john f kennedy warum der deutsche satz 'ich bin ein Berliner'?

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9 Antworten

Es wird immer nur dieser Teilsatz genannt. Die vollen Zitate lauten:

Im Originaltext der Rede kam der Ausspruch zweimal vor:

    “Two thousand years ago the proudest boast was ‘Civis romanus sum’. Today, in the world of freedom, the proudest boast is ‘Ich bin ein Berliner’.”

    „Vor zweitausend Jahren war der stolzeste Satz ‚Ich bin ein Bürger
    Roms‘. Heute, in der Welt der Freiheit, ist der stolzeste Satz ‚Ich bin
    ein Berliner‘.“
    “All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”

    „Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger Berlins,  und deshalb bin ich als freier Mensch stolz darauf, sagen zu können ‚Ich bin ein Berliner‘!“

Es geht also darum, dass Berlin in der Zeit das Symbol für Freiheit war, trotz der Situation komplett eingeschlossen zu sein. Eine Insel der Freiheit.

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Zu dem Zeitpunkt befand sich der Kalte Krieg auf dem Höhepunkt und die (west)berliner Bevölkerung verstärkte sich die Furcht vor einem Einmarsch der Russen. Durch diese Worte gab Kennedy das Versprechen, die USA würde auch in Zukunft die Freiheit Westberlins garantieren. Es handelte sich somit um einen symbolischen Akt.

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Kommentar von joni0099
23.09.2016, 07:40

Aber nicht nur für die West Bevölkerung

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Der ganze Satz lautete:

[…] I can take pride from the words "Ich bin ein Berliner" […]

Damit wollte er nicht ausdrücken, dass er Berliner sei, sondern dass er den Stolz der Berliner versteht und diesen Patriotismus unterstützen möchte. Patriotismus, der sich nicht nur um sich selbst dreht, wie im Nationalismus, sondern ein Patriotismus, der sich gegen die "Besatzer" aus dem Osten richtet, dem Erzfeind der USA, die UdSSR. Dies zu unterstützen, versprach den USA einen Brückenkopf gegen die Sowjets innerhalb ihres eigenen Territoriums zu sichern. Denn wenn sich die West-Berliner eher mit ihrem Schicksal abgefunden hätten, wäre West-Berlin unter Umständen, der DDR einverleibt worden und damit wäre der Brückenkopf verloren gewesen.

Natürlich haben das die Deutschen damals in den falschen Hals bekommen, da dieses Teil-Zitat das einzige war, was sie verstehen konnten.
Anscheinend noch bis heute ;o)

Ob dies nun kalkuliertes "Missverständnis" war, dazu müsste man Kennedy selbst fragen ;-) Ich denke aber nicht, da die Amerikaner schon immer extrem selbstbezogen waren und einfach mal stets davon ausgehen, dass die ganze Welt doch selbstverständlich den "American Way" verstehen müsse.

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Kommentar von MarkusGenervt
23.09.2016, 01:44

Sorry, das "can" bitte aus meinem Zitat wieder löschen – in Gedanken …

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Wer in den USA Präsident werden will, der muß das Showgeschäft beherrschen und WISSEN was das Publikum hören und sehen möchte. In DIESEM Fall ging es ja auch DARUM, der östlichen Besatzungsmacht klarzumachen, dass die Ostzone unter ihrem Schutz mit dem Mauerbau bereits hart an die Grenze, des für die Westmächte (gerade noch)Hinnehmbaren gegangen war. Geichzeitig sollte die Westberliner Bevölkerung als "Stachel" im "Fleisch des Ostens" moralisch "gestützt" werden.

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John F Kennedy war waschechter Amerikaner und sprach nur Englsich aber kein Deutsch, und darum wurde es ihm aufgeschrieben und er hat diesen symbolischen Satz nur abgelesen ohne es zu verstehen. Und es war Propaganda und er wollte die Verbundenheit der USa zu den Deutschen zeigen und sie für sich gewinnen im kalten Krieg wo die Sowjets der Feind waren. Also um Westdeutschland zu schützen vor dem Kommunismus denn denen ging es ja viel besser mit den USA.

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Sollte er in Berlin lieber sagen 'ich bin ein Hamburger'? ... kleiner Scherz :-D

Das war ein Zitat aus seiner Rede vom 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin. John F. Kennedy wollte in seiner Rede klarstellen, dass die Vereinigten Staaten West-Berlin keinesfalls dem sowjetischen Kommunismus überlassen würden.

Vor zweitausend Jahren war der stolzeste Satz ‚Ich bin ein Bürger Roms‘. Heute, in der Welt der Freiheit, ist der stolzeste Satz ‚Ich bin ein
Berliner‘.

Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger Berlins,
und deshalb bin ich als freier Mensch stolz darauf, sagen zu können ‚Ich
bin ein Berliner‘!

Quelle: Wikipedia

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War halt werbewirksam, war für die Berliner Menschen einschmeichelnd, hat was Buntschillerndes so an sich. War im Grunde auch nicht mehr, als eine bloße Phrase, ähnlich der Obamas "yes we can", also kannlif-fetzig und doch mit wenig oder keiner Substanz versehen.

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Wäre es nicht Berlin sondern Paris gewesen, dann hätte er sich diese Aussage sicher verkniffen.

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Er wollte damit seine verbundenheit mit den Berlinern ausdruck verleihen ( Mauer )

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