Journalismus studieren..eher unratsam? Bitte um Meinungen!:-)

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4 Antworten

Vom Studiengang Journalismus besonders als Monostudiengang -also ohne Nebenfach- rate ich dir ab, einerseits weil du damit in Bezug auf deine Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt sehr eingeschränkt bist und andererseits weil es üblich ist, dass Journalisten aus ihrem Fachgebiet berichten. So studiert wird beispielsweie ein studierter Poltikwissenschaftler Chancen bei einem Politmagazin und ein Ingenieur bei einer Technikzeitung Chancen haben.

Da du ja nach eigenen Angaben ein Sprachtalent bist, schlage ich dir vor eine Sprache deiner Wahl mit einer ,,inhaltlichen" Studienrichtung als Nebenfach zu studieren. Welches Themengebiet interessiert dich denn besonders?

Danke für die Antwort:-) Interessieren würde mich einiges..in Richtung Gesundheit&Soziales, evtl. Politik..aber aufjedenfall NICHTS Technisches, darin war ich schon immer ne Niete (genauso wie in Mathematik). Ich würde aber auch gerne mal für eine Klatschzeitung o.ä. schreiben, sowas fände ich auch total interessant (ich weiß, die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Chance mal haben werde, ist sehr gering) oder eben was in Richtung Moderation im Fernsehen oder Radio (ich weiß, auch sehr unwahrscheinlich, aber sowas fände ich richtig spannend:) ).

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@Tulpenfan

Mit Russisch als Sürache hast du eigentlich eine sehr gute Ausgangsposition. Du könntest beispielsweise Slavistik mit Russisch als sprachlichen Schwerpunkt studieren. Dabei stehen auch noch die slavischen Kulturen, Geschichte, Rechts- und Wirtschaftssysteme etc auf dem Studienplan. Als Neben- bzw Zweitfach würde sich dann Politk, Soziologie, Geschichte, VWL und vieles mehr anbieten.

Besonders durch Slavistik hast du den Vorteil, dass auf dem Arbeitsmarkt immer mehr Menschen, die Russisch sprechen und sich in dem Land etwas auskennen, gesucht werden.

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Erfahrungsgemäß sind Absolventen des Studiengangs Journalismus nur bedingt qualifiziert für den Berufsalltag. Viele sind nicht mal in der Lage, Dinge selbstständig zu recherchieren oder Google zu bedienen.

Studier nach dem Abi irgendwas, was dir Spaß macht. Arbeite nebenbei als freier Mitarbeiter bei der Zeitung oder sieh erst mal bei einem Praktikum, ob es dir überhaupt Spaß macht. Es ist nämlich ziemlich anders, als die meisten denken.

Du mußt nicht unbedingt studieren für Journalismus. Es gibt Journalistenschulen der großen Zeitungen und die sehr gute Möglichkeit, über Volontariate in dieses Metier zu gelangen. Aber ich möchte dir ein paar Warnungen mitgeben: Nicht nur gutes Schreiben und Formulieren sind unabdingbare Voraussetzung. Du mußt für Reportagen z. B. Energie, Biß Willen haben. Schnelligkeit, Auffassungsgabe, Gespür und viele Eigenschaften mehr (schau dir mal gute Reporter-, Journalistenfilme an! ). Du fängst vielleicht am berten bei einer kleinen Zeitung mal als Volontät oder Praktikant oder freier Mitarbeoiter an, so nebenbei neben der Schule. Dann wirst du sehr schnell merken, ob dir das Metier liegt. LG Benno

Hmm okay..das blöde ist ich lebe in einem kleinen Dorf, viele Möglichkeiten nebenbei als freier Mitarbeiter bei einer Zeitung zu arbeiten, habe ich da nicht. Eventuell kann ich mal ein Praktikum in den ferien machen:) . Studieren will ich aufjeden Fall, da führt für mich eigentlich kein Weg dran vorbei-die Frage ist nur -was?- :-)

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@Tulpenfan

Benno, erzähl bitte keinen Unsinn. Zugangsvoraussetzung für Journalistenschulen ist - auch wenn sie manchmal so tun wollen, als wäre dem nicht so - ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie journalistische Erfahrung. Gleiches gilt für ein Volontariat.

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@Kristall08

Das ist ja nun über ein Jahr her, dass ich hier mal wieder reinschaue, und da sehe ich nun dieses: Erzähl kein en Unsinn !! Ich habe mich nochmal durchgeklickt: Für Journalistenschulen, sei es Axel-Springer oder Henri Nannen Schule wird als Voraussetzung kein Hochschulstudium verlangt. Soviel zu : Unsinn !! Jeder kann sich unter Journalistenschule hier im Netz schlau machen !! (Und wieso journalistische Erfahrung für ein Volontariat ? Ein Volontariat ist doch die journalistische "Lehre" !?!)

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Leute, die Germanistik oder Journalismus studiert haben, bekommen üblicherweise keinen (bezahlten) Job. Die landen dann meist im Bereich PR.

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