Journalistisch zitieren

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auf keinen Fall solltest du ignorieren, dass die Person eine Veröffentlichung der Stellungnahme nicht erlaubt hat. Auch nicht nach einem Jahr, schon gar nicht, wenn das Thema aktuell bleibt. Unproblematisch ist es, sie noch einmal mit den Ergebnissen der Recherche zu konfrontieren und um eine neue Stellungnahme (..."bis am Mittwoch, 15:00 Uhr" o.ä.) zu bitten. Ggf. kannst du auch fragen, ob die alte Stellungnahme verwendet werden darf, jedoch darfst du das nicht ohne die Zustimmung des Beschuldigten. Ohnehin ist es professionellen Journalisten am liebsten, schreiben zu können "XY war nicht bereit, zu der Angelegenheit Stellung zu beziehen", das ist immer auch ein bisschen ein Beweis für die Angelegenheit. Im professionellen Journalismus gibt es außerdem einige Tricks für Zitate, die "unter der Hand" laufen. Da wird bei Zitaten von Ministern geschrieben "aus Regierungskreisen lautete es...". Oder aufgrund des Informantenschutzes wird absichtlich in die Irre geführt (zu diesem Zweck akzeptabel): Statt "Phillip Rösler sagte der SZ" wird geschrieben "Rösler habe gesagt, blabla, so ein Bundestagsabgeordneter".

Liegt seit einem Jahr? Klopf es in die Tonne und schreib was Neues. Unseriös wäre da gar kein Ausdruck.

Neee. Liegt ja nicht seit einem Jahr unangetastet, sondern hat so lange gedauert, weil die Recherche so aufwendig war. Umso blöder, wenn alle Dinge, die zusammengetragen wurden in die Tonne wandern - vor allem, weil das Thema an sich wohl nicht an Relevanz verliert.

0
@Line83

Gegen die Darstellung des aktuellen Stands der Dinge spricht ja auch nichts. Die damalige Stellungnahme kannst du nicht verwenden, weil die Veröffentlichung ja schon untersagt wurde. Man könnte eine neue einholen oder eben darauf hinweisen, dass keine Stellungnahme abgegeben wurde. Ich kenne den Fall nicht, aber der Fairness halber sollte man das in Erwägung ziehen.

0

Welches Macbook für Journalisten?

Hallo, Ich besitze ein Macbook pro 13 rentina. Mein Vater benutzt es nur noch weil er keine Lust seinem alten Dell Laptop zu benutzen. Er arbeitet als Journalist und benötigt bald einen neuen Laptop. (Zum schreiben der Artikel und Bücher) Also würde ich ihm gerne ein Macbook zu Weihnachten schenken :) Bloß weiß ich nicht welches. Es geht wirklich nur darum das er im Internet surfen kann und eben Artikel schreiben kann. Welches würdet ihr ihm schenken? Würden auch die ausreichen die auf Amazon so 600, 700 € kosten oder muss man mehr ausgeben?

...zur Frage

Darf sich jeder "freiberuflicher Journalist" nennen?

Oder gibt es gesetzliche Vorschriften, die dies verbieten? Oder sonstige juristische Fallstricke? Hintergrund der Frage: jemand hat sich über viele Jahre hinweg nebenberuflich und hobbymäßig ein großes Fachwissen in einem bestimmten Bereich angeeignet. Nun will er auf seiner eigenen privaten Homepage ein Blog erstellen, wo er gelegentlich Artikel zu diesem Thema schreibt. Diese Artikel will er dann als Referenzen nutzen, wenn er sich irgendwann mal bei Fachzeitschriften als freier Mitarbeiter bewirbt. Daher die Frage: darf man sich einfach selber als "freiberuflicher Journalist" bezeichnen (auf der eigenen Homepage, im Blog und ggf. bei Bewerbungen) ? für hilfreiche Antworten schon mal danke im Voraus

...zur Frage

Wie lang ist die durchschnittlich Arbeitszeit eines Journalisten pro Artikel?

Oder andersherum, bei einem Vollzeitjob von 160 Std/Monat, wieviele Artikel schreibt ein Journalist im durchschnitt?

Am liebsten die Antwort mit einer Studie belegen.

...zur Frage

Missbrauch meiner Daten durch ehemaligen Arbeitgeber?

Ich bekam gestern Post von der Arbeitsagentur und brauche bitte einen Tipp, wie ich mit den Anschuldigungen meine Person betreffend umgehen soll. Folgender Sachverhalt:

Das AA teilt mir mit, das ich seit dem 01.07.2014 einem Beschäftigungsverhältnis nachgehe und dies dem AA nicht mitgeteilt habe, somit würde ich zu Unrecht Leistungen beziehen bzw. bezogen haben. Natürlich darf ich eine Stellungnahme abgeben und mich erklären. In der o. g. Mitteilung wurde auch ein "Beschäftigungsort" genannt.

Natürlich wollte ich erstmal kucken, was das für eine Tätigkeit sei und wer mein angeblicher "Arbeiteber" ist. Was ich nun recherchiere, ist fast schon unglaublich. Mein "neuer Arbeitgeber" ist tatsächlich mein Ex-Arbeitgeber (Beschäftigung endete am 30.06.2013!!!!) Ich erfuhr vom Finanzamt, dass zum 1.7.2014 eine elektronische Steuerkarte für mich durch das Steuerbüro meines aneblichen Arbeitebers angefordert wurde, Sozialabgaben wurden gezahlt wie.

auch angeblich mein monatliches Arbeitsentelt (erstaunlicherweise als Barzahlung). Nur mir - um deren Person es hier schließlich geht) weiß von der ganzen Sache überhaupt nichts, weder von Zahlungen noch von einem Beschäftigungsverhältnis.

Wie kann ich diesen Sachverhalt beurteilen, kann man hier von einem Missbrauch meiner Daten bzw. Identität sprechen? Schließlich können hier erhebliche nachteilige Folgen für mich entstehen und die Vorwürfe des Arbeitsamtes sind vielleicht nur der Anfang.

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand weiß, wie ich in diesem Falle reagieren soll und was meine nächsten Schritte sein könnten, um der Sache Einhalt zu gebieten.

Ich vertehe nur nicht, warum der für ein "Fake-Arbeitsverhältnis" auch noch Steuern und Abgaben zahlt, das musste doch irgendwann rauskommen.

Ich freue mich auf Eure Hinweise, Antworten und Ratschläge!!!!! Danke im voraus!

...zur Frage

Sozialkunde - Stellungnahme?

Hey

ich schreibe morgen in sozialkunde eine Klasur. Ich soll zu 2 Sätzen jeweils eine Stellungnahme abgeben, habe jedoch keine Ahnung was ich schreiben soll. Ich weis dies soll eine persönliche Meinung sein, aber ich interessiere mich eben nicht wirklich für politik, deswegen bitte ich euch einfach bisschen etwas darüber du sagen:

  1. Mit einer Stimmenthaltung kann man Umständen die Politik mehr aufrütteln als mit einer Stimmabgabe.
  2. die Unterschiede zwischen den Parteien sind so gering, dass es ohnehin egal ist, wen man wählt.
...zur Frage

Was möchtest Du wissen?