Johann Wolfgang von Goethe. Wie ist dieses Zitat zu verstehen?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Mephistopheles trägt in seinem Namen bereits mit hebräisch mephir / mefir  =  Zerstörer, Verderber und mit tophel = Lügner die Prinzipien in sich, denen er dient.

Letztlich ist alles, was Materie ist, dem Untergang geweiht. Etwas wird geboren, geschaffen, ist eine Zeitlang vorhanden, um dann wieder zu zerfallen, zu sterben, um dem Neuen Platz zu schaffen.

Deshalb wäre es eigentlich sinnvoller, daß Materielles gar nicht erst erschaffen wird, weil nur die Seele, die Geistigkeit Bestand hat. Da die Menschen aber zumeist dem Materiellen verhaftet sind (Sünde), nennen sie das natürliche Vergehen, den Tod etwas Böses.

Alles klar?

Naja, es ist eigentlich nicht schwer verständlich, wo sind denn deine Probleme? Dieses Zitat kommt ja von Mephistopheles, dem Teufel. Er ist (als Teufel) natürlich der festen Überzeugung, dass alles auf der Welt schlecht und böse ist. Er sagt ja selbst, dass dies sein Element ist, er lebt davon. Und da sowieso alles schlecht ist, wäre es wohl besser, wenn es überhaupt nichts gäbe. Das Zitat drückt einfach nur seine Weltsicht und natürlich auch die Beschaffenheit seines Charakters aus.

Mephisto ist der Teufel, der Rest erklärt sich von selbst

Welches Wort hast Du nicht verstanden?

Was möchtest Du wissen?