Journalismus introvertiert sein?

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3 Antworten

Als Journalist musst du den ganzen Tag mit fremden Menschen reden. Du musst in einen Saal mit vollkommen fremden gehen und dich zu deinem Ansprechpartner durchfragen. Du musst wildfremde Leute interviewen. Überhaupt telefoniert man viel. Und muss sehr häufig auch Menschen ansprechen.

Das hat mit dem Studium überhaupt nichts zu tun. Für den Beruf des Journalisten ist man als Mensch, der nicht so sehr auf andere zugehen kann, nur bedingt geeignet.

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Die Frage ergibt keinen Sinn. Introvertiertheit hat rein gar nichts damit zu tun, ob man offen auf andere Menschen zugehen kann oder nicht. Mir scheint, dass Du Schüchternheit und Introvertiertheit verwechselst, und das ist ein Problem, denn als Journalist sollte man sehr sprachgewandt sein und nicht dem Malapropismus verfallen.

Davon abgesehen ist journalistische Arbeit ein Handwerk, das man tunlichst entweder an einer reputablen Journalistenschule oder im Rahmen eines Volontariats erlernt. Journalistik zu studieren, das ist in etwa so sinnvoll, wie Tischlerei zu studieren. Man weiß dann vielleicht theoretisch, an welchem Ende man den Hammer anfasst, kriegt es aber dennoch nicht hin 'nen Nagel gerade in die Wand zu schlagen. Wenn Du später mal journalistisch tätig sein möchtest und studieren möchtest, dann studier die Fachrichtung, in der Du mal arbeiten willst. Also irgendwas Naturwissenschaftliches für Wissenschaftsjournalismus, BWL/VWL für Wirtschaftsjournalismus, Geschichte/Politik/Soziologie o.ä. für politische Berichterstattung etc.; während des Studiums machst Du journalistische Praktika und suchst Dir Jobs als freier Mitarbeiter. Und im Anschluss ans Studium besuchst Du dann eine Journalistenschule oder absolvierst ein Volontariat. Alles andere ist Quark. Und bis dahin solltest Du auch das mit der Schüchternheit und das mit dem fehlenden Sprachverständnis abgelegt haben...

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Kommentar von SangSom
29.11.2013, 06:51

Jaja.

Im Journalismus den Malapropismus anwenden. Das wäre ja ein echter Präsindentsfall.

Aber lügen dürfen sie schon, oder?

Und etwas in einem Artikel wiederholen? Sollen daraus mehr Worte entstehen? Oder die Glaubwürdigkeit des Artikels unterstreichen?

...tätig sein möchtest und studieren möchtest, ... Naja. Entweder halten die Journalisten die Leser für blöd, verständnislos oder sind der deutschen Sprache nicht mächtig. Ich meine, 2x möchtest, wo einmal genügt hätte.

Absätze braucht ein Journalist natürlich auch nicht. Aber das ist ok, Du brauchst sie ja auch nicht. So eine Endloslitanei liest sich ja viel leichter. Außerdem spart es Platz.

Was solls, ich geh jetzt meine Gladiatoren gießen.

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Na, Du mußt

  • 1) wie ein Hündchen deinem Herrchen (Herausgeber) gehorchen können.
  • 2) skrupellos sein.
  • 3) glaubwürdig lügen können.
  • 4) jedem in den Hinter kriechen können.
  • 5) Schleimen können.
  • 6) ach lassen wir das.

Introvertiert? Glaube ich eher nicht.

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Kommentar von Urbanessa
29.11.2013, 05:15

Da schreibt eindeutig jemand, der zwar von nichts 'ne Ahnung, aber zu allem eine Meinung hat und der sich diese Meinung nicht durch Fakten ruinieren lässt. Beachtlich, diese Merkbefreitheit.

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Kommentar von BalduinB
29.11.2013, 16:51

Weißt Du, SangSom, manche Leute reden und schreiben einen solchen Schwachfug, dass nicht mal das genaue Gegenteil davon richtig ist.

Du bist so einer.

"Lügen hab ich nicht notwendig. .... Kann es sein, daß Du meine hier gestellten Fragen beantworten kannst? Dann tu es."

Na dann mal los. (Die Auforderung richtet sich zwar an Urbanessa, aber Dein Unsinn lässt auch mich nicht unberührt.

"Ich habe nicht zu Allem eine Meinung. Aber 60 Jahre reichlich Erfahrung gesammelt. (...) Deshalb lebe ich heute schon 4 Jahre in TH. Mit einer Rente, die ungefähr das 12-fache eines Hartz4 Regelsatzes ausmacht. Netto."

und in einer weiteren Äußerung:

"Seit 6 Jahren habe ich eine feste Freundin. Ich hab sie mit 32 kennengelernt. Wir wohnen in einem 160m² Haus das ich komplett neu eingerichtet habe. (....) Ach ja, ihr Grandpa ist Lt. General und war mal im Parlament."

Kommen wir erst mal zu Deinem Alter. Also, Du hast Deine Freundin mit 32 kennengelernt, und zwar vor sechs Jahren. Ich kann natürlich, versteht sich von selbst, nicht so gut rechnen wie Du, aber mein Taschenrechner verrät mir: Du bist 38. Und da Du an anderer Stelle behauptest, dass Du als Rentner seit vier Jahren in Thailand lebst, musst Du mit 34 Jahren Rentner geworden sein.

Wie Du sie seit 6 Jahren kennen kannst, aber erst seit 4 Jahren in Thailand lebst - diese Frage lassen wir jetzt mal weg. Ja, schon richtig, Du kannst sie bereits in einem früheren Urlaub kennengelernt haben.

Dann sprichst Du von 60 Jahren Erfahrung. Da meine Erfahrungen nicht bis zur Geburt zurückreichen, sondern ich, sagen wir mal, ab 15 damit anfing, solche Erfahrungen zu sammeln, müsstest Du jetzt 75 sein.

Also, wie alt bist Du nun? 38 oder 75?

Jetzt wenden wir uns mal Deiner Rente zu. Du kriegst also das 12fache eines Hartz-IV-Regelsatzes, netto, versteht sich. Dein bester Freund hat sogar nochmal 40 Prozent mehr Rente als Du.

Der Hartz-IV-Satz liegt so um 375 / 380 Euro (ohne Miete), Du bekommst mithin ca. 4.500 € netto. Alle Achtung! Welchen Beruf hast Du denn mal ausgeübt? Por...? Zuhä...?

Die Höchstrente jedenfalls, das hat ja Urbanessa schon geschrieben, liegt bei 2.200 € - wenn man 45 Jahre eingezahlt hat. Aber vielleicht hast Du ja vergessen, den deutschen Behörden mitzuteilen, dass Deine, wie war noch Deine Wortwahl?, richtig - "fette deutsche" - Frau vor einigen Jahren gestorben ist, und Du kassierst im fernen Thailand ihre Rente mit? Die müsste dann allerdings ebenfalls 45 Jahre eingezahlt haben und an oder über der Beitragsbemessungsgrenze gelegen haben, sonst haut das nicht hin.

Woher Dein "bester Freund" seine Rente von 6.300 € bezieht, ist mir allerdings vollends ein Rätsel.

Jetzt wenden wir uns mal den Zeitungen und deren Lügen zu - da kennst Du Dich ja offensichtlich blendend aus.

Also erstmal: Soll ich Dir den Unterschied zwischen Nachrichten auf der einen Seite und Kommentaren und Meinungen auf der anderen erklären? Kennst Du schon? Na prima!

Du willst also Zeitungen genannt kriegen, die nur Wahrheiten verbreiten? Okay, versuchen wir's - Voraussetzung dafür ist: Du nennst mir anschließend die Lügen in den Zeitungen.

Ich werf' einfach mal drei Namen kein den Ring:

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)

Die "Junge Welt" - das Ex-FDJ-Blättchen aus der ehemaligen DDR, frühere Auflage um eine Million, jetzt so 20-25.000. Die haben sogar einen Werbeslogan: "Sie lügen wie gedruckt - Wir drucken, wie sie lügen", dürften also ganz auf Deiner Linie liegen.

Und schließlich noch die "Junge Freiheit", das Blatt der neuen Rechten, die ich allerdings kaum kenne.

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die FAZ (von Irrtümern abgesehen, die immer mal passieren können) nur Wahrheiten verbreitet. Und Kommentare sowie Meinungsartikel strikt davon getrennt hält.

Und ich vermute mal, dass Deine "Rente" - wenn sie denn tatsächlich 4.500 € beträgt - aus unsauberen Quellen kommt, die möglicherweise der "Jungen Welt" der DDR nahegestanden haben.

Und jetzt darfst Du was dazu sagen.

Kommen wir zum nächsten Punkt Deiner Ergüsse:

"Ich gebe gerne zu, ich steh auf Pay for sex."

Also, bei uns nennt man das Prostitution. Und dass die Leitenden Generäle und Ex-Parlamentsangehörigen Thailands ihre Enkelinnen ausgerechnet Dir anvertrauen, kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen. Worum es also geht, ist dies: Dass Du, der hier von "älteren dicken Herren" und "fetten deutschen Ungetümen" spricht, wohl genau ein solcher "Herr" und ein solches Ungetüm bist - nicht mehr und nicht weniger.

Glaubst Du im Ernst, dass sich Thailands Schönheiten ausgerechnet in Dich verknallen? Da geht es um das Armutsgefälle und um fehlende Jobs, und beides nützt Du mit Deiner Rente von real vielleicht 1.200 € aus, weil das in Thailand sehr viel Geld ist. Und für dieses Geld kannst Du Dir natürlich jede Nacht für 30 € eine Frau ins Bett holen, und für gefälschte Viagra-Tabletten und ein Haus bleibt da auch noch was übrig.

Sag mal, schämst Du Dich nicht?

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