neukölln, oder Marzahn herumlaufen, könnte ich mir schon Probleme vorstellen.

Die meisten jüdischen Mitbürger erkennt man ja gar nicht als solche. Die leiden zum Teil natürlich auch unter Anfeindungen wegen der israelischen Siedlungspolitik, für die sie nichts können.

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Der Zentralrat der Juden in Deutschland beklagt jedes Jahr die Antijüdischen Tendenzen. Das richtet sich zunehmend nicht gegen den Glauben und die Gläubigen, sondern macht sich heute vor allem in einem latenten Antizionismus bemerkbar, der sich gegen eine angeblich durch die USA gestützte zionistische Weltverschwörung (im Finanzsektor etc.) oder die jüdische Siedlungspolitik auf der anderen Seite richtet. 

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Ist Deutschland inzwischen wirklich so anderst als damals? Ich denke der einzige Unterschied ist dass Rassismus und Nationalismus nur nicht mehr so offen praktiziert werden. Unterbewusst werden immer noch Leute diskriminiert wegen Ihres Glaubens (Muslime), Ihrer Herkunft (Asylbewerber) oder ihrer sexuellen Orientierung (Schwule & Lesben). Ganz zu schweigen von Behinderten oder Arbeitslosen. Denkt mal drüber nach....

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Kommentar von Riesenseekuh
10.07.2016, 02:18

Danke. Ja es ist Schade wie es noch in unseren beiden Ländern so viel Intoleranz gibt :/ Wie schwer ist es für Flüchtlinge und andere Muslime in Deutschland? In unseren konservativen Fernsehsendungen und Zeitungen in den USA hören wir immer wie die Asylbewerber Deutschland zerstören und die Kultur verderben. Aber das sagen die gleichen Leute, die eine Mauer bauen wollen, um niemanden hereinzulassen...

Ann Coulter (wenn du von ihr gehört hast) hat wirklich gesagt, dass wir die DDR und die Berliner Mauer als Beispiel für unsere Grenzen nehmen sollen!

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Es ist nicht so wie mit den Schwarzen und Weißen in den USA. Hier in Deutschland gibt es nur wenige, einzelne Gruppen die offen Antisemitisch sind. Es kommt auch ab und zu zu Brandanschlägen und Vandalismus gegen Synagogen. Aber keine Morde oder regelmäßige Gewalt. Momentan konzentrieren sich die Nazis in Deutschland auf Flüchtlingsunterkünfte...

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Der normale Durchschnittsdeutsche hat nicht das geringste Problem mit Menschen jüdischen Glaubens....: einfach weil es eher wenige hier gibt, weil sie hier leben und sich benehmen wie andere völlig normale Menschen und weil sie in keinster Weise irgendwie auffällig sind ( und wenn, dann nur positiv...).

Es gibt aber zwei Gruppen mit mehr als nennenswerter Größe, die deutlich antisemitisch auftreten.....:

- Zum einen wären da unsere  " überaus geschätzten " moslemischen Mitbürger die ihren Judenhass mehr als deutlich ausleben und auch in die Öffentlichkeit tragen.....

- Zum anderen wären da dann auch noch Deutsche mit politisch-linker Weltanschauung die ihre ideologische Abneigung gegen Juden inzwischen elegant als " Israelkritik " verkaufen.

Vor kurzem gab es anläßlich der Europameisterschaft mal wieder einen naiven Selbstversuch eifriger Journalisten.....: die haben sich nämlich mit umgehängter Israelfahne in Wohngebiete mit stark moslemischer Bevölkerung gewagt.....

Ergebnis...: Sie mußten die Flucht antreten weil sie offen bedroht, bespuckt , angepöbelt und körperlich attakiert wurden.

Insofern in deutschen Medien über solche antisemitische Vorfälle berichtet wird, wird meist die moslemische Herkunft der Agressoren verschwiegen und es wird so hingestellt, als würden antijüdische Ausfälle von normalen Durchschnittsdeutschen begangen.

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Kommentar von Dahika
10.07.2016, 14:23

du hast  deine rechten Gesinnungsgenossen vergessen, wenn du die Linken erwähnst. Ich habe noch keinen Linken gesehen, der AfD wählen würde.

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Das kann dir wahrscheinlich nur ein hier lebender Jude erzählen :)
Kommt auch auf die Gegend an, etc.

Also in meinem Umfeld gibt es (zumindestens kriege ich es nicht mit und ich habe mit sehr sehr vielen Kulturen zu tun) KEINEN offensichtlichen Antisemitismus (man hört hier mal 1-2 Stimmen, aber das von Leuten, die gegen alles und jeden etwas haben)
Die Vorurteile, etc. richten sich derzeit eher gegen Muslime

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Die Fremdenfeindlichkeit hat sich überwiegend auf Muslime und südländisch aussehende Menschen übertragen.

Aber sowohl im rechten wie teilweise auch im extrem linken Lager gibt es eine Israelfeindlichkeit, die wohl in ganz Europa verbreitet ist.

http://www.hagalil.com/2016/05/wolfgang-gedeon/

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Nein juden haben eigentlich keine probleme mehr zumindes werden sie nicht von den deutschen polizisten grundlos erschossen

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Der Begriff "JUDE" wird bei rechtsradikalen Spinnern durch  "Rothschild" ersetzt. 

  DUMMHEIT wird nie ganz verschwinden, so wie NEID ("Gerechtigkeit"  bla bla) und Selbsthass. "Weisse Neg.r" nennt man die sich selbst Isolierenden  wohl in anderen Staaten.  

ALT-Nazis sind nur noch mit dem Elektronenmikroskop zu finden. Neonazis bekommen ihre Schriften aus Dänemark und USA. !!! ----

In Deutschland gilt zur Meinungsfreiheit:  Grundgesetz Artikel 5, Absatz 2

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