Jude oder Moslem?

... komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Mag daran liegen, dass die judisch und buddhistischen motivierten Terroranschläge in Europa derzeit quasi bei Null liegen? Wenn Islamisten Anschläge verüben und darüber berichtet wird, kannst Du nicht erwarten, dass das bejubelt wird. Dass viele Menschen islamistisch mit islamisch gleich setzen, ist eine andere Sache.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AlexBBuchmann
12.10.2016, 17:49

Was mich auch wundert:

Warum kommt denn nichts von den Juden, Buddhisten oder Hunduisten?

Warum kommt immer nur was von Moslems?

Burka-Debatte hier, Islam-Verbot da ...

Andauernd ist diese eine Religion in den Medien.

0

Wer ist heutzutage mehr in den Medien verhasst?


Der Jude oder der Moslem?

Weder noch!

Warum sollte man einen Menschen "hassen", weil er Jude, Moslem, Christ ... ist? Die Wahl und Ausübung einer Religion ist Privatsache!

Wenn man wirklich einen Menschen hasst, dann wegen seines minderwertigen, brutalen und unmenschlichen Charakters und seinen Verbrechen, die er deswegen begeht! Zu diesen Menschen gehören z. B. Extremisten aller Art mit linker, rechter oder religiöser Gesinnung und Gewaltverbrecher aller Art und ihre Unterstützer.

Dass sich in den letzten Jahren besonders extremistische Muslime mit dem abscheulichsten Untaten hervorgetan haben, ist eine Tatsache und nicht die Schuld der Medien, die darüber selbstverständlich ebenso berichten wie über links- und rechtsextremistische Verbrechen. Das ist die Aufgabe der Medien!

MfG

Arnold

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das liegt daran, dass leider momentan fast alle Terroranschläge einen solchen Hintergrund haben. Das heißt normalerweise noch lange nicht, dass der Islam Schuld ist. Eigentlich sind diejenigen Schuld, die ihn oder eine andere Religion etwas zu ernst nehmen.

Das im Internet übereinander hergezogen wird ist ganz normal. Da ist nicht nur der Islam das Opfer, sondern man hakt auf vielen verschiedenen Sachen herum. 

Beispielsweise schimpft man in anderen Ländern manchmal über Deutsche, was sie denn doch für anstandslose Judenhasser, Menschenmonster, Erfinder des Rassismuses, ... seien.

Ich habe sogar schon mehrmals beobachtet, wie Amerikaner unter mexikanischen Kommentaren schimpfen...

Das ist halt leider trauriger Alltag.

Bei manchen "Islamhassern" "Flüchtlingshassern"  sieht man sofort, dass sie sich vorher null informiert haben und eigentlich gar keinen Plan haben. 

Auf Youtube gibt es eine Werbung zum Thema Rassismus. Dort geht es darum, dass eine weiße Frau nicht neben einem Schwarzen sitzen will. Das Video wurde 2013 hochgeladen, wo der Durchschnittsdeutsche wahrscheinlich noch nichteinmal gewusst hat, was Flüchtlinge sind. Die Werbung hat auch damit genauso wenig zu tun wie ein Apfel mit einem Auto. Trotzdem schaffen es manche Leuchten Kommentare abzulassen, wie "Hätten wir dieses Gesindel einfach nicht ins Land gelassen", "Dieser Mohammedianer würde sie sonst vergewaltigen", ... Bei soetwas frage ich mich wirklich, was sich die Verfasser dabei gedacht haben und ob sie erst nachgedacht und sich informiert haben, bevor sie schreiben. Hätten sie in die Videobeschreibunh geschaut stände da, dass das Video von noch vor der Flüchtlingskrise ist...

Mein Tipp: Beachtet solche Kommentare garnicht, die meisten prappeln nur das nach, was sie vorher woanders gelesen haben und schaffen es dabei sogar noch, sich zu blamieren (siehe letzes Beispiel). Wenn ihr eure Meinung mitteilen wollt, dann informiert euch vorher, denkt erst nach und schreibt wenigstens einigermaßen sachlich (wie etwa dieser Text). Wenn ihr nämlich nicht agressiv klingt, beleidigt/verletzt ihr auch niemanden, auch wenn man rechts orientiert ist. Der Satz "Ich bin gegen die unkontrollierte Einwanderung von Flüchtlingen." klingt doch viel besser wie etwa "Raus mit diesem Gesindel!!!"


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da angeblich 70 % der Deutschen meinen, dass der Islam nicht zu Deutschland passt, wird der Moslem wohl aktuell mehr verhasst sein als der Jude. 

http://www.focus.de/politik/videos/repraesentative-umfrage-70-prozent-der-deutschen-finden-dass-der-islam-nicht-zu-deutschland-gehoert_id_6027429.html

Ist aber nur das was ich gelesen habe. Ich selber möchte mich da mit meiner Meinung nicht festlegen und bin auch nicht daran interessiert drüber zu diskutieren. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hass findet man in den Medien sicher nicht. Die Berichterstattung ist zwar wenig ausgewogen, aber das liegt daran, dass Medien nicht nach wissenschaftlichen, sondern nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten arbeiten. War zum Beispiel die die Ehec-Hysterie angemessen? Nein!

Gezielte (selbst das muss nicht durch Hass motiviert sein) Desinformation durch manche Quellen kann man zwar nicht ausschließen, aber wenn man das allen Medienhäusern unterstellt, ist das maßlos überzogen.

Aber wir müssen natürlich trotzdem immer aufpassen. Glück Auf!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das liegt ganz einfach daran, dass der Islam nach dem Judentum die derzeit aggressivste Religion der Welt ist.

Gegen Juden darf man nichts sagen, weil man sonst direkt als "Antisemit" (ein falscher Begriff, der tatsächlich rassistisch ist, da es keine Semiten gibt) oder "Nazi" beschimpft wird. Außerdem wird es langsam zu langweilig, dass die Juden in Israel Völkermord betreiben und Land beaspruchen, was ihnen niemals gehörte (Israel wurde 722 v.u.Z. von Assyrien vernichtet. Die Judäer beanspruchten mit Hilfe der Bibel dieses Gebiet, indem sie suggerierten mit den Israeliten verwandt zu sein, was nicht stimmt.)

Terror bzw. Selbstmordkommandos und Himmelfahrtskommandos sind dagegen typisch für den Islam, seit seiner Entstehung. Mohammed schickte Männer auf derartige Missionen, um sich dann um die "armen Witwen" kümmern zu können... Außerdem befiehlt der Koran als einzige religiöse Schrift ganz offen das Zwangsbekehren oder Töten von Anders/Nichtgläubigen.

Allerdings ist der moderne Islam anders. 90% aller Moslems wollen eigentlich Frieden und behaupten daher, der Islam sei eine friedliche Religion. Würden sie diese Lüge nicht ständig verbreiten, sondern zugeben, dass der urtümliche Islam Gewalt- und Machtsüchtig war, und dass sie DENKEN, man müsse die ausklammern, da es nicht mehr in unsere Zeit passt, wäre das anders.

Aber mal ehrlich: Was würde ein Moslem tun, wenn der IS unser Land erobern würde? Würde er sich dem IS unterordnen, oder würde er gegen diese Barbaren vorgehen?

Leider zeigen die wenigsten Moslems wirklich, dass sie gegen den Terror bzw. diesen urtümlichen Islam sind. Manche reden zwar darüber, aber niemand handelt!

Daher dürfen sie sich nicht wundern alle in einen Topf geworfen zu werden. Da die meisten Menschen extrem schlecht über Religion informiert sind und nicht mal die eigene kennen, können sie nicht differenzieren und sehen daher in allen Moslems eine GEfahr. Das kann man ihnen nicht verdenken!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AlexBBuchmann
13.10.2016, 12:28

Danke für die ausführliche Antwort.

Ich bin selber Atheist und kann mit keiner Religion etwas anfangen. Ich habe mir mal die Bibel angeschaut und habe auf den ersten paar Seiten mehr Logiklöcher gefunden, als in jedem anderen Buch.

Wenn ich mir dann höre, dass "der Weg Gottes unergründlich sei" heißt das für mich, dass man selbst keine Ahnung hat was eigentlich passiert und sich damit zufrieden gibt (anstatt mit Logik und Wissenschaft zu argumentieren).

Religion ist aus meiner Sicht eine Form der Politik, um den Menschen einer Gesellschaft eine Struktur zu geben.

Im Koran stehen sehr viele Texte, die einen islamischen Imperialisums unterstützen. Demnach würde ich auch zustimmen, dass die Terroranschläge genau das zeigen was im Koran steht.

0
Kommentar von schnoerpfel
13.10.2016, 16:36

Nachdem ich nun seit Jahren mit Muslimen diskutiere, kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es keine Mehrheit gibt, die moderat ist. Das ist so ziemlich Fifty-Fifty. Viele zeigen ihren Fundamentalismus nur nicht nach außen. Einige Studien gehen sogar davon aus, dass über 60% der westlichen Muslime einen fundamentalistischen Islam befürworten.

0

Du hast die Frage schon selbst beantwortet. P.s. Zum Thema Judenhass muss man wohl nichts sagen. Davon hatten wir in Deutschland genug.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AlexBBuchmann
12.10.2016, 17:44

Ich bin 1988 in Berlin geboren. Ich habe bis heute nicht verstanden, was an Juden verwerflich sein soll.

Vielleicht bin ich ja auch in der falschen Epoche geboren. Wäre ich vielleicht 80 Jahre früher geboren worden, könnte mir das mal jemand erklären.

0

In den Medien aktuell vermutlich der Ostdeutsche. ;-)

In der Bevölkerung ist es meinem Gefühl nach immer noch das Judentum, wobei es derzeit nicht im Mittelpunkt steht. Das wird auch von vielen Muslimen gehasst (vgl. auch die Übergriffe auf Juden in Paris durch Muslime, was dazu führte, dass die Juden inzwischen zur Wählerschaft der Front National zählen).

Das kam damals den Nazis gelegen, die zigtausende Muslime für die Waffen-SS rekrutieren ließen. Hitler bezeichnete diese Muslime als MuselGermanen, weil er ihren Kampfgeist bewunderte (über Islam und Faschismus ließen sich dicke Wälzer schreiben).

Man sollte auch berücksichtigen, dass das Judentum nicht sonderlich groß ist, verglichen zu den anderen beiden "Weltreligionen". Allein in Europa gibt es so viele Muslime wie es Juden weltweit gibt.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

1) Weil es im Vergleich zu den Millionen Muslimen kaum Juden, Hinduisten und Buddhisten in Deutschland gibt.

2) Weil momentan in der westlichen Welt fast nur Verrückte im Namen des Islam Anschläge verüben. Es existiert kein vergleichbarer Terror im Namen anderer Religionen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von eddiepoole
11.01.2017, 17:30

Tatsächlich gibt es auch in China häufig Anschläge von tibetischen Religioten. Also gilt das mit dem vergleichbaren Terror nur für den Westen.

0

In den Medien wirst du weder Hass auf Juden noch auf Moslems finden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?