Jonglieren - Spezialist oder Allrounder?

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2 Antworten

Also, ich bin schon seit vielen Jahren am jonglieren, angefangen hab ich mit diabolos, und anfangs wollte ich gar nix anderes machen. In der Gruppe in der ich bin, giebt es aber nicht wirklich "extreme" profis, von denen man in einer sache ganz viel lernen kann (bzw. schon, ab und zu gibt es workshops mit "Spezialisten", aber nicht allzu oft), deshalb habe ich angefangen, alles ein bisschen zu lernen. Beim rumspielen, auf conventions, und bei den workshops habe ich dann mit einigen Requisiten ne ganze menge gelernt, aber ich würde mich selbst eher als allrounder bezeichnen. 

Grundsätzlich ist es aber wirklich hilfreich, verschiedene dinge zu machen. so wie du schreibst scheinst du dich auf die mit der hand geworfenen/gefangenen requisiten zu beziehen, und dort ist es definitiv so. wenn du zum beispiel eine gerade anzahl an ringen jonglierst, ist es eine super übung für die gleiche keulenzahl, da du den winkel üben kannst, ohne dich auf die anzahl der drehungen zu konzentrieren. Insgesamt würde ich dir raten, alles mal auszuprobieren (wenn du die möglichkeit hast) und das zu machen, was dir spaß macht.

Viel erfolg! :)

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Hi, spontan geantwortet: Man kann nicht alles planen. Es ist ein Weg, den Du findest, der sich findet .. teils nach und nach, teils anders als gewollt oder gedacht. Manchmal kommt man nicht weiter, verbessert sich nichts, bleibt stecken - dann muß man z. B. zu alten oder neuen oder verwandten Vorübungen zurück. Oder es kommt Neues von Außen, das Dich interessiert oder begeistert.

Fest steht, was man mit 3b nicht ziemlich gut kann, wird einen mit 5b eher frustrieren, die 7b-Höhe und Geschwindigkeit nichtmal mit 5b können, wird mit 7b ungleich schwieriger. Da macht es mehr Spaß, sich mit 5b schneller zu verbessern und dafür mehr Sicherheit und Geschick in die 7 mitzubringen. Geht ja auch parallel.

Was Du wieviel machst ist ganz alleine Deine Geschmacksache. Wenn Du Dich in etwas festbeißt, weil Du es unbedingt willst (ich hab' mit 7b lange so gut, wie nix anderes gemacht, trotz vieler Fehlläufe), dann ist es schön wenigsten einen Bruchteil der Zeit mit Anderem, viel Leichterem zu verbringen, wo Du auch Dich schnell verbesserst und mehr neue Tricks oder Bestmarken einsammelst.

Denke, man verbessert sich, indem sich das Repertoire an Bewegungsabläufen vergrößert (z.B. Handbewegung beim Ringe werfen gegenüber mit Bällen ist anders, aber beim Krallen wird's vielleicht schon ähnlich und wirkt sich 'quer' hilfreich aus, z.B. bei Keulen hat man wohl eine etwas längere Handhaltezeit (um die Drehungen richtig hinzukriegen), .. das ist dann auch eine Option bei Bällen, z.B. wenn man wegen eines Fehlwrfes kurz verzögern muß, um im Rhythmus zu bleiben.

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Kommentar von RoSiebzig
14.05.2016, 15:36

Es ist ja auch so, daß (umgekehrt, von Viel nach Wenig) die Gewöhnung an 7 Bälle in der Luft - und sei es nur flashen - alles Andere an Anzahlen drunter als weniger und langsamer und nicht besonders hoch geworfen erscheinen läßt .. Du lernst Tricks mit wenig Gerät schneller, weil der "Ohje-soo-viel-Zeugs-da-oben-und-das-kommt-alles-so-schnell-wieder-'runter"-Faktor wegfällt und traust Dir mit z.B. 5b viel mehr zu.

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